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Auf den Spuren der Indianer

Den Namen „Indianer" bekamen die Ureinwohner Amerikas vom Entdecker des Kontinents, nämlich Christoph Kolumbus. Als er 1492 den Kontinent entdeckt, glaubt er selbst, den Seeweg nach Hinterindien aufgespürt zu haben und deshalb nannte man die Einwohner irrtümlich "Indianer".
Die Indianer selbst nennen sich ganz einfach "Ureinwohner Amerikas" (Native American), oder gar die "Ersten Nationen" (First Nations).
Da sie fest daran glaub(t)en, dass die Erde allen Menschen gehöre, während die neuen Einwanderer aus Europa sich das Land einfach nahmen und keine Achtung vor den indianischen Traditionen hatten, kam es zu mehreren großen Kriegen zwischen beiden Seiten, an deren Ende die Indianer verloren.

Heute sind nur noch zwei Prozent der US-Amerikaner indianischen Ursprungs. Ihnen sind nicht mehr als einige wenige Reservate geblieben, die oft auf unfruchtbarem Land liegen und nur manchmal - wie das Monument Valley - eine Touristenattraktion sind, mit der sich Geld verdienen lässt.

Viele Indianerstämme sind mittlerweile ausgestorben. Heute leben in Nordamerika nur noch wenige Indianer , denen es aufgrund der verheerenden Indianerpolitik Amerikas nicht sehr gut geht.

 

Die Indianer Nordamerikas 

Die Indianerstämme im Norden Amerikas lassen sich in vier Hauptgruppen zusammenfassen:

  • Die Küsten-Indianer wohnten an der Nordwestküste in festen Häusern aus dicken Holzplanken. Sie lebten vom Fischfang und fuhren nachts mit ihren Kanus auf das Meer hinaus und machten Jagd auf Robben und Wale.
  • Die Pueblo-Indianer, die im Südwesten Amerikas angesiedelt waren, bauten Lehmhäuser, die übereinander standen – die so genannten Pueblos. Bis zu fünf Stockwerke konnte ein Pueblo hoch sein. Die Lehmsiedlungen wurden in Tälern aber auch an Felswände gebaut, damit sie gut geschützt waren. Diese Gruppe von Indianer waren sesshaft und lebten vom Ackerbau. Vor allem bauten sie Mais an, die wichtigste Nahrungspflanze Nordamerikas.
  • In der Prärie waren die Prärie-Indianer zu Hause. Sie hatten keine festen Häuser und folgten den Büffel-Herden. Die Prärie-Indianer brauchten dementsprechend eine Behausung, die sie leicht auf- und abzubauen war. Das waren die Tipis, kegelförmigen Zelte, die mit Büffel-Leder bespannt wurden.
    Ein gejagter Büffel konnte komplett verwertet werden: Aus der gegerbten Haut wurden Tipis und Kleider hergestellt, spitze Knochen verwendete man zum Nähen, Hörner wurden zu Löffeln, die Blase diente als Kochtopf. Eine Übersicht der Indianerstämme aus der Prärie findet ihr hier >>

  • Im Nordosten wohnten die Waldlandindianer in kuppelförmigen Wigwams oder wie die Irokesen in Langhäusern aus dicken Holzbohlen. In einer solchen Holzhütte konnten bis zu zwanzig Familien leben. Die Wald-Indianer pflanzten Mais, Bohnen und Kürbis an und rodeten große Waldflächen.

 

Geld brauchten die Indianer nicht. Sie bezahlten im Tauschhandel mit bunten Perlen und Muscheln. Pferde tauschten sie gegen Felle, Getreide oder Fleisch ein.

Bekannte Indianerstämme in Nordamerika waren die Blackfeet, Sioux, Cheyenne, Schoschonen, Navajo, Apachen, Azteken, Comanchen, Shawnee, Seminolen, Irokesen oder Creek.

