Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Journal »» Familienleben

Suchen

Home

Journal

Kurz gemeldet

Aktionen & Aktuelles

Servicethemen

Kolumne

Ein Plausch mit ...

Familie & Beruf

Familienleben

Junge Erwachsene

Reportage

"Wuff!" - Bens Blog

Beziehungsweise ...

Life & Balance

Generation 60+

Für die Frau

Autorenspecials

Marktplatz

Services

Reise

 

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

22.11.2017

Versorgungslücke schließt sich

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Kinderlieder - Positive Effekte auf die Kindesentwicklung

Die positive Wirkung von Musik und Singen auf die Kindesentwicklung wird noch immer von vielen Eltern unterschätzt. Dabei bieten Rhythmen, Texte und Melodien zahlreiche Vorteile, die bereits die Kleinsten sinnvoll fördern. Durch den gezielten Einsatz von Kinderliedern können Eltern ihren Nachwuchs konkret bei der Entwicklung unterstützen.


Entwicklung des Körpergefühls

Das Körpergefühl entwickelt sich schon sehr früh. Bereits im Alter von sechs Monaten können bei Babys erste körperliche Reaktionen auf Melodien beobachtet werden. Die ersten Tanzversuche sind zwar noch unbeholfen, aber fest steht, dass bereits Babys Musik individuell wahrnehmen und sich dazu bewegen können. Durch den Einsatz von Kinderliedern mit geeigneten Rhythmen kann die Entwicklung des Körpergefühls sinnvoll gefördert und positiv ausgerichtet werden.

Gleichzeitig wirkt sich Musik beruhigend auf Babys und Kleinkinder aus, was beim Einschlafen helfen kann. Insbesondere spezielle Schlaflieder, die von sanften und ruhigen Tönen geprägt sind, haben eine entspannende Wirkung. Ideal um beim Abendritual für eine ruhige Stimmung zu sorgen und die Nacht mit positiven Aspekten zu verknüpfen.


Sprachentwicklung fördern

Im Alter von zwei bis drei Jahren beginnen Kleinkindern damit vorgesungene Lieder nachzusingen. Besonders die Melodie wird schnell erlernt. Neben allgemeiner Musik sind spezielle Kinderlieder empfehlenswert. Sie sind durch ihren einfachen Aufbau und die eingängigen Melodien leicht verständlich und kindgerecht. Zwischen vier und fünf Jahren sind Kinder bereits in der Lage Lieblingslieder auswendig zu singen. In der Früherziehung spielen Kinderlieder daher eine wesentliche Rolle. Durch das gemeinsame Singen im Kindergarten und auch Zuhause wird der Sprachschatz spielerisch erweitert und die Aussprache von einzelnen Wörtern verbessert. Die sprachliche Entwicklung wird durch Singen nachweislich beschleunigt, weil Kinder Sprachen über Sprechrhythmen, Melodien und Töne einfacher lernen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass es sich um schöne Kinderlieder handelt wie sie unter real.de beispielsweise kostenlos angeboten werden. Sinnvolle Texte und einfache Melodien sind ideal. Die Verse und sich wiederholenden Refrains in Kombination mit Rhythmen erleichtern das Entwickeln einer Sprachmelodie, welche Kindern wiederum das Erkennen von Satzinhalten und Takten erleichtert. Passend zum jeweiligen Bedarf stehen Lieder zum Tanzen, Mitsingen und Spaßhaben zur Verfügung.


Gedächtnis, Kreativität und Gruppendynamik

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Musizieren und Musikhören im Gehirn die gesamte Leistungskapazität abruft. Es werden Gehirnregionen angesprochen, die nicht nur das Gedächtnis positiv beeinflussen. Die gesamte Lernfähigkeit steigt, Emotionen werden hervorgerufen und die Kreativität angeregt. Ohne es zu merken, lernen Kinder Texte auswendig und bauen ihre Sprachfertigkeiten aus. Die Konzentrationsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen werden beim regelmäßigen Musizieren und Singen verbessert. Wird die musikalische Beschäftigung mit Instrumenten abgerundet, können Kinder gleichzeitig ihre motorischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Die Wiederholung von Strophen, Refrains und Texten in Kinderliedern fördert zudem die Sicherheit und das Selbstvertrauen des Kindes. Hinzu kommt das positive Zusammengehörigkeitsgefühl beim gemeinsamen Singen. Im Kindergarten ist die Gruppendynamik besonders hilfreich in Bezug auf die Entwicklung. Beim gemeinsamen Singen lernen Kinder frühzeitig sich erfolgreich in eine Gruppe einzufügen. Die gesamte gesellschaftliche Integration kann Kindern erleichtert werden, wenn mit pädagogisch wertvollen Kinderliedern frühzeitig Werte vermittelt und die Sozialkompetenzen gestärkt werden.

Es gibt also viele gute Gründe um Kinderlieder aktiv in den Alltag zu integrieren. Melodien und Töne sollten für Kinder selbstverständlich und natürlich sein.

Eine zeitliche Empfehlung zum Singen liegt bei mindestens 30 Minuten pro Tag. Klassiker wie „Bruder Jakob“, „Hänschen klein“, „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ oder „Alle meine Entchen“ sollten regelmäßig auf dem Tagesplan stehen. Ergänzen könnt ihr das Repertoire durch moderne Alternativen und sinnvolle Schlaflieder, um auch das Tagesende musikalisch zu gestalten.


Bildquelle: Greyerbaby (Lisa Runnels) / pixabay.com

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Familienleben

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Tolle Verlosung

Achtsamkeitskarten

Du interessiert dich für das Thema Achtsamkeit? Dann mache mit beim Achtsamkeitsjahr 2018! Zudem kannst du 3x das Kartenset "Achtsamkeit für dich" gewinnen.




Quicklinks



Reisezeit

In unserer Rubrik Reise findet ihr spannende Reisereportagen und wertvolle Infos rund um das Thema "Reisen mit Kind/ern". Viel Spaß!

Jetzt stöbern >>


Aus der Bücherecke

Rom für Kinder

lesen


 

© hoppsala.de | ein Projekt von FamilyConcepts | Entwicklung: HEIM:SPIEL