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Mein Kind ist so schüchtern – was kann ich dagegen tun?

Während einige Kinder neugierig und offen die Welt erforschen, halten sich andere stark zurück und schauen sich das bunte Treiben lieber aus sicherer Entfernung an.

Beide Verhaltensmuster gelten in der Regel als normal, denn so wie unsere Augenfarbe oder die Größe und Form unserer Nase von den Genen abhängen, sind auch bestimmte Verhaltensweisen teilweise schon „vorprogrammiert“.

Schüchternheit hat also oft etwas mit Veranlagung zu tun. Überlegt mal, wie ihr oder euer Partner in eurer Kindheit ward – vielleicht entdeckt ihr ja Parallelen.

Es ist an sich auch kein Problem, wenn ein Kind mehr Zurückhaltung zeigt als andere. Aber spätestens dann, wenn die Schüchternheit in Angst umschlägt, die das Kind daran hindert, auf andere Kinder/Menschen zuzugehen und Freunde zu finden oder auch am sozialen Leben teilzunehmen, wird die Zurückhaltung zu einem ernstzunehmenden Problem.

„Was können wir tun?“ fragen sich Eltern oft hilflos, wenn sie merken, dass ihr Kind bei einer Veranstaltung im Kindergarten immer hinter den anderen steht und es auch sonst ausgesprochen ruhig und unauffällig ist.

Bevor sich Eltern Sorgen machen, müssen sie erstmal in sich gehen und klären, ob ihre Erwartungen überhaupt realistisch sind. Wenn ein zweijähriges Kind, das nur selten Kontakt zu Gleichaltrigen hat, sich sträubt, plötzlich allein in einer Kindergruppe zu bleiben, ist das nämlich ganz normal! 

Kleine Kinder müssen erst langsam an Kindergruppen oder den Kindergarten gewöhnt werden. Sollten sie vorher extrem schüchtern gewesen sein, überwinden sie in dem regelmäßigen Umgang mit anderen Kindern oft ihre Zurückhaltung. Mehr zum Thema "Eingewöhnung" erfahrt ihr hier >>

 

So löst ihr das Problem

  • Macht eurem Kind keine Vorwürfe

    Eltern müssen lernen, die Wesensart des Kindes zu akzeptieren. Mit Druck und hohen Erwartungen erreicht man oft das Gegenteil.

    Beispiel:

    Beim Schulfest/Kindergartenfest wird ein Stück eingeübt und aufgeführt. Beinahe alle Kinder haben eine Sprechrolle, nur dein Kind hat lediglich eine Statistenrolle bzw. traut sich gar nicht auf die Bühne. Zeigt ihm jetzt keinesfalls, wie enttäuscht ihr seid, dass es nicht mitgemacht hat! Lobt das Kind entweder für den Mut, sich überhaupt vor so vielen Leuten zu stellen oder macht ihm Mut, dass es das beim nächsten Mal bestimmt schafft!


  • Kinder stärken

    Kinder positiv zu stärken, ist immer wichtig – insbesondere aber dann, wenn es wenig Selbstvertrauen hat! Schüchterne, zurückhaltende Kinder haben oft wenig Selbstvertrauen und zweifeln an sich und ihrem Können. Hier hilft viel Lob und positiver Zuspruch. In der Schule solltet ihr mit den Lehrern gemeinsam arbeiten und auch Anregen, dass die zuständige Lehrkraft dieses Problem im Auge behält, und versucht, das Kind mit positivem Zuspruch und viel Lob aus der Reserve zu locken.


  • Übt mit eurem Kind gemeinsam und zieht es in Gespräche mit ein

    Ihr könnt dem Kind Gelegenheit geben, euch beim Gespräch mit anderen zu beobachten. Es bieten sich hier gemeinsam Einkäufe im Supermarkt an.
    Auch Rollenspiele sind oft hilfreich! Spielt mit den Kindern Kaufmannsladen oder Schule. Das Kind schlüpft so spielerisch in eine Rolle und merkt, dass es gar nicht so schwer ist. Und beim nächsten Einkauf kann es dann an der Wursttheke selbst die Mettwurst bestellen.

    Und auch beim Spiel gilt: Das Loben nicht vergessen!

    Wenn ihr mit anderen Erwachsenen und Kindern in einer kleinen, lockeren Runde zusammen seid, dann versucht auch, euer Kind in die Gespräche mit einzubeziehen. Es wird dem Kind in einer kleineren Runde mit bekannten Gesichtern leichter fallen, auf Fragen wie „Was möchtest du denn gerne Essen“ oder „Hast du eine Idee, was wir gleich spielen können“ zu antworten.


  • Professionelle Hilfe aufsuchen

    Solltet ihr merken, dass euer Sprössling trotz aller Versuche weiterhin auffällig schüchtern bleibt und sich damit das Leben selbst schwer macht, dann ist es an der Zeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sucht einen guten Kinderpsychologen auf und fragt euren Kinderarzt, wer euch in dieser Situation weiterhelfen kann. Einige Psychologen bieten auch spielerische Selbstbewusstseinstrainings für Kinder an.


 

Das solltet ihr auf jeden Fall vermeiden

Ganz wichtig ist es, dass ihr das Kind zu keiner Zeit wegen seiner extremen Zurückhaltung bestraft oder gar (vor anderen) demütigt! Es hilft auch nichts, wenn ihr versucht, dass Kind zu bestechen oder gar darum bettelt, dass es jetzt endlich den Mund aufmacht.

Habt viel Geduld, denn mit viel Liebe und Zuwendung wird euer Kind allmählich Selbstbewusstsein sammeln und nach und nach mehr aus sich heraus kommen.

 

 

Weiterführende Literatur

 

Buchtipps:

 

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