Die Indianer bewohnten einst ein weites Land, das sich in Nordamerika von Küste zu Küste erstreckte.

Das Bild, das Europäer von den Indianern haben, ist von den Geschichten Winnetous oder den Westernfilmen bestimmt: federgeschmückte Krieger, die durch die Prärie reiten und sich wilde Gefechte mit den Weißen liefern.
In Wirklichkeit gibt es hunderte von verschiedenen Indianer-Stämmen und ihre Kulturen und Sprachen waren bzw. sind so unterschiedlich wie die von uns und unseren europäischen Nachbarn. Trotzdem sind alle Europäer. Auch die Indianer sind also ein Volk  - ebenso wie die Europäer - mit verschiedenen Sprachen und Traditionen.

 

Zeichensprache

Die Indianer verfügten über eine ungeheure sprachliche Vielfalt. Zur Zeit ihrer „Entdeckung“ umfassten sie ungefähr eine Million Menschen und redeten etwa 150 unterschiedlichen Sprachen. Dazu gab es noch zahlreiche Dialekte. Also ein unglaubliches Sprachwirrwarr, das aufgrund der unaufhörlichen Völkerwanderung in Nordamerika entstand.

Ständig wechselten die nomadischen Jäger ihren Standort, splitterten sich in kleinste Gruppen auf und teilten sich in alle Himmelsrichtungen.

Zur allgemeinen Verständigung über die Stammesgrenzen hinweg entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Zeichensprache, die allen Stämmen geläufig war. Mit etwa 400 Zeichen und 1000 Wörtern wurde so eine adäquate Lösung geschaffen, die eine stammesübergreifende Kommunikation ermöglichte.

Hier gibt es eine schöne Übersicht über die Zeichensprache der Indianer…PDF.

 

Der Glauben

So unterschiedlich die Stämme auch waren, sie eine Gemeinsamkeit: ihren Glauben. Sie glaubten an eine heilige Energie, an Manitu. Manitu ist der Glaube an eine übernatürliche Macht. In einigen Stämmen wurde die übernatürliche Macht zwar anders genannt wie bei den Sioux „Wakan Tanka", bei den Apachen "Yasastine" oder den Irokesen "Orenda", aber alle meinten alle das gleiche - das "Große unbekannte Geheimnis".

Manitu ist für die Indianer kein Gott in der Gestalt einer Person, wie es bei den Christen der Fall ist, sondern vielmehr eine Kraft, die sich in der Natur offenbart. Sie kommt in der Sonne zum Vorschein, die Licht, Wärme und Leben spendet. Und sie ist in Menschen und Tieren, Pflanzen und Steinen, Blitz und Donner.

Alle Dinge, alle Pflanzen und Tiere hatten den gleichen Stellenwert wie der Mensch. Deshalb haben die Indianer großen Respekt vor der Natur und den Tieren. Früher erlegten sie bei der Jagd nicht mehr Tiere oder schlugen nicht mehr Holz, als sie zum Überleben brauchten.

 

Über Indianer gibt es noch so vieles zu erzählen. Im Internet findet man viele Seiten, die sich nur mit den Ureinwohner Amerikas befassen.

Wir haben für euch nach interessanten Themen und Fragestellungen rund um das Thema Indianer recherchiert. Klickt einfach auf den jeweiligen Stichpunkt, dann kommt ihr direkt zu den gewünschten Infos.

Viel Spaß beim Surfen!

 

Unsere "Indiander-Links":

 

 

 

Motto: Wir feiern ein Indianerfest

Für die Karnevalsparty ist das Motto „Indianer“ bei den Kleinen ein Dauerbrenner und mit unseren Tipps könnt ihr eine Feier ganz einfach ausrichten. Das Kostüm ist ruckzuck fertig und die Spiele brauchen keine große Vorbereitung, machen aber garantiert Riesenspaß.

Alle Infos gibt es hier >>

 

 

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