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01.05.2018

Lange Wochenenden: Medien kreativ nutzen - und auch abschalten

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Alte Kinderspiele neu entdeckt!

Fernseher und Computer sind für viele Kinder angenehme Spielkameraden geworden. Als Folge werden sie träge und vergessen immer mehr, sich ihre eigenen Spielwelten zu erschaffen. 

 

Kinder erspielen sich das Leben

Es klingt paradox, aber durch das Überangebot an Spielzeug und Beschäftigungsangeboten verlernen Kinder das Spielen. Die bunten Figuren und Puppen mit den fertig mitgelieferten Geschichten bieten den Kindern kaum Raum für eigene Ideen. Ihre Kreativität verkümmert beim Spielen mit diesen vorgefertigten Plastikprodukten. Als negative Folge sind Kinder gewohnt, immer unterhalten zu werden und können sich nicht mehr selber beschäftigen. Es ist alarmierend, wenn Kinder nicht mehr draußen herumtoben, sondern auf dem Gameboy rumdaddeln oder Yu-gi-oh! - Karten tauschen.

 

Spielen gehört zum Kindsein

Das Spielen ist bedeutend für die Entwicklung eines Kindes. Es ist ihre Art, sich mit dem ständig Neuen und Unbekannten vertraut zu machen. Ob beim Essen, Waschen, Anziehen oder Spazieren gehen – sie setzen sich spielerisch mit ihrer Umwelt auseinander. Auf diese Weise entdecken sie ihre eigenen Möglichkeiten und lernen viel über Gegenstände oder Situationen. Spielen fördert nicht nur die motorischen Fähigkeiten der Kinder, es verstärkt ihr emotionales Empfinden und verbessert ihre sozialen Stärken.

Mit viel Bewegung trainieren die Kinder nicht nur ihre Ausdauer und ihr Körpergefühl. Sie bauen zugleich Stress ab und lernen Ihren Körper kennen. Lassen Sie die Kinder zu ihren verspielten Wurzeln zurückfinden. Bewegung kann auch ein Kitzelkampf oder eine Kissenschlacht sein, mit einem Luftballon spielen, Rad fahren oder im Hof schaukeln, durch Regenpfützen springen, auf Bäume klettern, einen Drachen oder ein Papierflugzeug fliegen lassen. Entdecken Sie mit Ihrem Kind neue Spielräume und schlagen Sie nicht gleich Alarm, wenn auch einmal drinnen laut getobt wird. Haben sich die Kinder verausgabt, werden sie automatisch ruhiger.

 

Alte Bewegungsspiele modern verpackt

Früher war das Leben für Kinder wesentlich langweiliger. Es gab kein Spielzeug, kein Fernsehen und keinen Computer. Um sich zu beschäftigen, streiften sie durch die nähere Umgebung und trafen sich draußen mit anderen Kindern. Und auch ohne Medien gab es viele Spiele, deren Regeln untereinander ausgehandelt wurden. Abgesehen von ihrem Spielwitz verstecken sich in den meisten alten Spielen erstaunlich viele pädagogische Lektionen. Oft geht es gar nicht um Gewinnen oder Verlieren. Stattdessen müssen sich die Kinder untereinander verständigen und zusammen kooperieren. Je mehr die Kinder aufeinander Rücksicht nehmen, desto mehr Spielfreude entwickelt sich und ganz nebenbei wird das soziale Verhalten der Kinder positiv beeinflusst.

Wandelt gemeinsam mit euren Kindern auf alten Pfaden und entdeckt die Welt der alten Spiele. Erzählt von eurem Alltag als Kind und erklärt, welche Spiele ihr besonders mochtet. Fragt auch Tanten und Großeltern nach deren Lieblingsbeschäftigung aus ihren Kindertagen. Versucht einfach mal, regelmäßig einige Spiele mit den Kindern gemeinsam zu spielen, bis die Kinder die Regeln begriffen haben.

Freut euch, wenn ein Spiel gut ankommt, seid aber nicht enttäuscht, wenn den Kindern ein Spiel nicht gefällt - die Zeiten haben sich nun mal geändert ;-)

 

 

Zur Erinnerung einige tolle Bewegungsspiele für große und kleine Kinder:

 

 

Spiele für Draußen

  • Schattenfangen
    Bei diesem Fangenspiel muss der Fänger die Kinder abschlagen, indem er auf deren Schatten tritt.

  • Verzaubern
    Ein Kind ist Zauberer. Wenn er jemanden abschlägt, ist dieser verzaubert und kann sich nicht mehr von der Stelle bewegen. Wer als letzter verzaubert wurde, wird neuer Zauberer.
    In einer Variante können sich die Kinder befreien, wenn sie durch die Beine der Verzauberten krabbeln.

  • Bäumchen, wechsle dich
    Jedes Kind sucht sich einen Baum, die möglichst nicht zu weit auseinander stehen sollten. Wenn der Fänger ruft: „Bäumchen, wechsle dich“ müssen alle einen anderen freien Baum suchen. Wer abgeschlagen wird, ist neuer Fänger.

