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13.04.2019

„Gute Kommunikation für Gute Kitas“

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Die beste Freundin

Sie sind sich sehr ähnlich und doch verschieden: beste Freundinnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich von Klein auf oder erst seit einem Jahr kennen, die Innigkeit dieser Beziehung ist etwas ganz Besonderes.
Die einen kennen sich noch aus dem Kindergarten oder der Grundschule, andere lernen sich erst im Gymnasium, Studium oder in der Ausbildung kennen. Aber das, was das Band zwischen Beiden ausmacht, ist die Vertrautheit. Was bei den langjährig Befreundeten die vielen gemeinsamen Ereignisse sind, ist bei den frischeren Freundinnen oft eine konkrete aktuelle Gemeinsamkeit wie Studium, Schwangerschaft oder ein Schicksalsschlag.

Aber was genau macht dieses Band aus? Vor Allem bei langjährigen Frauenfreundschaften gibt es eine gewisse Dynamik. Auch wenn die Qualität der Bindung immer konstant bleibt, ändern sich die Themen und die Ansprüche aneinander. Bei einem Blick auf den Lebensweg von besten Freundinnen lassen sich sehr markante Stationen ausmachen:

 

Zunächst ist es die gemeinsame Schulzeit. Man lästert gemeinsam über Lehrer und Mitschüler, geht im Sommer zusammen Schwimmen oder Eis essen und im Winter gemeinsam Schlitten fahren. Sie spielen stundenlang zusammen, bis die Mütter mit dem Abendessen „stören“. Highlight ist in den Ferien oder am Wochenende das Übernachten bei der Anderen. Denn dann können sie bis tief in die Nacht über Geheimnisse tuscheln und Pläne für die Zukunft oder auch nur den nächsten Morgen aushecken.

Die Jugend: Als Spielen dann immer weniger interessant wird, verbringen sie die gemeinsame Freizeit auch mal mit anderen Freundinnen. Doch stets besteht ein ganz besonderes Band zu derjenigen, die auch bei weniger Kontakt zueinander immer als die Vertrauteste angesehen wird. Auch der ein oder andere heftige Streit kann vorkommen. Doch schon nach wenigen Tagen lenkt mindestens eine von Beiden ein und nach einer Entschuldigung oder der Einigung darüber, dass das völlig unwichtig war, fallen sie sich wieder in die Arme.

Bis der erste feste Freund in das Leben tritt. Er steht dann in großer Konkurrenz zur besten Freundin. War sie beim Anbändeln und Schwärmen noch gute Ratgeberin und ein dankbares Ohr, so steht sie kurzfristig im Hintergrund, wenn der Freund erobert ist und die Phase des „Frisch-Verliebt-Seins“ eintritt. Sind die Bande zwischen Beiden aber ausreichend gefestigt, so übersteht die Freundschaft auch diese Phase. 

Nach der Schule beginnen dann Beide, unterschiedliche Wege einzuschlagen. Das kann die Ausbildung oder das Studium sein, was oft mit einem Ortswechsel verbunden ist. Insbesondere das stellt die Freundschaft auf eine harte Probe, denn Studien- oder Azubi-Kolleginnen werden kurzfristig auch zu enge Vertrauten, mit denen viel zeit verbracht wird. Aber irgendwie ist da immer noch die Eine, die man bei Liebeskummer oder Stress mitten in der Nacht anrufen kann. Längst sind Freunde gekommen und gegangen, aber bei jeder neuen Beziehung ist der Rat der besten Freundin gefragt. Denn sie ist die Einzige, die die Lage einschätzen kann, sie weiß ja ohnehin schon das Meiste und vor ihr gibt es so gut wie keine Geheimnisse.

Kommt es dann zu einer wirklich konstanten Beziehung zu einem Mann, ist es auf jeden Fall wichtig, dass die Freundin und der Partner einen Draht zueinander finden. Denn wenn sie sich gegenseitig nicht ausstehen können, wird es schwer. Da steht man schnell zwischen den Stühlen. Viele erwachsene Frauen würden sogar eher ihren Mann verlassen, als die beste Freundin zu verlieren, sollte es mal hart auf hart kommen und eine Entscheidung zwischen beiden „Lebenspartnern“ gefordert sein.

 

Und wer wissen möchte, wie es mit seiner besten Freundin weitergeht, der schaue in die Vergangenheit. Wie oft gab es bisher Situationen, in denen Beide das Gleiche gedacht, gesagt oder getan haben, miteinander gelacht und geweint haben, sich mit dem gleichen Oberteil gegenüberstanden oder zeitgleich einander anrufen wollten… Genauso sollte und wird es in den meisten Fällen bleiben, nur eben nicht mehr täglich, weil sich Lebensumstände ändern, die Zeit füreinander knapper wird und andere Bezugspersonen oder Familienmitglieder in das Leben treten. Sind sich beide ihrer Basis bewusst und pflegen ihre Bindung so oft es möglich ist, dann ändert sich viel und doch bleibt alles genauso, wie es war. Und das ist gut so.

Und Wenn du jetzt das Gefühl hast, du könntest dich mal wieder bei ihr melden, dann tu es auch und verschiebe es nicht schon wieder um einen Tag. Ein schneller Anruf zwischendurch ist immer noch besser, als es wochenlang nichts voneinander zu hören. Und wenn spontane Treffen immer schwieriger werden, hier eine kleine Anregung: einen festen gemeinsamen Tag ausmachen für ein regelmäßiges Treffen, egal ob wöchentlich, monatlich oder halbjährig. Wenn sich Beide dann immer noch so viel zu erzählen haben, dass die Zeit nie auszureichen scheint, ist alles in bester Ordnung.
(nat)

 

 

Buchtipp:

"Du bist wie ich, nur anders" von Stefanie Dracker und Barbara Werner

 

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