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Kleine Blätterkunde (mit Blätterrätsel, Teil 2)

Die Blätterkunde zum AusdruckenPDF

STIELEICHE 
 
Das Blatt, das man hier sieht, ist ein Eichenblatt. Genau genommen ist es von einer Stieleiche.
Wie auch bei den Linden ist es bei den Eichen gar nicht so leicht, die eine von der anderen zu unterscheiden. Eichenblätter sehen meistens so wie dieses oder so ähnlich aus. Bei dieser Eiche ist das Blatt am Rand gebuchtet. Die vielen Buchten könnt ihr ja selbst sehen. Bei manchen Eichen sind die Ausbuchtungen nicht so rund, sondern viel spitzer. Das ist zum Beispiel bei der Roteiche so, die ihr im Herbst an ihrer leuchtend roten Herbstfärbung erkennen könnt.

Der Blattstiel ist 0,2-0,7cm lang, das Blatt 10-15cm. Die Herbstfärbung ist gelb bis orangebraun. Die Stieleiche wird 30-35m hoch, es gibt sogar Exemplare, die 50m hoch sind.

Die Früchte der Eichen sind die Eicheln, die ihr bestimmt auch schon mal gesehen habt. Wenn nicht, dann müsst ihr darauf achten, wenn ihr das nächste Mal durch den Park oder Wald geht. Aus Eicheln kann man prima Männchen basteln. Ihren eigenen Hut haben sie immer dabei.
Die Eicheln der Stieleiche sitzen alleine oder mit 1 oder 2 anderen Eicheln an längeren Stielen (daher auch der Name Stieleiche). Bei anderen Eicheln sind diese Stiele eben nicht so lang oder sogar kaum vorhanden.

 


ROTBUCHE 
 
Nun sind wir bei der Rotbuche angekommen. Oft wird auch nur Buche gesagt.
Die Rotbuche hat ihren Namen nicht von ihren roten Blättern wie man vermuten könnte, wenn man die Blätter nicht kennt. Sie hat nicht einmal eine rote Herbstfärbung (sondern eine gelbe bis braune), was ja auch ein Grund für die Namensgebung sein könnte. Die Rotbuche verdankt ihren Namen ihrem Holz, das eine rötliche Färbung hat.
Übrigens gibt es tatsächlich auch eine Buche, die dunkelrote bis violette Blätter hat. Diese Buche heißt Blutbuche.

Der Blattstiel ist 1-1,5cm und das Blatt 5-10cm lang. Der Blattrand ist ganzrandig. Es finden sich also weder Ausbuchtungen, noch Zähne, Kerben oder Sonstiges. Dafür ist der Blattrand aber leicht gewellt wie man auf dem Foto sehen kann. Die Buche wird 20-25m hoch.

Bei uns gibt es viele Buchenwälder, in denen die Buche der Hauptbaum ist. Das liegt daran, dass die Buche an ganz vielen Standorten stehen kann, also mit fast jedem Boden und allen möglichen Wetterbedingungen auskommt. Daher sagt man auch, dass die Buche besonders konkurrenzstark ist.

Wie die Hainbuche, die gleich noch kommt, findet man die Rotbuche ganz häufig nicht als großen ausgewachsenen Baum, sondern als Hecke. Achtet mal darauf, wenn ihr Hecken seht, die zum Beispiel einen Garten umgrenzen.

Die Früchte der Rotbuche sind die Bucheckern. Das sind braune dreikantige Samen, die man auch oft auf dem Waldboden finden kann. Die Bucheckern stecken in einem grünen Fruchtbecher mit weichen Stacheln, der ähnlich dem der Kastanie ist, nur kleiner.

 

 

HAINBUCHE
 
Dies ist das Blatt der Hainbuche…Weißbuche…Hagebuche. Tja, manchmal ist man sich wohl nicht so sehr darüber einig, wie eine Pflanze genannt werden soll. Daher gibt es so einige Pflanzen, die mehrere Namen haben. Der am häufigsten verwendete Name ist Hainbuche. 

Obwohl es der Name vermuten lässt, ist die Hainbuche mit der Rotbuche nicht verwandt. Da sie dennoch äußerlich viel Ähnlichkeit mit der Buche hat (Stamm, Blätter), wird sie auch als Buche bezeichnet. Der Begriff Hain bedeutet „kleines Gehölz“. Die Hainbuche kann zwar bis zu 20m hoch werden, sie kann aber auch recht klein bleiben (mitunter nur 5m).
Der Name Weißbuche kommt daher, dass das Holz im Gegensatz zur Rotbuche eher weißlich ist.
Der dritte Name Hagebuche kommt aus dem althochdeutschen. Hier gibt es das Wort „haganbuoche“. Hag heißt Einzäunung und buoche ist wie man leicht erkennen kann ein altes Wort für Buche. Warum dieser Name gewählt wurde, könnt ihr vielleicht schon vermuten, wenn ihr das was bei der Rotbuche steht noch im Kopf habt.

