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Sterne

Bestimmt habt Ihr schon das ein oder andere Mal abends in den Himmel hinaufgeschaut und ward beeindruckt von den vielen Sternen, die manchmal aussehen, wie kleine Diamanten auf einem dunklen Samtkissen. Was von den tausenden Punkten dort oben sind aber wirklich Sterne und was Planeten und stimmt es wirklich, dass Sternschnuppen zur Erde fallende Himmelskörper sind?

 

Sterne

Was sind Sterne eigentlich? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Zunächst einmal sind Sterne die Mittelpunkte eines Sonnensystems. Auch unsere Sonne ist ein Stern. Sie heißt nur Sonne, weil wir sie irgendwann so genannt haben. Allerdings sehen nicht alle Sterne so aus, wie unsere Sonne. Manche sind viel größer, heller oder haben eine ganz andere Farbe. Das kommt ganz darauf an, wie heiß so ein Stern ist. An der Farbe kann man nämlich die Temperatur erkennen. Rote Sterne sind mit ungefähr 3000° C ziemlich kalt, während gelb leuchtende 6000°C erreichen und diejenigen, die immer so schön blau-weiß funkeln sogar 20 000° C heiß sind.

 

Woraus bestehen Sterne?

Sterne bestehen aus einer Mischung verschiedener Gase, überwiegend Wasserstoff und Helium. Das sind zwei sehr leichte Gase, die der ein oder andere vielleicht schon aus dem Chemieunterricht der Schule kennt. Helium wird unter anderem zum Auffüllen von Ballons verwendet, wenn man es einatmet, bekommt man eine hohe Mickey-Mouse-Stimme. Außerdem ist es farblos und nicht leicht brennbar. Wasserstoff dagegen entzündet sich sehr schnell, es ist auch farblos und zudem geruch- und geschmacklos. Dieses Gas wurde früher in der Luftfahrt eingesetzt. Zeppeline sind mit Wasserstoff geflogen.

 

Wie wird ein Stern geboren?

Ein Stern entsteht dadurch, dass sich eine Staub- und Gaswolke zusammenballt und beginnt, sich immer schneller um sich selbst zu drehen. Das kann man sich wie einen großen Gaskreisel vorstellen. Durch die Drehung entsteht ein so großer Druck, dass das Material in der Mitte fest zusammenpresst und Hitze erzeugt wird. Die ganze Masse wird irgendwann so heiß, dass sich das Gas Wasserstoff in Helium verwandelt. So werden Wärme und Licht freigesetzt und der gepresste Klumpen beginnt zu strahlen. So einen Vorgang kann man als die Geburt eines Sterns bezeichnen. Sterne werden oftmals in großen Haufen geboren, sie haben also meistens noch sehr viele Geschwister.

 

Wie lange leben Sterne?

Die Lebensdauer eines Sterns ist abhängig von seiner Größe. Je größer ein Stern ist, desto schneller wird er verglühen und desto kürzer ist sein Leben. Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass so ein Sternenleben mindestens eine Million Jahre dauert. So werden die verschieden Sterne von einander unterschieden:

  • „Rote Zwerge“
    Die kleineren roten Sterne, die auch „Rote Zwerge“ genannt werden, können   sehr alt werden, einige von ihnen sind sogar genau so alt, wie das Universum
    selbst.

  • „Gelbe oder weiße Sterne“
    Gelbe oder weiße Sterne wie unsere Sonne können mehrere Millionen Jahre alt werden, bis sie schließlich verglühen.

  • „Blaue Riesen“
    Je heller und farbiger so ein funkelnder blauer Stern ist, desto heißer und größer ist er. Das sieht von hier unten aus betrachtet natürlich wunderschön aus, bedeutet aber auch, dass dieser Stern nicht so alt wird, wie seine kleineren Artgenossen. Solche „Blauen Riesen“ verbrauchen nämlich ihren Brennstoff viel schneller, als die kleineren Sterne.

  • „Rote Riesen“
    Am Ende ihres Lebens werden Sterne zu so genannten „Roten Riesen“. Bis dahin haben sie den gesamten Wasserstoff aus ihrem Kern verbrannt. Der Rest des Gases wandert dann aus dem Inneren nach außen und der Stern dehnt sich immer weiter aus. So kann er das Einhundertfache seiner ursprünglichen Größe erreichen. Die Hülle, die den Kern eines Sterns umgibt, wandert nach außen, kühlt dort ab und fliegt irgendwann langsam ins Weltall. Von dem Stern bleibt dann nur noch sein weißer Kern übrig. Das bedeutet, dass der Stern stirbt.

  • „Weißer Zwerg“
    Der Kern eines sterbenden Sterns wird auch „Weißer Zwerg“ genannt. Allerdings ist er zu schwach, um zu leuchten. Er wird immer dunkler, bis sein Licht irgendwann ganz verlischt und der Kern schwarz wird.

  • „Rote Überriesen“
    „Rote Überriesen“ noch viel größer als die „Roten Riesen“, deswegen enden sie auch nicht als „Weiße Zwerge“, sondern in einer Supernova. Das bedeutet, dass am Ende eines solchen Sternenlebens nicht nur der Kern des Himmelskörpers übrig bleibt und auskühlt, sondern er zerreißt innerlich. Eine solche Supernova hinterlässt dann ein Schwarzes Loch im All. Das ist aber kein gewöhnliches Loch, wie in einem Socken oder einer Jacke, sondern es vergrößert sich ständig und saugt andere Sterne in sich auf. Wer von Euch „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende kennt, der kann sich so ein Schwarzes Loch wie das „Nichts“ vorstellen.