  • Fährmann, wie tief ist das Wasser
    Ein Kind ist der Fährmann, die anderen stehen circa 20 Meter entfernt gegenüber. Das Spielfeld sollte seitlich begrenzt sein. Die Kinder rufen: „Fährmann, Fährmann, wie tief ist das Wasser.“ Der Fährmann antwortet wie er möchte mit tief, seicht, flach, ozeantief…Jetzt rufen die Kinder: „Und wie kommen wir hinüber?“ Der Fährmann antwortet: mit hüpfen, rennen, auf allen Vieren krabbeln, rückwärts oder seitwärts laufen, auf dem linken Bein hüpfen…Der Fährmann und die Kinder müssen sich auf die vorgegebene Weise bewegen. Wer vom Fährmann abgeschlagen wird, muss helfen, die anderen zu fangen. Der letzte wird neuer Fährmann.

  • Zucker und Salz
    Ein Kind steht als Spielführer an einem festen Platz, die anderen in einer entsprechenden Entfernung gegenüber. Jetzt dreht sich das Kind langsam um die eigene Achse und sagt laut „Zucker und Salz“. Bei Zucker dürfen die Kinder gehen, bei Salz müssen sie stehen. Wer sich bei Salz bewegt hat, muss zum Ausgangspunkt zurück. Wer zuerst den Spielführer berührt, darf das Spiel weitermachen.

  • Mutter, wie weit darf ich reisen?
    Ein Kind steht als Spielführer an einem festen Platz, die anderen wieder in einer entsprechenden Entfernung gegenüber in einer Reihe. Jedes Kind fragt nacheinander: „Mutter, Mutter, wie weit darf ich reisen?“ Die Mutter antwortet mit einer Stadt, zum Beispiel Amsterdam. Nun fragt das Kind: „Darf ich?“
    Die Mutter kann mit „nein“ oder „ja“ antworten. Bei einem „ja“ darf das Kind gehen, die Anzahl der Schritte ergibt sich aus den Silben der Stadt: Am – ster – dam. Geht das Kind ohne vorher „darf ich“ zu fragen, muss es zum Ausgangspunkt zurückkehren. Bei einem „nein“ bleibt es einfach stehen.
    Wer zuerst die Mutter erreicht, wird neuer Spielführer.

  • Ein Hut, ein Stock,  ein Regenschirm
    Dieser Reim lockert jeden Spaziergang auf:
    „Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.
    Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm.
    Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran.“
    Zunächst gehen alle sieben Schritte, beim nächsten Vers gehen alle bei jeder Silbe einen Schritt. Zum Schluss wird der rechte Fuß erst nach vorne, dann zur Seite und nach hinten getippt. Und dann geht es wieder vor vorne los.

 

 

Spiele für drinnen

  • Raupenlaufen
    Die Kinder knien hintereinander. Jeder umfasst die Fesseln des Vordermannes. Wie eine Raupe müssen sich die Kinder bewegen, ohne die Verbindung zu lösen.

  • Der Plumpsack geht um
    Die Kinder sitzen im Kreis und singen:
    „Dreht euch nicht um, der Plumpsack geht um,
    wer sich umdreht oder lacht, den wird der Buckel blau gemacht.“
    Ein Kind geht außen um den Kreis herum und lässt ein geknotetes Taschentuch möglichst unbemerkt hinter einem Kind fallen. Wenn dieses das Taschentuch hinter sich bemerkt, muss es schnell aufstehen und den Plumpsack fangen, sonst besetzt dieser den freien Platz. 

  • Alles hört auf mein Kommando
    Die Kinder geben abwechselnd Kommandos: „Nase klebt“, „Po klebt“, „rechtes Knie klebt“, „linke Schulter klebt“…Es bleibt den Kindern überlassen, ob sie die genannten Körperteile mit einem oder mehreren Kindern zusammenkleben. In dieser Position bewegen sich die Kinder, bis das nächste Kommando fällt.
    Dieses Spiel macht mit Musik besonders viel Spaß.

  • Hindernisparcours
    Ein tolles Spiel für langweilige Regentage. In der Wohnung wird ein Hindernisparcours aufgebaut. Die Kinder müssen unter, über oder durch Stühle krabbeln, auf einem Seil oder Wollfaden balancieren, um Tischbeine schlängeln, unter große Decken kriechen… 

  • Das Pärchen
    Ein Kind stellt sich bei einem großen Kind oder Erwachsenen vorne auf die Füße. Bitte vorher Schuhe ausziehen. Dieser muss jetzt mit seinem Partner gehen oder tanzen.

  • Das Spiegelbild
    Zwei stehen sich gegenüber. Einer macht langsam Bewegungen vor, die der andere wie in einem Spiegel nachahmt.

 

Adelheid Fangrath

 

 

Noch mehr Spielideen ...

Weitere Spieltipps findet ihr in unserer Spieleecke im Bereich Alte Kinderspiele!

 

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