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Die Qual der Wahl

Es geht doch vielen Eltern so! - Der Sonnenschein der Familie steht kurz vor dem dritten Geburtstag und nun soll die Entscheidung gefällt werden, in welche Kindertagesstätte das Kind gehen soll. Die Auswahl ist gross. Sicherlich hat man schon das ein- oder andere Mal von teiloffenen Gruppen gehört, von offenen Kindergärten oder von dem sogenannten Regelkindergarten.

Aber - was ist für unser Kind das Beste?

Melanie Stohner gibt Ihnen einen Einblick in die Konzepte. Natürlich ersetzt es nicht das Anschauen einer potenziellen Einrichtung oder sogar ein Gespräch mit der Leitung/ der Erzieherin in dieser Institution. Denn jede Kindertagesstätte ist unterschiedlich, genau wie Ihr Kind!

Aber einen Überblick und etwas Information, bevor sie sich auf die Suche der Wunscheinrichtung in Ihrer Umgebung machen, kann natürlich nicht schaden.

 

Regelkindergarten

Kinder eines Regelkindergartens haben ihre feste Gruppe mit durchschnittlich 24 anderen Kindern. Innerhalb dieses Gruppenraumes befinden sich Funktionsecken (Puppenecke, Bauecke, Maltisch, Essbereich, etc) in denen die Kinder während dem Freispiel miteinandern spielen können. Möglicherweise gibt es auch noch einen sogenannten Intensivraum, in dem man mit einer kleineren Gruppe von Kindern fernab des Trubels und des Lärmpegels der Gesamtgruppe beschäftigen kann. In manchen Einrichtungen besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl Kindern (meistens zwei) für einen kurzen Zeitraum unbeaufsichtigt in einen weiteren Spielbereich zu lassen, der auch für andere Gruppen zugänglich ist, z.b. der Gangbereich oder der Garten.

In diesen Regelgruppen werden die Kinder von den ErzieherInnen stetig betreut. Vorallem für die Jüngsten ist es vorteilhaft, dass sie sich immer an die gleiche Bezugsperson wenden können und dass sie einen festen Raum haben, in denen sie sich Schritt für Schritt entwickeln und in den Kindergartenalltag reinwachsen können.

 

Teiloffener Kindergarten

Kindergärten mit teiloffenen Gruppen arbeiten einen grossen Teil gruppenübergreifend. Es besteht wie im Regelkindergarten eine feste Gruppenstruktur und feste Bezugspersonen für die Kinder Ansprechpartner und Begleiter.

Allerdings haben die Kinder die Möglichkeit in Räumen zu spielen, in denen auch Kinder anderer Gruppen verweilen. Die Aufsichtspflicht und Betreuung ist in diesen Spielräumen durch zusätzliche ErzieherInnen gewährleistet. Das können z.b. Turnräume sein, Kreativ-Ateliers, Friseurecken und vieles mehr ausserhalb des Gruppenraumes.

Ein fester Gruppenalltag besteht dennoch. Die Kinder treffen sich zu bestimmten Zeiten in den Gruppen und beginnen und beenden mitunter den Tag gemeinsam.

Vorteil hier ist die Möglichkeit für die Kleinen aber auch für Kinder im Vorschulalter angemessene Spielmöglichkeiten zu haben. Die jüngeren Kinder werden gefestigt durch Rituale und die vorhandene Bezugsperson ist auch sehr wichtig bei Kindergarteneintritt sowie noch lange danach. Ältere Kinder können sich zusätzlich in anderen Räumen entfalten, werden dadurch selbständiger; lernen den Austausch und das Soziale Miteinander mit den Kindern der anderen Gruppen.

 

Offener Kindergarten

In einem offenen Kindergarten stehen sozusagen "allen Türen offen".
Zwar gibt es Stammgruppen, in welche die Kinder eingeteilt sind und somit auch eine Hauptbezugsperson, aber alle Spielbereiche sind offen und es gibt keine festen Gruppenräume.

Zum Spielen gibt es Funktionsräume, z.b. Werkraum, Turnraum, Puppenraum, Essraum usw. Die Kinder sind sozusagen den ganzen Tag auf Achse.
Oftmals treffen sich die Stammgruppen morgens nach dem Bringen der Eltern in einem "Morgenkreis" aber danach sind die Kinder in der gesamten Einrichtung zerstreut.

Die Freiräume kommen natürlich sehr den unterschiedlichen Bedürfnissen der verschiedenen Kindern im Kindergarten zugute. Für kleinere Kinder ist es mitunter nicht einfach in einer solch konzepierten Einrichtung.

  Also bevor sie sich auf die Suche nach einer geeigneten Kindertagesstätte machen, überlegen sie sich, welches Konzept am ehesten für Ihr Kind geeignet wäre.

Letztendlich liegt die Entscheidung immer bei den Eltern. Sie kennen Ihr Kind am allerbesten!

Melanie Stohner
Foto: photocase.de; ritschratschklick

 

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

04.07.2007

Offen heißt nicht immer nur räumlich (von nicole)

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02.03.2004

Offener Kindergarten ? (von Anne Brocks)

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