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Pumuckl

Klein ist er, das ist wohl wahr, aber nicht zu unterschätzen ist die Größe seines Einfallsreichtums, wenn es um das Ausdenken neuer Streiche geht: der Pumuckl.
Alleine bei der Erwähnung des Namens dieser Zeichentrickfigur möchte man ein leises Summen anstimmen: „Hurra, hurra, der Kobold mit dem roten Haar…!“, denn wer kennt sie nicht, die TV-Serie mit Gustl Bayerhammer in der Rolle Meister Eders und Hans Clarin als Stimme des Klabauters? Aber wie gelangte der Schreiner eigentlich an seinen kleinen Untermieter?

 

Pumuckls Leben

Alles nahm seinen Anfang mit einem Leimtopf, in den der rothaarige Kobold mit der grünen Hose und dem gelben Hemd seiner Zeit stolperte und somit für Meister Eder sichtbar wurde. Laut Koboldgesetz ist ein Klabauter dazu verpflichtet, sichtbar zu werden, sobald er von einem Menschen festgehalten wird oder an etwas menchlichem festklebt. Ebenso muss er fortan bei demjenigen leben, der ihn einmal zu Gesicht bekommen hat, allerdings bleibt er für alle anderen Menschen unsichtbar.
Somit verbindet das ungleiche Gespann seit jenem schicksalsträchtigen Tag in der Werkstatt eine Art „Vater-Sohn-Beziehung“.

Wie jeder Mensch oder - besser gesagt - Klabauter hat auch Pumuckl einige Faibles, für die er sich begeistern kann. Unter anderem hat er eine Schwäche für Schokolade und alle anderen Süßspeisen, genauso wie er Hobelspäne, Schmutz und Wurst liebt.
Eine besondere Vorliebe des Kobolds liegt im Erfinden von Gedichten. „Pumuckl neckt - Pumuckl versteckt – Niemand entdeckt“ ist lediglich eines von dutzenden bekannter Verse, die der kleine Kobold für seine Fans parat hält.

Im Gegensatz dazu kann der kleine Rotschopf Katzen, Leim (dieses vertrackte Klebemittel, durch das er sichtbar wurde) und Käse überhaupt nicht ausstehen.

Es vergeht kein Tag, an dem der Kobold nicht zu Streichen aufgelegt wäre, was Meister Eder nicht nur in so manch peinliche Situation, sondern ab und an auch aus der Fassung bringt.
So erwarten die ohnehin schon abergläubische Haushälterin des Schreiners des Öfteren unerklärliche Phänomene, die meist damit enden, dass die Zugehfrau beleidigt reagiert, während Pumuckl (und der Zuschauer natürlich auch) sich einen Spaß aus der Geschichte macht.
Ernst wird es für den Kobold erst, als er das Kettchen der Tochter einer Kundin stibitzt und Meister Eder so erbost ist über das ungebührliche Klabauter-Verhalten, dass er seinen Hauskobold kurzer Hand vor die Tür setzt. Allerdings ist die Trennung nicht von langer Dauer.


 
Die Autorin

Erfinderin der Figur des Pumuckls ist die Kinderbuch- und Kurzgeschichtenautorin Ellis Kaut.

Elisabeth Kaut wurde am 17. November 1920 in Stuttgart geboren. 1939 heiratete sie den Schriftsteller Kurt Preis, einer der Gründe, warum die Autorin ihre Leidenschaft für das Schreiben entwickelte. 1955 erhielt sie den Hörspielpreis des Bayrischen Rundfunks. Für eine Hörbuchreihe des BR entwickelte sie Anfang der 60er Jahre die Figur des Pumuckl.

Ellis Kaut lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Obermenzing. Neben dem Verfassen von Kinderbüchern kümmert sie sich um die Gestaltung diverser Bildbände über München und Umgebung.

Für ihre Werke wurde Elisabeth Kaut bereits mit zahlreichen Preisen prämiert, darunter dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, dem Schwabinger Kulturpreis und dem "Pro Meritis Scientiae et Litterarum".

 

Die Geschichte zur Figur „Pumuckl“

Pumuckls „Mutter“ Ellis Kaut kam bereits 1961 die Idee für die Gestalt des kleine roten Kobolds. 1962 wurde erstmals im Bayrischen Rundfunk das Hörspiel „Pumuckl und der Schmutz“ gesendet, in dem Hans Clarin dem Kobold seine Stimme lieh. 1965 folgte eine Buchreihe mit einer Auflagenzahl von 300 000 Stück.


Die erste visuelle Darstellung Pumuckls erfolgte von 1965-1978durch die Graphikerin Barbara von Johnson. Der durchschlagende Erfolg der Hörspielreihe sorgte 1982 für einen Kinoauftritt des kleinen Klabauters: Unter dem Titel „Meister Eder und sein Pumuckl“ konnte die beliebte Geschichte erstmalig in den Lichtspielhäusern Deutschlands bewundert werden. 1983 holte der Bayrische Rundfunk den Kobold ins Fernsehen, wobei Brian Bagnall für eine graphische Neuerung und die Annimation der Figur sorgte. 1983 erschien der zweite Kinofilm „Pumuckl und der blaue Klabauter“.
 
Mittlerweile genießt Pumuckl einen weltweiten Bekanntheitsgrad. Im Jahr 2000 wurde erstmals ein Musical über und mit dem beliebten Rotschopf aufgeführt. Spannend bleibt also, was in der Zukunft unserem bekannten Kobold wohl bringen mag. (kae)

 

Rund um Pumuckl

 

Infos zu Ellis Kaut

 

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