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Kitareife - ein Erfahrungsbericht

Unsere Tochter Lakeisha ist mit 6 Monaten in eine altersgemischte Gruppe als damals Jüngste aufgenommen worden. Die Ältesten in der Gruppe sind ca. 6 Jahre und verlassen die Gruppe nach den Sommerferien in Richtung Schule. Insgesamt sind 17 Kinder in der Gruppe, betreut von 3 Erzieherinnen. Jedem Neuankömmling wird eine Erzieherin als Bezugsperson zugeordnet. Das nächst ältere Kind ist 6 Monate älter. In ungefähr diesem Abstand geht es dann weiter.

Da meine Frau ihr Studium fortführen wollte, haben wir uns zu dem Schritt, unsere Kleine in die KiTa zu geben, entschlossen. Wir waren beide anfänglich skeptisch. Ich noch mehr, weil ich selbst "klassisch" aufgewachsen bin, also bei Mama, die "nur" Mutter und Hausfrau war. Ich dachte, das Kind könnte sich allein gelassen fühlen, sich schlimmstenfalls entfremden und die Bezugsperson lieber mögen als uns.

Mittlerweile, Lakeisha ist jetzt 15 Monate, sind wir sehr froh. Alles hat sehr gut geklappt. Wir sehen, dass Lakeisha der Umgang mit den anderen Kindern sehr gut tut. Sie ist sehr aufgeschlossen, scheint recht weit in ihrer Entwicklung zu sein (guckt sich natürlich alles von den älteren ab), freut sich auf den Kindergarten, will gerne noch etwas dableiben, wenn wir sie abholen usw. Natürlich hatte sie auch die Phase, zu weinen, wenn wir sie morgens abgegeben haben. Sie hatte aber auch die Phase, zu weinen, wenn wir sie abgeholt haben - daraus soll einer schlau werden :-)

Ich meine, so eine Entwicklung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Selbstverständnis der KiTa
  • Einstellungen der Eltern zur KiTa
  • Kompetenz und Einstellungen der Erzieherinnen (unsere Erzieherinnen haben auch ihre eigenen Kinder in der KiTa - in anderen Gruppen)
  • Atmosphäre unter den Kindern
  • nicht zuletzt die Einstellung des Kindes selbst

Wichtig ist sicherlich auch, wie flexibel der Aufenthalt der Kleinen gestaltet werden kann, d.h. ob man es auch mal früher abholen kann oder selbst etwas länger in der Gruppe bleibt. Unsere KiTa hat viel Wert auf die Integrationsphase gelegt, also das behutsame Einführen in die Gruppe, indem anfänglich Mutter und Kind zusammen eine Weile da waren, dann die Kleine erst mal eine halbe Stunde, dann eine Stunde usw. Auch das Vorhandensein von persönlichen Gegenständen spielt eine große Rolle. Die ganz Kleinen haben ihr eigenes Schlafzimmer mit eigenen Bettchen, in dem wir ihre Spieluhr von zu Hause aufgehängt haben und einige Stofftiere.

Grundsätzlich kann man sich fragen, woher die Bedenken kommen. In unserer Gesellschaft ist das "klassische" Bild von der Mutter, die sich zu Hause um das Kind oder die Kinder kümmert, das präferierte. Ich glaube, früher war das auch sinnvoller, da funktionierende Nachbarschaften für ein soziales Umfeld sorgten, in dem Kinder auch mit anderen Jüngeren und Älteren zusammenkamen, was meiner Meinung nach einer der wichtigsten Aspekte in der Kindererziehung ist. In unserer zunehmend fragmentierten Gesellschaft besteht so ein soziales Umfeld oft nicht mehr ohne besonderes Zutun der Eltern. Dass "muss" sich die Mutter den ganzen Tag sinnvoll und fördernd mit dem Kind auseinandersetzen. Diese Rolle kann von einer kompetenten KiTa sicherlich (mit-) übernommen werden.

Wie bei so vielen Lebensfragen gibt es wohl auch bei dieser keine allgemeingültige Antwort. Aus unserer Erfahrung heraus können wir für unsere Tochter antworten, dass sie wohl reif gewesen ist, da sie weder unterfordert noch überfordert zu sein schien noch scheint.

Franz Schlickum

 

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