Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Erziehung & Entwicklung »» Fragen rund um Erziehung & Entwicklung

Suchen

Home

Journal

Reise

Erziehung & Entwicklung

Fragen rund um Erziehung & Entwicklung

Kleinkinder

Kindergartenalter

Schulanfänger

Schulkinder & Teens

Besser Lernen

Medienerziehung

Leseförderung

Ängste bei Kindern

Sexualpädagogik

Pädagogische Konzepte

Debatte

 

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Kindermedien

Treffpunkt family

Services

Grußkarten

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

22.10.2014

Wie ihr Igeln über den Winter helfen könnt

lesen


Aus den Grußkarten

Baby des Monats

zur Galerie


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Selbstständigkeit der Kinder förndern

Wer wünscht sich nicht, dass die eigenen Kinder zu selbstständigen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen? Doch bis dahin ist es ein langer und oft nicht ganz leichter Weg ...

 

Voraussetzung: Funktionierende Eltern-Kind Beziehung

Eine gute Selbstständigkeitsentwicklung setzt eine funktionierende Eltern-Kind Beziehung voraus. Menschen sind von Natur aus soziale Wesen und aufeinander bezogen. Kinder suchen diese Bindung und sind bereit, eine Menge dafür zu tun. Sofern die Eltern-Kind Beziehung gut ist, verstehen Kinder auch, dass jedes Familienmitglied durch bestimmte Aufgaben und Pflichten zu dieser positiven Grundstimmung beträgt.

Eine gute Bindung unterstützt das Neugierverhalten des Kindes. Sie entwickeln einen Drang, Neues zu erfahren und sie sind motiviert, Dinge selbstständig zu machen und zu erarbeiten. Eltern sollten das immer im Hinterkopf haben, denn oft sind sie es selbst, die ihre Kinder in dieser Entwicklung bremsen.

 

Die Uhr tickt ...

Wer kennt das nicht? Die Uhr tickt und der Nachwuchs ist immer noch nicht angezogen! Der Tisch ist schneller ohne die Kinder gedeckt und bevor beim Müll herausbringen die Hälfte auf dem Gehweg landet, erledigen wir das lieber gleich selbst mit einem gut gemeinten: „Lass mal, ich mach das schon!“ oder „Warte, ich helfe dir“. Wir Eltern nehmen den lieben Kleinen allzu gerne das eine oder andere ab, denn Kinder zur Selbstständig zu erziehen, erfordert vor allem Zeit und ganz viel Geduld!

Die Förderung der Eigenständigkeit unserer Kinder ist ein langer Prozess. Er fängt schon bei den Kleinsten an und zieht sich bis ins Erwachsenenalter. Die Rolle der Eltern wandelt sich dabei beständig. Während sie anfangs häufiger direkt eingreifen, werden sie mit zunehmendem Alter des Kindes  mehr ein Begleiter für ihr Kind sein. Eltern sollten sich mehr und mehr angewöhnen sich wie ein Fahrlehrer zu verhalten. Der fährt schließlich auch nicht selber, sondern begleitet und unterstützt seine Schüler und greift nur im Notfall ein …

Wir Eltern sollten uns bewusst machen, dass wir unseren Kinder durch unnötiges Ausbremsen - sei es aus Bequemlichkeit, Zeitmangel oder Überängstlichkeit - keinen Gefallen tun, im Gegenteil.

 

Selbstständigkeit schafft Selbstvertrauen

Wenn ein Kind Dinge allein schafft und etwas aus eigenem Antrieb lernt, fördert es schließlich auch das Selbstbewusstsein und macht sie es stark für neue, weitere Herausforderungen! Statt ihm bei Problemen die Sache abzunehmen, sollten Eltern ihr Kind bestärken, motivieren und wenn es etwas geschafft hat, natürlich auch ihre Begeisterung darüber kund tun!

