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Der Hufschmied: Ein Leben auf Pferdehufen

Viele Mädchen reiten und möchten später auch gerne mit Pferden arbeiten. Aber welcher Beruf eignet sich am Besten für ein Mädchen? Als mein Pferd neulich nue Eisen brauchte, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und meinem Hufschmied Peter Potthink ein paar Fragen zu seinem Beruf gestellt.

„Ich habe mit 16 Jahren meine Ausbildung begonnen“, erzählt Peter. Die Ausbildung zu einem Hufschmied dauert 3,5 Jahre und kann in jedem anerkannten Ausbildungsbetrieb absolviert werden. Voraussetzung dafür ist ein ausgebildeter Meister, der Lehrlinge auch in den Beruf ausbilden kann.

Hört sich interessant an, aber was genau macht denn nun ein Hufschmied so alles? „Zu meinen Aufgaben gehört es, den Huf eines Pferdes zu pflegen. Man kann es mit einer Maniküre für Menschen vergleichen“, erklärt Peter Potthink. Der Hufschmied ist ein Spezialist im Ausschneiden und Beschlagen der Hufe. Ein so genannter Beschlag besteht meistens aus Eisen. „Wenn es nötig ist, kann man auch ein anderes Material dafür benutzen, das kommt jedoch selten vor“, meint der Schmied. „Aber warum brauchen Pferde überhaupt einen Beschlag“, möchte ich von dem kräftigen Mann wissen. „Das schützt den Huf vor Abnutzung“, erklärt er mir, „besonders dann, wenn die Pferde oft auf hartem Boden laufen, ist ein schützender Beschlag sinnvoll.“ Aber jedes Tier hat einen anderen Huf und es gibt durchaus auch Pferde, die einen so starken und gesunden Huf haben, dass ein zusätzlicher Eisenbeschlag gar nicht nötig ist.

Neben dem Anpassen der richtigen Eisen für die Vierbeiner hat ein Hufschmied natürlich noch andere Aufgaben. Heutzutage ist es üblich, dass der Schmied zusätzlich eine therapeutische Aufgabe übernimmt. „Bei Stellungsfehlern oder Hufkrankheiten wie Rehe können wir nicht einfach ein beliebiges Eisen drunter hauen“, sagt Peter Potthink. „Wir müssen uns den Huf und auch die Stellung des Beins genau anschauen und überlegen, wie wir das Pferd am besten gerade und ordentlich hinstellen können“. Hierfür sind spezielle Hufbeschläge nötig, die den Heilungsprozess unterstützen. 

Früher war es sogar üblich, dass ein Schmied auch die Zähne eines Pferdes untersucht hat. Dies wird jetzt aber generell von Tierärzten oder speziellen Zahnärzten übernommen. Genauso wurde die Herstellung der Eisen eingestellt.

„Wenn wir die Eisen heute immer noch selbst schmieden würden, könnte das kein Mensch mehr bezahlen“, bemerkt der Schmied. Peter Potthink bestellt seine Eisen in einer großen Firma in Dortmund. Dort werden sie schon fertig aus Holland importiert und in Dortmund nur zwischen gelagert.
„Die Eisen kann man übrigens mit Schuhen vergleichen“, klärt mich Peter auf. „In einem Schuhgeschäft gibt es auch viele verschiedene Schuhgrößen, genauso verhält es sich bei den Eisen. Es gibt Eisen, die fangen bei 0 an und gehen bis 7. Aber es gibt auch noch andere Bezeichnungen für die Größen“. Dieses hängt aber ganz von dem Hersteller ab.

Peter Potthink macht sein Beruf Spaß. Er ist mit Pferden aufgewachsen und wusste schon immer, dass er später mit den Tieren arbeiten möchte. Auch jetzt empfiehlt er noch jedem, schon einmal Kontakt mit den großen Vierbeinern gehabt zu haben. „Man muss Pferde kennen und einschätzen können, wie sie in bestimmten Situationen reagieren, sonst ist dieser Beruf zu gefährlich.“

Auch mit seinem Verdienst ist er zufrieden, dennoch hat er die Erfahrung gemacht, dass sich viele Schmiede auf kurz oder lang selbstständig machen.

Aber ist der Beruf Hufschmied jetzt auch etwas für so zierliche Persönchen wie ich es bin? Peter schüttelt mit dem Kopf. „Mädchen würde ich diesen Beruf eigentlich nicht empfehlen, da man als Schmied schon hart anpacken muss. Vielen Mädchen fehlt einfach die nötige Kraft, um den Huf eines Pferdes lange zu halten“, meint er.

Tja, aber es gibt ja auch kräftige Mädels und häufig ist ein wenig Feingefühl auch ganz hilfreich, lieber Peter! Davon hat so manch kräftiger Schmied leider etwas wenig von!

Also: Wer von euch diesen Traum hat, kann ja einfach mal ein Praktikum in einer Schmiede absolvieren!

Bis bald! Eure Nadine

 

Und wer sich gerne noch weiter informieren möchte, der klickt auf die nachfolgenden Stichworte:

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

01.10.2012

Hufschmied (von Michelle)

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