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Der erste Schultag – Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Bald ist es wieder soweit: Der Tag der Einschulung steht vor der Tür und für viele „ABC-Schützen“ heißt es „jetzt beginnt der Ernst des Lebens“. Die Schultüte ist gepackt, der Ranzen gekauft und der Schulweg schon einige Male abgelaufen worden. Aber wie geht es nach der Einschulung weiter?

Aufregend ist der erste Schultag nicht nur für I-Dötzchen. Auch Eltern sehen diesem Tag oftmals mit  gemischten Gefühlen entgegen, schließlich beginnt mit der Einschulung eine neue Phase, in der sie ihren Kindern mehr Selbstständigkeit zugestehen müssen. Wie kann man sich am besten an die neue Situation gewöhnen und für einen möglichst entspannten Einstieg in den Schulalltag sorgen?

 

Die Einschulung

Für viele Kinder ist die Schule etwas Spannendes. Leider machen unbekannte Dinge nicht nur neugierig, sondern sorgen auch für Unbehagen oder gar Angst. Um derartige Gefühle gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte der erste Schultag den Kindern Freude bereiten. Dieser Tag gehört nur den Kleinen.
Für Spaß sorgen eine liebevoll gestaltete Schultüte, ein Ranzen der gefällt und kindgerecht ist und jede Menge Fotos. Diese gefallen nicht nur Oma und Opa oder erhalten einen Ehrenplatz im Familienalbum, sondern haben auch eine sehr praktische Funktion:  Da Grundschulen meistens eine kleine Feier für die Neuankömmlinge organisieren, werden diese oftmals völlig überwältigt werden von neuen Gesichtern und Eindrücken. Da ist es gut, wenn die Kleinen den Tag später einmal anhand von Fotos oder Videos für sich Revue passieren lassen können. Schön ist auch eine kleine „Schulanfangsparty“, auf der sich die ABC-Schützen mit ihren Freunden amüsieren. Außerdem bietet sich die Gelegenheit, ein paar neue Mitschüler einzuladen und Kontakte zu knüpfen.

Bei all dem Trubel sollte man jedoch auch darauf achten, dass die Kleinen sich im Laufe des Tages ein wenig erholen können. Also zwischen der Einschulungsfeier und dem Besuch der Großeltern oder einer kleinen Party unbedingt ein Mittagschläfchen einlegen.

Grundsätzlich gilt: Je besser die Erinnerungen an den ersten Schultag, desto motivierter werden Kinder auch den zweiten, dritten und vierten Tag in der Lehranstalt bestreiten.

 

Routine fängt beim Aufstehen an

Natürlich bleibt nicht alles so entspannt, wie am ersten Tag. Damit es trotzdem keine Probleme gibt, ist es sinnvoll, Kindern durch Routine Sicherheit zu geben. Durch einen geregelten Tagesablauf können sie sich besser an die neue Lebenssituation gewöhnen. Dies gilt natürlich auch für die Eltern.

Gewohnheit schafft Geborgenheit und diese fängt bereits mit dem Aufstehen an. Feststehende „Weckzeiten“ ermöglichen einen routinierten Start in den Tag. Wichtig ist hierbei, Hektik zu vermeiden. Schulanfänger also lieber ein halbes Stündchen eher wecken, so können kleine Morgenmuffel in aller Ruhe munter werden. Stress, aus Angst zu spät zu kommen, schlägt auch den Kleinen gehörig auf den Magen.

Ein gemeinsames Frühstück entspannt und macht Spaß. Besonders, wenn auf gesunde Ernährung geachtet wird. Müsli mit Obst, Saft oder Milch sind kleine Energiebomben, die I-Dötzchen fit für den Tag machen. Durch das Pausenbrot werden die Energiespeicher der Kleinen wieder aufgetankt. Auch hier ist eine gesunder Leckerbissen Goldes wert. Gut sind Vollkornbrot und Müslibrötchen, dazu Obst und Gemüse. Schokoriegel mögen die Kleinen zwar mehr erheitern, liefern aber lange nicht die Nährstoffe, die für einen anstrengenden Schultag nötig sind. Auch beim Schulweg sollte nicht variiert werden.

Damit ABC-Schützen  auf ihren ersten selbstständigen Gang zur Schule vorbereiten können, sollte jeden Morgen derselbe Weg zur Schule gewählt werden. Wenn Kinder das Bedürfnis entwickeln, allein oder mit Freunden zur Schule zu gehen, so sollte man diese Entscheidung auf jeden Fall unterstützen. Eigenständigkeit zu entwickeln gehört zu diesem neuen Lebensabschnitt definitiv dazu.