„Wenn die Fahrlehrerregel möglichst früh und möglichst konsequent beherzigt wird, sind typische Stressthemen wie z. B. Hausaufgaben oder Tornister-Ordnung viel leichter zu handhaben", sind sich Psychologen einig

Wenn die Kinder schon vor der Einschulung kleine Aufgaben im Haushalt übernommen haben, dann werden sie schnell begreifen, dass die Verpflichtungen mit zunehmendem Alter wachsen und die Erledigung der Schularbeiten einfach dazu gehört. Und wenn ein Kind vor der Einschulung die Erfahrung gemacht hat, dass es vieles allein schafft, dann überträgt sich diese Grundeinstellung oft auf das Lernverhalten.

In der Anfangszeit brauchen Kinder bei den vielen neuen Aufgaben natürlich noch die Begleitung der Eltern. Die Betonung liegt wohl bemerkt auf Begleitung. Es ist nicht Aufgabe der Eltern, die Hausaufgaben zu korrigieren oder womöglich die ganze Zeit neben dem Kind zu sitzen. Vielmehr ist es wichtig, die äußeren Rahmenbedingungen zu schaffen. Wann sind die besten Zeiten? Wo ist ein geeigneter Arbeitsplatz und sind die Materialien vollständig. Natürlich gehört auch dazu, eine Auge darauf zu werfen, ob die Schularbeiten vollständig erledigt wurden.

Jedes Kind hat eine eigene Persönlichkeit und schon allein daher ist es nicht möglich, Eltern einen einheitlichen Fahrplan für die optimale Selbstständigkeitserziehung an die Hand zu geben.

Wenn ihr merkt,  dass euer Kind noch sehr unselbstständig ist, solltet ihr lösungsorientiert an die Sache heran gehen. Eltern sollten sich gemeinsam an einen Tisch setzen und überlegen, was bislang für die Entwicklung ihrer Kinder contraproduktiv und was hilfreich und förderlich war? Besonders durch die positiven Aspekte finden Eltern schnell heraus, wie sie Handeln entsprechend ändern können, damit es rund läuft.

Je älter das Kind ist, desto mehr Schwierigkeiten hat es oft, sich von heute auf morgen auf etwas Neues einzulassen. War es gestern noch gewohnt, den ganzen Tag zu chillen, dann es heute nicht mit Begeisterung Aufgaben welcher Art auch immer übernehmen – hier  können sich die Eltern auf massiven Widerstand einstellen. Konsequenz und möglicherweise auch ein langer Atem sind jetzt erforderlich.

Sollte die Eltern-Kind-Bindung allerdings bereits massiv gestört sein, empfiehlt es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die bekommen Sie in verschiedenen Beratungsstellen, z.B. bei pro Familia.

 

Weiterführende Artikel im Internet:

 

 

Buchtipp:

Jesper Juul: Das kompetente Kind: Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie. Rororo, 8,95 Euro

Seit dem Erfolgsbuch "Weltwissen der Siebenjährigen" sind sie in aller Munde: die unterschätzten Talente der Kinder. Wie ihre faszinierenden sozialen Fähigkeiten Familienleben und Erziehungspraxis bereichern können, zeigt der bekannte dänische Pädagoge Jesper Juul anhand vieler Beispiele.

"Das kompetente Kind" ist ein erfrischendes Plädoyer für Eltern, auf die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung ihrer Kinder zu vertrauen. Ganz wichtig ist es, sich gegenseitig in seinen Gefühlen und Gedanken zu respektieren - unabhängig vom Alter.

Das Buch bestellen >> 

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Fragen rund um Erziehung & Entwicklung

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Reisezeit

In unserer Rubrik Reise findet ihr spannende Reisereportagen und wertvolle Infos rund um das Thema "Reisen mit Kind/ern". Viel Spaß!

Jetzt stöbern >>

+ + +




Quicklinks



Wau: Bens Blog


Ganz schön turbulent, so ein Hundeleben! Lust auf mehr?

>> Hier geht´s lang


Aus dem Elternforum

15.09.2014, 12:42 Uhr

Neuer Online-Shop

ins Forum


Aus der Bücherecke

Der Zeiten-Schlüssel. Operation Totenkopf

lesen


 

© hoppsala.de | ein Projekt von FamilyConcepts | Entwicklung: HEIM:SPIEL