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Trotz Schicksalsschlag nie den Mut verloren

Reihe: Großeltern im Portrait

 

Roswitha und Rolf S. (68 und 69 Jahre) haben bereits einen harten Schicksalsschlag hinter sich. Eines ihrer fünf Enkelkinder starb als Baby – ein Schock für die ganze Familie. 

Die beiden Enkelsöhne Martin und Mike sind heute 13 und elf Jahre als und wohnen nur zwei Kilometer von den Großeltern entfernt und die Tochter wohnt mit ihren Kindern Ron (6 Jahre) und Ronja (fast 1 Jahr) im selben Haus. „Als unser 2008 geborene Enkelsohn Reyk verstarb, war das sehr schlimm für uns, fast so schlimm, als hätten wir ein eigenes Kind verloren“, erzählt Roswitha mit zitternder Stimme. „Dieses Schicksal hat uns als Familie sehr zusammen geschweißt. Wir reden sehr oft über unseren Engel, vor allem die Kinder. Sie erzählen abends am Fenster ihrem Engel, was sie erlebt haben, was sie bewegt ... So ist auch unser fünftes Enkelkind immer dabei, wenn auch nur in Gedanken.“

Einmal die Woche gehen sie gemeinsam auf dem Friedhof und zünden eine Kerze an. „An seinem Geburtstag lassen wir alle zusammen auf dem Friedhof einen gasgefüllten Luftballon in den Himmel steigen. Ron - der große Bruder - ist überzeugt davon, dass der kleine Reyk den Ballon im Himmel annimmt und damit spielt.“

„Das wir mit unsere Tochter in einem Haus wohnen, hat durchaus seine Vorteile“, freut sich Opa Rolf, „Jeden Tag kommt der Ron bei uns rein, erzählt und vom Kindergarten und möchte mir im Garten helfen. Wir pflanzen gemeinsam Blumen, mähen den Rasen oder jäten Unkraut, selbst bei Regenwetter“, so der Großvater. Und auch die kleine Julia bereitet den beiden viel Freude. „Sie strahlt jeden Tag, wenn sie uns sieht. Ab Juli kommt sie zweimal die Woche bereits früh am morgen bis zum Nachmittag zu uns, weil unsere Tochter dann wieder arbeiten geht. Wir freuen uns riesig darauf“, so Oma Rosi.

Das Zusammenleben empfinden alle als sehr harmonisch, aber natürlich gibt es auch mal Reibungspunkte. Zum Beispiel dann, wenn die Großeltern mal mehr erlauben, als die Eltern. „Durch die räumliche Nähe versucht Ron, das manchmal auszuspielen. Wenn es oben bei den Eltern Ärger gibt, kommt er schnell zu uns runter gelaufen, weil er weiß, das wir ihm mehr durchgehen lassen“, erzählt Roswitha. Hier liegt ihrer Meinung nach auch der größte Nachteil der räumlichen Nähe zu den Enkelkindern. „Ob wir wollen oder nicht, wir müssen einfach manchmal streng und konsequent sein, da wir die Kinder einfach zu oft sehen und somit auch entscheidend  an der Erziehung beteiligt sind. Jetzt ist das noch nicht so ausschlaggebend, aber wenn Ron jetzt zur Schule kommt und es um Themen wie Hausaufgaben geht, dann dürfen wir nicht mal eben beide Augen zudrücken.“

Während Roswitha und Rolf S. ihre jüngeren Enkelkinder täglich sehen, kommen die „großen“ Jungs nur noch selten zu Besuch. „Als sie kleiner waren, kamen sie auch häufig zu uns zum spielen“, erinnert sich die Großeltern ein wenig wehmütig, „Leider ist nun das Schulprogramm und der Sport so zeitaufwendig, das wir sie nun nur noch selten sehen.

Martin kommt jedoch einmal die Woche nach der Schule mit dem Bus zum Mittagessen und zum Englisch lernen zu uns. Mike ist nur noch selten hier. Er spielt lieber Fußball und ist mit seinen Freunden zusammen. Es  macht uns manchmal schon etwas traurig, das wir ihn so kaum noch sehen, aber so ist einfach der Lauf der Dinge.“

Für die Großeltern ist es wichtig und selbstverständlich, den Eltern Freiräume geben zu können, damit sie auch mal etwas ohne Kinder erleben können. „Das hatten wir früher nicht und diese Freiheit geben wir unseren Kindern heute gerne.“

Und wenn doch mal alle Enkel zu Besuch sind, dann geht es mitunter recht turbolent im Hause S. zu. „Es ist zwar anstrengend, aber es macht auch viel Spaß und hält uns jung und fit“, so ihr Fazit.

 

ker
Foto: Marco-Barnebeck

 

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