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Kinder besser verstehen

„Wie gehts?“ - „Geht so.“ - „Was ist denn los?“ - „Nix.“ Oft scheitern Dialoge mit Kindern, weil wir die falschen Fragen stellen und auch sonst wenig Ahnung von Gesprächsführung haben. Dabei würden wir gerne genauer wissen, was unser Kind bewegt und wie es sich fühlt. Wie können wir das erfahren? Erfolg versprechende Ansätze kommen aus der therapeutischen Praxis. Wer sie beherzigt, kommt leichter mit Kindern ins Gespräch und kann sie dann auch besser verstehen.

 

Grundlage für gute Gespräche

Wer etwas erfahren will, muss neugierig und offen sein. Kommunikation ist ein komplexer Vorgang, Missverständnisse sind auch unter Erwachsenen an der Tagesordnung. Mit Kindern zu sprechen erfordert zusätzliches Geschick: „Kommunikation mit Kindern verlangt Verspieltheit und die Loslösung von festen Mustern“, weiß die niederländische Therapeutin Martine E. Delfos. Wichtigste Voraussetzung für ein gelungenes Gespräch mit den Kleinen ist die Bereitschaft des Erwachsenen, offen zu sein für Neues und überraschendes. Wir können nicht vorhersehen, was uns ein Kind erzählen wird. Auf inhaltliche Wendungen im Verlauf des Gesprächs müssen wir uns einstellen. Und darauf, dass uns das Kind Sachen sagt, die uns vielleicht missfallen oder wundern. Auch dafür sollten wir ein offenes Ohr haben.

 

Respekt ist die Basis für ein effektives Gespräch

Wer das Gefühl von intellektueller Überlegenheit mit sich herumträgt, hat schon ausgespielt. „Kinder sind in Wirklichkeit intelligenter als Erwachsene“, sagt Delfos. „Was ihnen fehlt, ist vor allem Wissen und Erfahrung.“ Sie fordert von den Erwachsenen mehr Respekt vor der „inneren Weisheit“ des Kindes. Fühlt sich ein Mensch - ob groß oder klein - nicht ernst genommen, lässt er sich auch nicht in die Seele blicken. Wenn wir unser Kind verstehen wollen, müssen wir ihm mit Achtung begegnen.

 

Achtsam sein - dem Kind und sich selbst gegenüber

Wer im Gespräch aufmerksam bleibt, merkt, wenn das Kind etwas mitteilen möchte, unwillig ist oder müde wird. Auf die kindliche Befindlichkeit Rücksicht zu nehmen und darauf einzugehen, ist oberstes Gebot.

Aber auch wir Erwachsene sollten echt und ehrlich bleiben: „Authentizität“ heißt das psychologische Zauberwort. Kinder haben eine Antenne dafür, ob Eltern Interesse haben oder heucheln. In dem Ratgeber „Sprich mit mir“ heißt es dazu: „Halten Sie sich das Bild vor Augen, wenn Ihr erwachsener Gesprächspartner beim Reden ständig auf die Uhr schaut, gelangweilt in der Zeitung blättert oder sonst indirekt kundtut, dass er mit seinen Gedanken ganz woanders ist. Macht da eine Unterhaltung Spaß?“ Wenn wir spüren, dass wir vor Erschöpfung gleich umfallen oder nervös werden, weil noch Arbeit auf uns wartet, sollten wir das Gespräch vertagen.

 

Eigene Motivation beleuchten

Wenn wir Erwachsene das Gespräch mit Kindern suchen, sollten wir uns im Vorfeld klar machen, worum es uns geht: Wollen wir wirklich die Perspektive des Kindes kennen lernen oder sind wir hauptsächlich daran interessiert, unsere eigene Meinung kundzutun? Wollen wir über ein bestimmtes Problem sprechen oder sind wir offen für neue Themen? Wie sollten uns fragen, was wir erwarten und erhoffen. Und stets im Bewusstsein haben, dass alles anders kommen kann. Denn Kinder haben schließlich ihren eigenen Kopf. Und ein Recht darauf, ihn zu benutzen.

 

Sich sprachlich dem Alter des Kindes anpassen

Dass sich der ältere Gesprächspartner an die Sprachfertigkeit des jüngeren anpassen muss, ist selbstverständlich. Delfos rät, bei der Wortwahl das „mentale“ Alter des Kindes zu berücksichtigen: Je jünger das Kind ist, desto eher sollten wir schwierige und abstrakte Begriffe vermeiden und in unseren Aussagen und Fragen klar, konkret und eindeutig bleiben.

 

Weitere Beiträge aus der Reihe "Kinder besser verstehen":

 

 

 

Felicitas Römer

 

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