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Kinder richtig fördern

Den eignen Kindern den besten Start im Leben zu ermöglichen, ist der Wunsch der allermeisten Eltern. Das betrifft nicht nur die finanzielle Grundlage, sondern auch die Förderung der Talente der Kinder. Das deutsche Schulsystem kann sich individuelle Förderung schon lange nicht mehr leisten. Zum starren Lehrplan kommen z. T. hohe Klassenstärken. Selbst wenn die meisten Lehrer erkennen, dass Differenzierung notwendig und wünschenswert wäre, besteht sie, wenn sie überhaupt zum Tragen kommt, aus freiwilligen Zusatzaufgaben. Eine echte Förderung bleibt also dem Elternhaus überlassen.

Kreativität

Eine außergewöhnliche Leidenschaft für Musik oder bildende Kunst zeichnet einige Kinder aus. Frühzeitige Förderung auf diesem Gebiet sollte dann nicht vernachlässigt werden. Für alle Kinder kann sie aber zu einem positiven Lebensgefühl beitragen. Im frühen Kindesalter wirkt sie sich auch positiv auf die Sprachentwicklung und die Motorik aus. Neben der musikalischen Frühförderung fördert auch bildende Kunst, wie z. B. die sogenannte LandArt, die Kreativität.

Intelligenz

Eine hohe Intelligenz erscheint für die meisten Eltern besonders erstrebenswert. Intelligenz ist im Verlauf der Entwicklung einer Steigerung unterworfen, bis sie im Erwachsenenalter stagniert. Hochbegabte Kinder sind nicht automatisch, diejenigen mit den besten Noten in der Schule, denn Unterforderung führt nicht selten zu unangepasstem Verhalten in der Schule. Für eine der Anlage entsprechende Auslastung zu sorgen, evtl. auch durch anspruchsvolle Zusatzkurse kann nötig sein. Ein IQ-Test für Kinder unterscheidet sich von denen für Erwachsene. Die gemessene Intelligenz setzt sich aus sogenannter fluider und kristalliner Intelligenz zusammen. Bei Kindern kommt die fluide Intelligenz in höherem Masse zum Tragen, da die kulturell erworbenen Anteile, wie z. B. ein ausgeprägter Wortschatz u. U. noch nicht vorhanden ist.

Legasthenie und Dyskalkulie

Kinder mit Legasthenie oder Dyskalkulie verarbeiten Informationen auf eine besondere Weise. Ihre Intelligenz ist davon nicht betroffen, häufig ist sie sogar höher als der Durchschnitt. Trotzdem können sich negative Auswirkungen auf die Schulkarriere ergeben. Auch wenn sich diese Probleme nach der Pubertät meist auflösen, können Experten betroffene Schüler gezielt fördern und individuelle Übungsprogramme für sie erstellen, wenn die Bezugspersonen dieses Problem rechtzeitig erkennen. Da es sich um ein Krankheitsbild handelt, gewähren die Schulen in der Regel einen sogenannten Nachteilsausgleich, der eine Zeitverlängerung oder eine höhere Gewichtung der mündlichen Leistungen beinhalten kann.

Sport

Sportliche Talente zu fördern, hat die größte Tradition. Sogar Talentsucher sind auf der Suche nach jungen Fußball-Sternen. Sogar die Politik hat sich z. B. in Nordrhein-Westfalen zur Aufgabe gemacht, aussichtsreiche Begabungen an den Leistungssport heranzuführen. Sportgymnasien, die die schulischen Aufgaben mit denen des Trainings abstimmen, sind auch bundesweit weiter verbreiteter als Schulen für hochbegabte Kinder. Bevor die sportliche Höchstleistung allerdings zum Lebensmittelpunkt wird, sollten die Erziehungsberechtigten bedenken, dass eine sportliche Karriere schnell durch eine Verletzung beendet werden kann.

Das Wichtigste ist, auf die Bedürfnisse, Veranlagungen und Talente des eigenen Kindes zu achten. Eltern können den Kindern bei der Entfaltung helfen, sie sollten aber nicht der Versuchung erliegen, sie ändern zu wollen. Aus der Knospe einer Rose kann sich keine Tulpe entwickeln und umgekehrt. Es gilt, die Anlagen des Kindes zu erkennen und wertzuschätzen. Was Eltern gerne selbst getan oder erlebt hätten, muss nicht den Bedürfnissen des Nachwuchses entsprechen.


Foto: Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

 

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