 

Mittags ist die Schule aus …

Im ersten Schuljahr trifft das wohl eher auf den späten Vormittag zu, die meisten Erstklässler haben anfangs nicht mehr als drei Schulstunden pro Tag. Dann heißt es natürlich nicht, den Ranzen in die Ecke werfen und Schule Schule sein lassen. Die Hausaufgaben stehen an und die Kleinen müssen zum ersten Mal lernen, mit Erwartungsdruck umzugehen. Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen, indem sie nach der Schule für einen geregelten Terminplan sorgen. So ist es gut, wenn sich Kinder nach dem Unterricht erst mal ein wenig ausruhen und entspannen können. Nach dem Mittagessen kann dann mit den Hausarbeiten begonnen werden.

Die Welt, die Kinder nun für sich entdecken, ist im Vergleich zu ihrer Körpergröße riesig. Nichts ist am Anfang spannender, als die ersten Worte schreiben zu lernen oder kleine Rechenaufgaben selbstständig lösen zu können. Dementsprechend sind jetzt Zuhörer gefragt, die sich Erlerntes und Erlebtes möglichst ausführlich schildern lassen. Also, Zeit nehmen für die mittäglichen Ereignisberichte.

 

Den Tag routiniert ausklingen lassen

Gerade am Anfang sind Kinder oftmals „geplättet“ von den neuen Eindrücken, die im Schulalltag auf sie einprasseln. Damit sie am nächsten Tag fit sind für Neues, ist es wichtig, für einen erholsamen Schlaf zu sorgen. Dementsprechend die Kleinen nicht zu lang aufbleiben lassen, das bedeutet im ersten Schuljahr spätestens zwischen 19:00 und 19:30 Uhr für Bettruhe zu sorgen. Vermeiden sollte man auch zu ausgiebiges Fernsehen vor dem zu Bett gehen. Die bewegten Bilder stimulieren Kinder oftmals, so dass ans Einschlafen nicht mehr zu denken ist

 

Weitere Tipps zum neuen Lebensabschnitt

Mit ein wenig Routine werden aus I-Dötzchen bald schon „alte Hasen“. Wichtig ist es, die Selbstständigkeit der Kleinen zu fördern. Dies fängt bereits bei Kleinigkeiten wie dem eigenständigen Anziehen, Zähneputzen oder Haare kämmen an und hört beim Bestreiten der Hausaufgaben auf.

Für letzteres gilt: Weniger ist oftmals mehr. Natürlich ist es wichtig, Kinder bei Hausarbeiten zu unterstützen. Allerdings darf man Unterstützung nicht Abnehmen der Pflichten verwechseln. Schließlich geht es hierbei um Leistungen, die durch die Kleinen erbracht werden sollen und die dementsprechend bewertet werden. Dazu gehört auch, Fehler machen zu dürfen und daraus zu lernen.
Viel sinnvoller ist es, I-Dötzchen z.B. bei Leseübungen zuhören oder  bei Fragen zur Verfügung stehen. Die größte Unterstützung ist das Lob. Kinder erhalten so das Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten. Dann macht ABC-Schützen das Lernen auch mehr Spaß.

Anerkennung ist immer noch die beste Motivation, eigene Leistungen zu erbringen.

Die Schule macht nicht immer Spaß. Auch das ist eine Gewissheit, die Schulanfänger irgendwann herausfinden. Schließlich müssen sie zum ersten Mal lernen, mit Erwartungsdruck umzugehen und sich durch Leistungen anderen gegenüber zu behaupten. Kinder entwickeln schnell Versagensängste, die ihnen den Schulalltag gehörig verleiden können. Bloß keine Vorhaltungen machen, wenn´s mal nicht so gut läuft. Auf keinen Fall darf man Leistungen von den Kleinen erwarten, denen sie nur schwerlich oder gar nicht gerecht werden können. Beschimpfungen und Drohungen haben noch nie zu irgendetwas geführt! Im Gegenteil, oftmals werden dadurch Schulängste geschürt oder verstärkt und wertvolles Vertrauen zerstört.

Viel wichtiger ist es, Kindern zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen für das schulische Problem zu suchen. Das steigert das Vertrauen der Kleinen und zeigt ihnen, dass sie trotz Selbstständigkeit nicht allein sind.

Ratsam ist es auch, Elternabende zu besuchen. Hier erfährt man oft interessantes über sein Kind und die gesamt Klassengemeinschaft. Man kann sich mit anderen Eltern austauschen oder sich in der Pflegschaft engagieren, so dass man bei Problemen eine Art Vermittlerposition zwischen Eltern und Lehrern einnehmen kann.

 

Unterstützen heißt auch loslassen

Der erste Schultag stellt einen Einschnitt im Leben von Kindern und Eltern dar. Auch wenn es manchmal vielleicht schwer fällt, dass die Kleinen langsam zu Großen werden, ist es wichtig, sie ihren eigenen Weg gehen zu lassen. Nur so können sie sich auf die Anforderungen vorbereiten, die ihnen bevorstehen. Mit ein wenig Ruhe und Gelassenheit wird sich die gesamte Familie aber bald an die neue Situation gewöhnt haben.

Katja Embacher

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

19.07.2007

Danke (von Verona)

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