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Aggressionen bei Kindern

Aggressionen sind Ausdruck von Ärger, Wut oder Frustration – jeder kennt diese Gefühle. Im alltäglichen Leben gibt es viele Situationen, die die Aggressionen in einem hoch kochen lassen, sei es die unangemessene Behandlung durch Vorgesetzte und Kollegen oder einfach auch (banale) Streitereien mit dem Partner.

Manchmal weiß man dann einfach nicht mehr, wohin mit der Wut und brüllt sie raus oder schlägt einmal kräftig mit der Faust auf den Tisch.

Kindern ergeht es nicht anderes, denn auch im (klein-)kindlichen Alltag passieren allerlei Dinge, die diese Gefühle hervorrufen. Wenn das Kind etwas tun soll, was es nicht möchte, etwas abgeben soll, was es behalten will, wenn es etwas haben möchte und dies nicht bekommt oder wenn es beim Spiel verliert, dann sind dies Situationen, die das Kind wütend machen.

Es versucht seinen Ärger Luft zu machen, in dem es zum Beispiel brüllt, schreit, herumtobt oder gar kratzt, beißt oder schlägt.

Für Eltern ist es oft nicht leicht, auf ein solches Verhalten angemessen zu reagieren. Auf der einen Seite ist es wichtig. sich selbst auch mal Luft zu verschaffen und dem Kind zu zeigen, dass es sich nicht alles erlauben kann. Grundlegend aber ist es falsch, auf Aggressionen mit Aggressionen zu antworten – das fordert den Machtkampf heraus, der dazu führen kann, dass sich Eltern-Kind-Verhältnis darunter leidet.

Wenn Eltern hingegen immer nur bemüht sind, schnellstmöglich den Konflikt unter den Teppich zu kehren und die Harmonie wieder herzustellen, dann kann das Kind daraus den Schluss ziehen, dass es grundsätzlich schlecht ist, solche Gefühle zu haben und es wird sie irgendwann unterdrücken. Oder aber es nimmt sie nicht erst und macht bald, was es will.

Wie so häufig im Leben ist es sinnvoll, einen Mittelweg zu finden.


 

Hier ein paar Tipps zum Umgang mit aggressivem Verhalten bei Kindern:

  • Versucht zunächst zu begreifen, warum euer Kind sich so verhält. Was genau ist der Auslöser? Versucht es beispielsweise, mit seinem Verhalten mehr Aufmerksamkeit zu bekommen., gibt es Streitigkeiten in der Familie (Geschwister, Eltern, Großeltern) auf die das Kind mit Aggressionen reagiert, um seinen Unmut darüber Ausdruck zu verleihen oder gibt es im anderen Umfeld (Kindergarten, Schule, Sportverein) Konflikte, die das Kind frustrieren?

  • Bringt dem Kind Verständnis entgegen und zeigen ihm, dass ihr seine Gefühle zur Kenntnis nehmt. (Ich Botschaft senden: „Ich sehe, dass du richtig verärgert bist“. Dazu mehr in unserer Reihe „Kinder richtig verstehen“)
    Zeigt ihm, dass das Gefühl an sich erstmal in Ordnung ist, aber der Umgang damit gelernt werden muss. (-> Dann lass uns doch einmal gemeinsam überlegen, was du da tun kannst.)

  • Fragt euer Kind, was es denn eigentlich so wütend macht. Drängt aber nicht zwingend auf eine Antwort. Wartet, bis sie von alleine kommt.

  • Vermeidet einen Machtkampf, in dem ihr laut und aggressiv auf das Verhalten eures Kindes eingeht.

  • Bei körperlichen Übergriffen sollten klare Grenzen gesetzt werden. Macht eurem Kind klar, dass ihr Schlagen, Beißen, Kratzen und Spucken nicht duldet! Ein konsequentes Verhalten eurerseits ist hierbei sehr wichtig! Kinder müssen frühzeitig lernen, sich verbal mit Problemen auseinander zu setzen.

 

Überlegt gemeinsam, wie ihr die Luft konstruktiv ablassen könnt. Bewegung ist dabei oft hilfreich! Wie wäre es mit einem gemeinsamen Dauerlauf? Auch ein Boxsack im Zimmer kann so manches Mal schlimmere Wutausbrüche verhindern. Und wenn sich der Adrenalinspiegel erstmal normalisiert hat, dann ist es viel leichter, über das Problem zu sprechen und sinnvolle und zum Ziel führende Lösungen zu finden!

 


Weiterführende Infos zum Thema Umgang mit Aggressionen im Netz:

  • Aggressionen bei Kindern - wie kann ich helfen? Ein Artikel von Beate Weymann-Reichardt auf www.familienhandbuch.de

  • Umgang mit aggressiven Kindern - Pädagogische Hilfen - das Selbstbewusstsein stärken Ein Artikel von Johannes Sabel auf www.kigaweb.de

 

 

Zum Thema „Kinder besser verstehen“ haben wir auch eine tolle Reihe mit interessanten Ratschlägen, die für eine gute und verständnisvolle Kommunikation mit euren Kindern hilfreich sein können:

 

 


 

 

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