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Yoga als Mittel zur Entspannung

Stress im Büro, Hektik zu Hause: Wer kennt sie nicht, die Probleme des Lebens auf der Überholspur? In jeder Situation funktionieren zu müssen, ständig unter Strom zu stehen, ist nicht nur anstrengend, sondern auf Dauer auch ungesund. Wichtig ist es, sich gewisse Ruhephasen zu gönnen, in denen man voll und ganz abschalten kann. Eine Möglichkeit, innere Ausgeglichenheit zu erlangen und körperlich fit zu werden, ist Yoga.

Yoga erfreut sich auch in unseren Breitengraden wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen erkennen die wohltuende und belebende Wirkung dieser fernöstlichen Philosophie. Zugegeben, exotisch klingende Übungen wie der Lotussitz, Halbmond und Spagat oder die Schlafstellung des Yogi sehen nicht gerade bequem aus. Nicht zu unterschätzen ist jedoch ihre Effektivität in Punkto Entspannung.


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Woher stammt Yoga eigentlich?

Auch heute noch sind die Ursprünge der Yoga-Lehre strittig: So gibt es Verfechter der Theorie, dass die Philosophie durch indogermanische Völkerwanderungen nach Indien gebracht wurde, andere wiederum behaupten, Yoga sei eine Erfindung der Inder selbst.

Die Inder verbanden mit dem Wort Yoga etwas rein Praktisches: Ähnlich wie das deutsche Wort „Joch“ verstanden sie unter Yoga das Anspannen oder Anschirren von Vieh vor einem Wagen. Bildlich gesehen heißt dies, dass zwei Tiere miteinander verbunden werden, während der Lenker des Pfluges die Kontrolle über sein Vieh erhält und es zu lenken vermag. Im  übertragenen Sinne kann man Yoga somit als eine Verbindung von Körper und Geist, eine Bündelung aller Sinne ansehen, die eine Kontrolle der Antriebskräfte innerhalb eines Menschen ermöglicht.

Das Wort Yo-Ga bedeutet so viel wie „Weg zu Gott“. Diese Übersetzung lässt bereits vermuten, dass Yoga weit mehr zu bieten hat, als nur sportive Übungen, die für leibliches Wohl sorgen sollen. Die Lehre des Yoga ist viel mehr eine Philosophie, eine Art Glauben. Danach tragen alle Menschen das Göttliche in sich selbst, durch die acht Stufen des Yoga können wir die göttliche Kraft in uns entdecken. Die Stufen  gliedern sich dabei folgendermaßen:


  1. Yama - der Dienst am Anderen
  2. Niyama - die Selbsterkenntnis
  3. Asana - die Körperübungen
  4. Pranayama - die energetischen Atemübungen
  5. Pratyahara - die Zurücknahme der Sinnesorgane
  6. Dharana - die Konzentration
  7. Dhyana - die Meditation
  8. Samadhi - die Ekstase


Die bekanntesten dieser Stufen sind heute noch die der Meditation, der Atem- und Körperübungen. Mann darf jedoch nicht vergessen, dass sich die Lehre des Yoga aus allen Komponenten zusammensetzt und nur das Zusammenspiel aller Einzelstufen ein Ganzes ergibt. 

Was zunächst vielleicht etwas kompliziert oder verwirrend klingt, ist letzten Endes nicht mehr (aber auch nicht weniger), als durch Meditation, Atemkontrolle und bestimmte körperliche Übungen einen Zustand der Entspannung und innerlichen Zufriedenheit zu erlangen.

 

Wie wirkt Yoga?

Dadurch, dass Yoga eine Beschäftigung mit sich selbst darstellt, geht es über die rein sportliche Ebene der Körpererfahrung hinaus. Wichtigstes Element ist hierbei die so genannte Gestaltwirkung des Yoga. Durch das Einnehmen einer bestimmten Position (Asana) wirkt die Figur über die Psyche auf den Organismus ein.

