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Kinder besser verstehen: Günstige Rahmenbedingungen schaffen

In einer angenehmen Situation spricht es sich leichter

Machen Sie es sich gemütlich, wenn Sie mit ihrem Kind sprechen wollen. Wer sich wohlfühlt, kann auch besser plaudern. Wenn es um unangenehme oder schwierig in Worte zu fassende Themen geht, ist eine vertraute und entspannte Atmosphäre besonders wichtig. Welches Kind hat schon Lust, die ganze Zeit still auf einem Stuhl zu sitzen? Besonders bei Jüngeren ist spielen, bewegen, kuscheln und lachen ausdrücklich erlaubt!

 

Wer reden will, braucht Zeit und Ruhe

„Erwachsene brechen viele Initiativen von Kindern zum Gespräch ab. Sie nehmen sich oft zu wenig Zeit, um das Kind selbst ausdrücken zu lassen, was es sagen will und übernehmen das Gespräch“, kritisiert Martine F. Delfos. Wer die Gefühle seines Sohnes oder die Meinung seiner Tochter hören will, sollte sich also Zeit dafür nehmen. Eine ketzerische Forderung in einer Gesellschaft, in der ein prall gefüllter Terminkalender mehr wert ist als Muße und Besinnung. Da wir aber wissen, dass die alarmierend hohe Zahl von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen zum Teil auf mangelhafte Kommunikation innerhalb der Familie zurückzuführen ist, sollten wir hier umdenken. Und schließlich wollen auch Erwachsene Herzensangelegenheiten nicht zwischen Tür und Angel besprechen.

 

Dem Kind auf Augenhöhe begegnen

Viele Eltern machen es sich intuitiv auf dem Boden oder einem Kissen gemütlich, wenn sie mit ihren Kleinen spielen. Andersherum halten wir Standpauken eher im Stehen. Wer ein ausgewogenes Gespräch sucht, in dem auch das Kind genügend Raum zum Sprechen bekommt, sollte sich bewusst auf dessen Augenhöhe begeben und so größenbedingte Machtunterschiede ausgleichen. Oder fühlen Sie sich wohl, wenn Sie in einer Unterhaltung stets zu jemandem hinaufblicken müssen?

 

Augenkontakt und Körpersprache

Wer sich dem Gegenüber zuwendet, stellt körpersprachlich Kontakt her und signalisiert Interesse. Ein häufig gehörter Ratschlag lautet: während des Sprechens seinem Gegenüber in die Augen sehen. Prinzipiell ist das richtig, man sollte aber auch vorsichtig sein. Ein Gesprächspartner kann sich kritisch beäugt oder kontrolliert fühlen. Einem bohrenden Blick, der auf Antwort drängt, weicht jeder gerne aus. Delfos bemerkt dazu: „Eine Mutter, die den Augenkontakt erzwingt, macht ihr Baby damit unruhig. Die Mutter kann sich völlig zu Unrecht von dem Baby abgewiesen fühlen, während dieses lediglich zu sich selbst kommen muss.“ Auch wichtig zu wissen: Untersuchungen haben ergeben, dass ein Blick unwillkürlich abschweift, wenn jemand intensiv nachdenkt oder um Worte ringt. Erwidert Ihr Kind Ihren Blick nicht, bedeutet das also nicht zwangsläufig Unaufmerksamkeit oder Desinteresse.

 

Weitere Beiträge aus der Reihe "Kinder besser verstehen":

 

 

Felicitas Römer

 

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