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Mit dem Haushaltsbuch Geld sparen

Wo ist nur das Geld geblieben? Diesen Stoßseufzer kennt sicher jede Hausfrau oder jeder Hausmann, besonders wenn es zum Monatsende wieder knapp in der Kasse wird. Um künftig eine bessere Kontrolle über die ach so schnell schwindendes Euros zu haben, solltet Ihr alle Ausgaben in einem Haushaltbuch protokollieren – es lohnt sich!
 

Konsumverhalten überprüfen

Jeder stöhnt über die Rasanz, mit der das Geld aus dem Portemonnaie verschwindet. Und jetzt ist schon wieder vieles teurer geworden. Oder greifen wir doch zu oft bei den vermeintlichen Schnäppchen außerhalb der Reihe zu?
 
Allwöchentlich werben Discounter wie Aldi und Lidl mit tollen, praktischen und preisgünstigen Angeboten auf den Extra-Verkaufstischen und irgendwie kann man alles gebrauchen – oder? Und gerade zum Jahresanfang locken Kaufhäuser mit Rabatten und Schnäppchen ohne Ende.

Tatsächlich sind die Bedürfnisse angesichts des übermäßigen Konsumangebots und stetig lockenden Schnäppchen bei manchen Familien ins Uferlose gestiegen. Doch ob der vermeintliche „Geiz“ wirklich „geil“ ist, zeigt sich dann schonungslos am Monatsende. Denn auch die Abgaben sind kontinuierlich gestiegen, und nicht nur Arbeitslose sind von Einkommenseinbußen betroffen.

Leider ist der Mensch ein Gewohnheitstier und nicht immer zieht eine negativ veränderte finanzielle Situation automatisch Sparmaßnahmen nach sich.

Der erste Schritt zu einer guten Haushaltsführung beginnt also mit dem kritischen Überprüfen des Konsumverhaltens. Angesichts der vielen verlockenden Sonderangebote verliert man leicht den Überblick über die realen Bedürfnisse und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Mit einem akribisch geführten Haushaltsbuch, in dem Ihr alle eure Einnahmen und Ausgaben aufführt, könnt Ihr euer Konsumverhalten kritisch unter die Lupe nehmen und dem vermeintlichen Schnäppchen bald ein Schnippchen schlagen.
 


Regelmäßig Haushaltsbuch führen

Es hört sich schrecklich verstaubt und spießig an, aber der Aufwand lohnt sich. Meine Freundin Brigitte spart viel Geld durch das Führen eines Haushaltsbuches. "Beim Eintragen der Ausgaben wird mir erst bewusst, wie teuer etwas wirklich ist. Und diese Geldausgaben summieren sich." Durch diesen Überblick über die finanzielle Situation werden Einsparmöglichkeiten aufgedeckt und die Ausgaben kontrolliert.
 
Allerdings erfordert es auch etwas Disziplin und etwas Zeit, ein Haushaltsbuch zu führen. Wer sich angewöhnt, jeden Tag seine Ausgaben sofort zu notieren, wird nur wenige Minuten am Tag mit dem "Sparbuch" beschäftigt sein.
 
Die Verbraucherzentralen bieten gegen ein Entgelt Haushaltsbücher an, in denen viele Tipps zum Thema "Geld sparen und verwalten" enthalten sind. Auch die Sparkasse hat sich diesem Thema ausführlich gewidmet. Haushaltsbücher sowie viele Broschüren rund um das Thema Geld könnt ihr kostenlos bestellen: Beratungsdienst der Sparkassen, Geld und Haushalt, Postfach 800448, 70804 Stuttgart oder unter www.sparkasse.de
 
 
Wie führt man ein Hauhaltsbuch

Zunächst müssen die festen, regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen wie Gehalt, Rente, Zinsen notiert werden. Dann haltet ihr eure jährlichen Ausgaben wie Miete, Strom, Heizung, Versicherungen, Telefon, Kfz-Steuer, Vereinsbeiträge usw. fest. Es kostet etwas Zeit, aber ist dafür nur einmal im Jahr nötig und zeigt Ihnen, in welchen Monaten es voraussichtlich finanziell eng wird.
 
Gewöhnet Euch an, täglich die variablen Ausgaben für Lebensmittel, Einkauf, Benzin, Freizeitgestaltung usw. einzutragen. So wird diese Arbeit rasch zur Routine.
 


Spartipps

Nach der Hälfte des Monats zieht Ihr Bilanz. Welche Ausgaben sind nötig, welche sollen gekürzt werden. Diese Entscheidung muss jeder Haushalt selber führen. Hier ein Beispiel: Wer statt alle vier Wochen nur noch alle fünf Wochen zum Frisör geht, spart im Jahr rund 90 Euro.
 
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten die Ausgaben zu verringern. Teure Versicherungen wechseln, überfällige Abos kündigen, endlich aus dem Verein austreten, den die Kinder seit Jahren nicht mehr besuchen. Wo sind auffällig hohe Ausgabenposten? Nur durch das Haushaltsbuch ändert sich nichts, es muss auch kritisch die Lebensführung überprüft werden. Ist der Energieverbrauch extrem hoch, überprüft Euren Umgang mit Strom und Wasser. Spartipps findet Ihr kostenlos bei jedem Energieversorger.
 

 

Sparen beim Einkauf

Kauft Zukunft nur noch die Dinge, die auf Eurem Einkaufszettel stehen. Vergleicht vor dem Einkauf die Sonderangebote und richtet den Speisezettel nach den Angeboten. Greifet nicht immer zu den teuersten Produkten, auch die preisgünstigen in den billigen Verpackungen sind gut. Und vergleicht  kritisch die Preise. Manches Sonderangebot ist in Wirklichkeit gar keines.

Wer viele Lebensmittel wegwirft, sollte in Zukunft kleinere Mengen einkaufen. Viele Bäcker verkaufen Brot sogar scheibenweise. Mittlerweile gibt es in vielen Orten und Supermärkten SB-Bäcker, bei denen Backwaren um einiges günstiger sind als beim normalen Bäcker. Auch bei der Fleischtheke lohnt sich ein kritischer Blick. Nur zu oft darf es ein bisschen mehr sein, das später doch nur im Müll landet.
 
Kleidung ist immer ein schwieriges Thema. Wenn die Kinder auf Markenkleidung bestehen, müssen Sie sich die Sachen zum Geburtstag oder Weihnachten schenken lassen. Außerdem schadet es keinem Teenager, für seine ausgefallenen Wünsche selber einige Stunden im Monat zu arbeiten, zum Beispiel durch Zeitungen austragen.
 
Stöbert öfter mal in Second-Hand-Läden oder auf dem Flohmarkt. Kinderkleidung oder -spielzeug muss nicht immer neu sein.
Es lohnt sich bei Spielwaren und anderen größeren Anschaffungen auch, die Preise im Internet zu vergleichen. Beim Online-Shopping könnt Ihr auch den einen oder anderen Euro sparen. Aber Ihr solltet darauf achten, ob der Online-Anbieter seriös ist.

Habt ihr noch einen tollen Spartipp für unsere Leser? Dann mailt ihn uns bitte an die redaktion@hoppsala.de. (af)

 

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