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01.05.2018

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Gespensterparty

Einladungskarten

Als Einladungskarten haben wir weißes Tonpapier in Form eines Geistes ausgeschnitten und ihm mit schwarzem Filzstift Augen, Mund und Nase verpasst. Auf die Rückseite kam dann der Einladungstext.

 

Dekoration

Für die Geisterparty wurde das Kinderzimmer gruselig geschmückt. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wir haben damals an den Schränken weiße Laken befestigt und diese dann mit Plastikspinnen, Wattespinnenweben usw. dekoriert. Inmitten dieser weißen Pracht haben wir aus vielen kleinen und großen Kissen eine Art Sitznische gemacht, wo die Kinder sich gemütlich zurückziehen konnten. Besonders schön ist es, wenn die kleinen Gäste in einer gruseligen Verkleidung erscheinen, z.b. in einem alten weißen Bettlaken, aus dem Augen und Mund herausgeschnitten sind oder anderes.

 

Das Geistermahl

Nachdem die Gäste eingetroffen und die Geschenke ausgepackt waren, gab es ein Geistermahl zum Tee. Dazu hatte ich Muffins gebacken (z.b. mit einer Fertigbackmischung) und sie mit Weingummi-Fledermäusen und Vampirzähnen verziert. Außerdem gab es "Krötenschleim" (Bananenshake), "Spinnenkuchen" (Doppelkekse, die ich mit Kouvertüre in Form einer kleinen Spinne verziert hatte) und "Vampirblut" (ein Eistee aus rotem Früchtetee).

 

Geisterspiele

Anschließend lockten wir die Kleinen mit einer Geisterbahn, die wir vorbereitet hatten.

In der Küche hatten wir das Rollo heruntergelassen. Nun verbanden wir einem Kind die Augen und führten es hinein. In der Küche tauchten wir die Hände des Kindes in verschiedene vorbereitete Schüsseln, die wir mit "Würmern" (abgekochten, kalten Spaghettis), "Krötenaugen" (Erbsen aus der Dose), "Monsterschleim" (kalter Wackelpudding) und allerlei weiteren Zutaten gefüllt hatten, die sich gruselig anfühlen. Dabei erzählten wir dem kind dann natürlich auch, in welche ekligen Sachen es gerade fasste. Am Ende dieser selbstgemachten Geisterbahn hatten wir eine Plastikmaske (z.b. zu karneval etc.) auf einem besen befestigt, die wir von unten mit einer Taschenlampe beleuchteten, während die Kinder ihre Augenbinden abnehmen durfen. Der Gruseleffekt war garantiert. Außerdem ist es meiner Ansicht nach ein tolles Spiel, bei dem kinder ihre sensitiven Fähigkeiten trainieren können, denn sie wollen garantiert herausfinden, woraus der Monsterschleim etc. besteht.

Nach der Geisterbahn waren die Kinder so aufgeregt, daß wir spontan zum "Hexentanz" einluden. Dazu legten wir einfach einige Lieblingsplatten der Kinder auf und tanzten dazu mit ihnen, bis sie sich ausgetobt hatten.

Danach, während sie sich auf dem Kissenlager bei noch mehr Vampirblut ausruhten, lasen wir ihnen eine Gespentergeschichte vor. In jeder Buchhandlung wird man zu diesem Thema altersgerechte Literatur finden. Man sollte nur darauf achten, dass es nicht zu gruselig wird, denn schließlich ist es ein Kindergeburtstag. Wie ich festgestellt habe, gibt es auch durchaus lustige Bücher (z.b. "das kleine Gespenst" von O. Preussler). Die Geschichte sollte spannend erzählt werden und nicht zu lang sein, da sich die kleinen Gespenster nicht allzu lange konzentrieren können (die Geisterbahn und der Hexentanz sind eben doch sehr aufregend *g*).

Zum Abendessen hatte ich wieder einige gruselige Speisen vorbereitet und als kleines Buffett angerichtet (hatte den Vorteil, dass ich das meiste schon am tag vorher vorbereiten konnte). Zwischen den Tellern hatte ich wieder einige Plastikspinnen etc. drappiert, was sehr lustig aussah. Es gab u.a. Gespensterburger zum selber machen (dazu hatte ich einfach Grünkernbratlinge gebacken und frische Sesambrötchen, Salat, Gurken, Ketchup etc. bereitgestellt, so dass sich jedes Kind seinen eigenen Burger machen konnte), Krokodilsaugen (mit paprika gefüllte Oliven), Würmersalat (ein Nudelsalat mit Spinat) und zum Nachtisch Werwolfcreme (eine Cremespeise, die ich mit Blutorangensaft angereichert hatte). Sicherlich gibt es auch für Nicht-Vegetarier viele Ideen.

Als die Kinder abgeholt wurden, überreichten wir ihnen noch selbstgemachte Gruselwundertüten. Für sie hatten wir Papiertüten, die es so im Handel zu kaufen gibt, mit gruseligen Motiven bemalt (Fledermäuse, Gespenster, Hexen etc.). gefüllt waren sie mit je einem Ballon, auf dem Fledermäuse abgedruckt waren, einem Radiergummi in Form einer Hexe und weiteren gruseligen Kleinigkeiten.

Ich denke, dieser Themengeburtstag ist mal etwas ganz besonderes. Außerdem können die Geburtstagskinder bei den vorbereitungen super helfen und es macht wahnsinnig Spaß!

Viele liebe Grüße wüscht

Simone

Liebe Simone, ganz herzlichen Dank für diesen tollen Tipp und Ihnen und euch viel Spaß beim Feiern!!

Wenn Sie eine drollige Idee haben, freuen wir uns auch über Ihre Anregungen. Oder haben Sie ein anderes Themenfest gefeiert? Wir freuen uns über Ihren Bericht oder Ihre Tipps! Schreiben Sie an die redaktion@hoppsala.de.

foto by www.photocase.de - fotograf: whizz

 

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