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Wintereis

 

Erscheinungsjahr: 2008

Verlag: Beltz & Gelberg

 

Genre: Jugendbuch

Thema: Nachdenkliches; Missgeschicke

Alter: 12-18 Jahre

 

ISBN/ASIN: 3407810407

Preis: 17.90 €

Diesen Titel kannst Du hier bestellen »»


Rezension

Es ist Winter im Jahre 1947. In Amsterdam sind die Grachten schon einige Zeit zu gefroren, das gab es schon lange nicht mehr. Es ist ein kalter und langer Winter so kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Der Krieg hat in Holland, speziell in Amsterdam vieles verändert.

Der 12 jährige Thomas hat nach Kriegsende seine Mutter an der Krankheit Typhus verloren. Seit dem lebt er allein bei seinem Vater, der ein Schriftsteller und Träumer ist, aber leider kein Geld mit seinen Arbeiten verdient. Thomas hat außer seinem Vater noch seine Tante Fie und seinen Onkel als Familie. Dorthin muss er ziehen, als sein Vater eine Stelle als Zensuren Leser in „Moffrika“, so nennt Thomas Deutschland immer, bekommt. Sowohl Vater, als auch Sohn fällt der Abschied schwer, aber Thomas kann seinen Vater unter keinen Umständen nach Peine begleiten.

Jedoch kommt alles anders, als Thomas denkt. In der Schule lernt er den neuen Schüler Piet Zwaan kennen. Dieser lebt bei seiner Tante und seiner zwei Jahre älteren Cousine Bet. Piet, von Thomas wird er nur Zwaan genannt, ist Jude. Zunächst weiß dies keiner aus der Klasse... Auf seltsame Art und Weise lernen sich die beiden Jungen kennen und werden letztendlich gute Freunde. Seltsam, da sie auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Doch bei näherem Blick zeigt sich, dass die Buben ein ähnliches Schicksal hinter sich haben. Auch Bet teilt dasselbe Schicksal mit ihnen. Jeder von ihnen hat ein Elternteil im Krieg verloren. Bei Zwaan waren es sogar beide. Durch dieselben Erfahrungen kommen sich die Kinder näher und tauschen sich über Dinge aus, die sie mit den Erwachsenen nie besprechen dürfen. Thomas hat für Bet aber nicht nur freundschaftliche Gefühle übrig, gleich beim ersten Sehen, verliebt er sich in sie.

Schließlich taut es in Amsterdam und der Winter wandelt sich langsam in den Frühling. Aber nicht nur Eis und Schnee scmekzen dahin ...

Peter van Gestel hat mit dem Roman „Wintereis“ eine sehr tiefgründige und nachdenkliche Geschichte zu Papier gebracht. Der Stil in dem Buch ist von Anfang an schwermütig. Unterschwellig kann man auch eine Dramatik und Melancholie an gewissen Stellen erleben. Zudem weist die Geschichte immer wieder in den Dialogen zwischen den Kindern eine philosophische Ader auf. Das Buch hat eine lange Einleitung, die es dem Leser erschwert, in das Buch einzutauchen. Aber ab einem gewissen Punkt, kann man es nicht mehr aus der Hand legen, trotz der Tiefe, die das Buch niemals verlässt.

„Wintereis“ ist kein Buch, das man einfach mal so runter lesen kann. Es regt den Leser zum Nachdenken und Interpretieren an, da vieles zwischen den Zeilen "geschrieben" steht. Doch wenn man sich auf anspruchsvolle Lektüre einlassen möchte, ist dieses Buch absolut lesenswert!

Nadine Dietrich

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