Physisch bedeutet dies, dass die Durchblutung angeregt, der Blutdruck erhöht oder gesenkt werden kann und das lymphatische System in Schwung gebracht wird. Außerdem werden die Beweglichkeit und Biegsamkeit der Gelenke sowie der Wirbelsäule gefördert.

Aber auch für das Befinden der Psyche wird gesorgt. So kann Yoga dabei helfen, Depressionen abzubauen. Ein rundum Wohlfühl-Programm für Körper und Geist also.

 

Für wen ist Yoga geeignet?

Yoga kann eigentlich jeder ausüben, egal ob jung oder alt, dick oder dünn, groß oder klein. Auch für Schwangere stellt Yoga kein Problem dar. Sogar Menschen mit körperlichen Leiden wie Bandscheibenvorfällen, Osteoporose, Arthritis oder Ischiasproblemen dürfen die Übungen unter Anleitung ausführen. Anders als bei anderen Sportarten, die die Gelenke stark beanspruchen und somit derartige Leiden noch zusätzlich verschlimmern können, stellt Yoga eine sanfte Form der körperlichen Betätigung dar, die helfen kann, Schmerzen zu lindern.

 

Welche Übungen gibt es?

Im gebräuchlichen Hatha-Yoga, das sich verstärkt auf den Einsatz der Asanas, also der Körperübungen bezieht, vereint insgesamt über 100 unterschiedliche Übungen. Populär sind davon ungefähr 84 Stellungen, die verschiedene Bereiche des Köpers ansprechen. So bietet Yoga diverse Übungen zur Stärkung der Rücken- oder Bauchmuskulatur sowie zur Entspannung der Schultern und des Nackenbereichs. Außerdem gibt es spezielle Stellungen, die den Energiefluss des Körpers stimulieren und somit für geistiges Wohlbefinden sorgen sollen.
Grundsätzlich kann man in allen Stellungen eine Art „Ursache und Wirkung“ oder das Zusammenspiel von Gegensätzlichkeiten erkennen. So wechseln Positionen zur Anspannung des Körpers mit Relaxübungen ab. Dazwischen gilt es insbesondere für Anfänger, Ruhepausen wahrzunehmen. Außerdem sollten die Übungen regelmäßig durchgeführt werden.

 

Der richtige Ort

Das Schöne an Yoga ist, das man es überall ausführen kann. Egal, ob im Büro, bei Pausen zwischen langen Autofahrten oder zwischen zwei Stationen im Zugabteil, Yoga ist Entspannung für jede Lebenslage. Für das ausführliche Programm sollte man sich natürlich ein wenig Zeit und Ruhe gönnen. Wichtig ist auch, die Übungen auf einer Matte durchzuführen, damit die Wirbelsäule geschont wird.
Für Anfänger ist ein Kurs durchaus empfehlenswert, da die Übungen hier ausführlich vorgestellt und durchexerziert werden. Denn letzten Endes verhält es sich mit Yoga wie mit jeder anderen Sportart: Durch falsche Bewegungen kann es zu schmerzhaften Bänderdehnungen oder Zerrungen kommen. Darüber hinaus kann gerade am Anfang gemeinschaftliches Entspannen durchaus motivationsförderlich sein.

 

Auf die Matte, fertig, los …

Yoga ist eine sanfte Sportart für jedermann, die nicht nur die Muskeln sondern auch den Geist trainiert. Nebenbei sorgen die anfangs vielleicht unbequem wirkenden Positionen für Ausgeglichenheit und seelischen Einklang. Durch diverse Übungen zur Meditation lassen sich außerdem ein neues Selbstgefühl und der Weg zur inneren Mitte finden. Und wer sich richtig schön entspannen möchte: Mittlerweile gibt es sogar diverse Yoga-Tees, die durch spezielle Aromen für Wellness pur sorgen sollen. (kae)

 

Wissenswertes rund um das Thema Yoga findet ihr hier

 

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