„Weißt du, wie viel Sternlein stehen…?“

So genau weiß das natürlich niemand, weil wir bis heute ja nur einen ganz kleinen Teil des Universums kennen. Allerdings kann man doch wohl sagen, dass es alleine in unserer Galaxie, der Milchstraße, 200 Milliarden sind. Und das ist nur in unserer Galaxie so, dabei muss man bedenken, dass es auch noch Milliarden anderer Galaxien gibt. Mit dem bloßen Auge kann man allerdings nur ungefähr 3000 Sterne am Himmel entdecken.

 

Was sind Sternschnuppen?

Keine Angst, Sternschnuppen haben nichts mit vom Himmel fallenden Sternen zu tun. Eigentlich sind sie kleinste Staub- oder Metallteilchen, die mit großer Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen. Die meisten von ihnen sind nur erbsen- oder stecknadelkopfgroß. Oftmals sind Sternschnuppen Reste vorüber ziehender Kometen, die manchmal sogar in ganzen Strömen auftauchen können. Im August kann man zum Beispiel ganz viele Sternschnuppen beobachten, weil dann der Perseiden-Meteorstrom an der Erde vorüberzieht. Im November kann man sich auf den Strom der Leoniden freuen. Wer dann, bei gutem Wetter natürlich, in den Nachthimmel schaut, der kann pro Minute 2-3 Sternschnuppen sehen. Also, immer fleißig etwas wünschen!

 

Was sind Schweifsterne?

Schweifsterne sind besser bekannt unter dem Namen Kometen. Sie bestehen aus Eis und bewegen sich auf bestimmten Bahnen um die Sonne. Wenn sie nun in die Nähe der warmen Sonne gelangen, beginnt ein Tei der Eisschichten zu schmelzen und sich in Gase umzuwandeln. Je näher ein Komet der Sonne kommt, desto mehr Gase entwickelt er und desto mehr Staubteilchen lösen sich von ihm ab. Das sind dann eben jene Teilchen, die als Sternschnuppen die Erde erreichen. Das Sonnenlicht sorgt aber nicht nur dafür, dass das Eis zu schmelzen anfängt, sondern bringt auch den typischen Schweif des Kometen zum Leuchten. Der letzte gut sichtbare Komet war Hale-Bob, der 1997 an der Erde vorbei flog. Wann der nächste kommt, kann man nicht so genau vorhersagen. Das kann schon in 2 Monaten oder aber 200 Jahren sein.

 

Sternbilder

Jeder von Euch hat doch bestimmt schon einmal etwas vom „Großen Wagen“ oder „Großen Bär“ gehört. Es ist eines der wohl bekanntesten Sternbilder überhaupt. Allerdings gibt es noch eine Menge anderer Sternbilder, zu denen auch die in der Astrologie verwendeten Tierkreiszeichen wie Waage, Fische, Stier oder Löwe gehören. Insgesamt 88 Bilder tummeln sich so am Nachthimmel, der unterteilt ist in Nord und Süd. Je nach Jahreszeit kann man aber nur einige von ihnen beobachten. Früher dienten Sternbilder den Seefahrern auch als Orientierung, schließlich gab es in der tiefschwarzen Nacht auf dem Ozean keine anderen Hilfsmittel, womit sie die eigene Position hätten bestimmen können. 

Die meisten Sternbilder haben lateinische Namen und wurden römischen oder griechischen Göttern und Sagen gewidmet, allerdings haben sie in anderen Kulturen oftmals andere Ursprünge und Bedeutungen, wie das Beispiel des Sternbilds „Zwillinge“ zeigt.

  • Die griechische Mythologie
    Der Sage nach waren Castor und Pollux zwei Brüder, Zwillinge um genau zu sein. Allerdings war Castor sterblich, während Pollux eine unsterbliche Seele besaß. Nach seinem Tod konnte Pollux dementsprechend in den Olymp, den griechischen Himmel aufsteigen, während Castor nur der Hades, die griechische Unterwelt der Toten blieb. Eines Tages fiel Castor im Kampf. Da Pollux den Gedanken nicht ertragen konnte, dass sein geliebter Zwillingsbruder von nun an von ihm getrennt im Hades leben würde,  bat er den Göttervater Zeus, die beiden wieder miteinander zu vereinen. Zeus tat ihm den Gefallen ließ sie zu einem Sternbild am Firmament werden, so dass sie zur Hälfte im Olymp und zur Hälfte im Hades waren.

  • Der Glaube der Blackfoot-Indianer
    Auch die Blackfoot-Indianer glaubten daran, dass in dem Sternbild „Zwillinge“ zwei Brüder vereint wurden. Allerdings meinen sie, dass die Mutter der beiden von einem Medizinmann getötet wurde und er die beiden Kinder bei sich aufnahm. Er gab ihnen die Namen „Häuptling der Asche“ und „Den dahinter Steckenden“ und im Laufe ihres Lebens entwickelten sie magische Kräfte. Nach ihrem Tod stiegen sie als Sternbild in den Himmel auf.

  • Die chinesische Überlegung
    Die Chinesen sehen in dem Sternbild der „Zwillinge“ zwei Gegensätze des Universums  miteinander vereint. Sie bezeichnen das als Yin und Yang, das für das Gute und das Böse, die Nacht und den Tag, den Schatten und das Licht steht. Beide gibt es nur im Doppelpack, ohne das eine kann auch das andere nicht sein. (kae)


 

 

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