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Mode in den Sechzigern -

Blumenkinder in Schlaghosen und die Zeit des Mini-Rocks

Die Modeszene war selten so bewegt wie in den sechziger Jahren. In den so genannten "swinging sixties" war es vor allem die junge Mode, die zum Modevorbild schlechthin wurde. "Teenager machen Mode für Teenager" lautete das Motto der  Boutiquen, da 60% aller Modeartikel von den 15-19jährigen erworben wurden. Das Mode-Mekka der Sechziger war England. In London schossen Boutiquen, die unter den Klängen der Beatmusik alles verkauften, was gerade hip und trendy war, wie Pilze aus dem Boden. Die Briten gaben zu der Zeit den Ton an und der Rest der Welt folgte.

 

Twiggy

Twiggy (eigentlich Leslie Hornby) wurde mit ihrer knabenhaften, jugendlichen Figur zum Schönheitsideal der späten sechziger Jahre. Das englische Model beeinflusste mit ihrem Typ und ihrem Kleidungs-Stil die gesamte Modewelt. Mit ihren Maßen 78 –55 –80 prägte sie einen Mode-Stil, bei dem es wichtig war, einen kleinen Busen zu haben und diesen im Transparent-Look zu zeigen.

 

Der Mini-Rock

1965 kreierte die junge Engländerin Mary Quant einen Rock, der mindestens 10 Zentimeter oberhalb der Knie endete. Der Mini-Rock. Diese neue Länge begeisterte nicht nur Teenager und Hausfrauen, sondern auch den Adel und die Highsociety. Der Mini-Rock wurde zu jeder Gelegenheit getragen, egal ob im Theater, zum Galaabend, Zuhause oder im Büro. Und zu jeder Jahreszeit, egal ob im Sommer oder im Winter. Gegen die klirrende Winterkälte trug die modebewusste berockte Dame der Sechziger dann dicke Strumpfhosen und lange Stiefel. 1969 hatte die Mini-Länge ihren Höhepunkt erreicht, denn die aktuelle Länge bedeckte gerade mal den Po. Der Mini-Rock sorgte allerdings auch immer wieder für Diskussionen. Während das englische Königshaus eine Rocklänge von 7 Zentimetern oberhalb der Knie gestattete, verbot der Vatikan die neue unzüchtige Kleidung. Auch die Damenwelt war geteilter Meinung, was den Mini-Rock anging. Die Gegnerinnen des Mini-Rocks waren der Meinung, der Mini-Rock sei Teufelswerk und mache die Frau zum Sexobjekt. Die Mini-Rockbefürworter vertraten die Ansicht,  der Mini-Rock befreie die Frau. Für die Jugend der Sechziger war der Mini-Rock eine Rebellion und je kürzer er war desto besser und provokanter.

 

Hippie-Mode

Mitte der sechziger Jahre überschwemmte die Hippie-Welle von den USA aus ganz Europa und brachte einen neuen  Modestil mit sich. Er war farbenfroh, nostalgisch und vor allem unkonventionell. Krawatten und Anzüge wurden aus den Kleiderschränken entfernt und machten Platz für eine flippige provokante Kleidung. Die Hippies trugen Schlaghosen, Beatstiefel, knallbunte Hemden und Blusen, breite Gürtel mit Riesennieten, seidene Halstücher und Jesussandalen. Mit dieser Kleidung, die den Indianern entlehnt war, wollten sie ihre Lebenseinstellung ausdrücken. Die Hippie-Mode wollte eigentlich keine Mode sein. Allerdings wurde sie schnell von cleveren Designern aufgegriffen und kommerzialisiert. In den Boutiquen fand man bald alles, was man brauchte, um wie ein Hippie zu kleiden. So entstand eine große Mode-Welle und der Wunsch, ein Hippie zu sein, klang langsam ab.

 

Mod-Stil

Die Bezeichnung Mod leitet sich von dem englischen Wort Modernist ab. Diese Bewegung betraf vor allem junge Männer und war hauptsächlich in England zu finden. Die britische Jugend der Arbeiterklasse versuchte ihre Herkunft zu verdecken, indem sie sich stilvoll kleidete. Hierzu gehörte das Tragen von Anzügen und teurer Markenkleidung, woraus sich mit der Zeit ein eigener Kleidungsstil entwickelte. Haupterkennungsmerkmal der Mods war der Parka. In den 60er Jahren wurde der Parka getragen, um die gute Kleidung beim Rollerfahren zu schützen. Außerdem galt er als eine stilvolle Alternative zur Lederjacke. Im Gegensatz zum damaligen Trend der Hippie-Bewegung bevorzugten Mods kurze Haare.

 

Blue Jeans 

In den sechziger Jahren wurde die Blue Jeans allmählich zur selbstverständlichen Alltagskleidung. Sie wurde in allen Gesellschaftsschichten und von beiden Geschlechtern gleichermaßen getragen. Trotz alledem stieß man mit diesen Hosen überall auf heftigen Widerstand. Empörte Lehrer protestierten gegen das Tragen von Jeanshosen an Schulen und auch Sekretärinnen wurden nicht gerade gerne von ihren Bürochefs in Jeans gesehen. Dennoch war das Tragen von Jeans im Alltag nicht mehr aufzuhalten.

 

Manchester-Hose

Die so genannte Manchester-Hose war eine Stoffhose für den Mann, die oben eng anlag und nach unten immer breiter wurde. Diese Hose war meist mit Streifen-,  Karo-, Hahnentritt-, Fischgräten-, oder Jacquardmuster zu finden. Sie saß knapp auf den Hüften und wurde mit einem Gürtel gehalten. Die Manchester-Hose war Ende der sechziger Jahre sehr gefragt und wurde ergänzend zu Pullover und Lederjacke getragen.

 

Transparent-Look 

Die sexuelle Revolution der sechziger Jahre beeinflusste auch die Mode. 1968 brachten die Modemacher durchsichtige Blusen auf den Laufsteg, die ohne Dessous getragen wurden. Mit den Kleidern von Courrèges wurde auch die Abendgarderobe transparenter. Er kreierte Kleider aus durchbrochenen Stoffen, die ihren geometrischen Stil bewahrten.
Höhepunkt dieses Modestils war der „Oben-ohne-Bikini“. Hierbei bestand der BH aus zwei von einem Gummizug eingefassten transparenten Dreiecken. Dieser Bikini wurde bald zum Mode-Hit an der Cote d’Azur.

Jenny Schnabel
Foto: Gortincoiel / photocase.com

 

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