Der Blattstiel wird ca. 1,5cm lang und das Blatt 5-20cm. Das Blatt ist zwar der Buche wie bereits erwähnt recht ähnlich, aber es ist nicht ganzrandig, sondern gesägt. Man sagt sogar es ist doppelt gesägt, weil ein paar größere Sägespitzen gibt und dazwischen kleinere (schaut Euch das Blatt genau an, dann werdet Ihr es erkennen). Die Herbstfärbung ist leuchtend gelb.

Natürlich hat auch die Hainbuche Früchte. Diese sind kleine Nüsschen, die an einem 3-lappigen Hochblatt hängen. Wozu das Hochblatt gut ist, wisst Ihr ja schon: es hilft den Nüsschen durch den Wind verbreitet zu werden. Die Nüsschen mit ihren Hochblättern hängen bei der Hainbuche immer zu mehreren in Büscheln am Zweig.

 

 

BAUMHASEL 
 
Dies ist ein Blatt der Baumhasel. Die Blätter sind ebenso wie bei der Hainbuche doppelt gesägt.
Die Baumhasel ist ein kleiner Baum, der 8-15m hoch wird. Die Baumkrone ist pyramidenförmig, woran man sie ganz gut erkennen kann.

Die Baumhasel findet man recht häufig z. B. als Straßenbaum. Noch häufiger gibt es aber die Gemeine Hasel. Das ist ein Strauch, der den meisten eher als Haselstrauch oder als Haselnussstrauch bekannt ist. Der richtige Name ist aber einfach nur Hasel oder aber Gemeine Hasel. Das „Gemein“ bedeutet hier natürlich nicht, dass die Hasel böse ist. Vielmehr bedeutet es „gewöhnlich“. Wenn es verschiedene Arten einer Baumgattung gibt (z. B. Rotbuche und Blutbuche), wird die gewöhnliche und damit heimische Art manchmal als „Gemeine“ Art bezeichnet. Daher kann man bei der Rotbuche auch von der Gemeinen Buche sprechen.

Der Blattstiel bei der Baumhasel ist 2-6cm und das Blatt 8-10cm lang. Bei der Gemeinen Hasel ist das Blatt 6-10cm lang. Der Blattstiel ist meist kürzer als bei der Baumhasel Die Blätter sehen recht ähnlich aus. Nur die Blattspitze ist bei der Baumhasel etwas mehr zugespitzt. Die Herbstfärbung ist bei beiden gelb.

Die Früchte der Gemeinen Hasel kennt wohl jeder: es sind die Haselnüsse. Sie sitzen in geschlitzten Fruchtbechern, die man sich wie einen kleinen Blätterkelch vorstellen kann. Die Früchte der Baumhasel sehen ähnlich aus. Hier sind aber die Fruchtbecher noch stärker geschlitzt.

Anhand der Nüsse und der Blätter erkennt ihr eine Hasel oder eine Baumhasel sehr schnell. Und ob es ein Baum ist, der aus einem Stamm und einer Krone besteht, oder ein Strauch ist, werden ihr auch sofort sehen.

 

BIRKE
 
Und nun zum kleinsten Blatt. Dies ist das Blatt einer Birke. Man kann es leicht an der Rautenform erkennen. Der Blattrand ist doppelt gesägt. Das kann man auf dem Foto wirklich gut sehen.
Der Name Birke geht zurück auf das indogermanische „bhereg“, was glänzend oder hell bedeutet. Dies bezieht sich auf die helle Rinde. Hieraus entwickelte sich dann das althochdeutsche „bircha“ und schließlich das Wort Birke.

Natürlich gibt es bei den Birken auch wieder viele verschiedene Arten. Die Hängebirke oder auch Weißbirke genannt, sieht man häufig an Straßen. Man erkennt sie sofort an der weißen Rinde, die schwärzlich gefleckt ist. Der Name Hängebirke lässt sich auf die Äste und Zweige zurückführen, die teilweise herunter hängen. Es gibt auch eine Birke, an der die Zweige alle ganz extrem herunter hängen. Diese heißt Trauerbirke, was man gut nachvollziehen kann, wenn man sieht wie traurig die Zweige herab hängen.

Der Blattstiel ist bis zu 3cm lang und das Blatt 4-7cm. Die Herbstfärbung ist ein leuchtendes Gelb.
Die Hängebirke wird 8-22m hoch, manchmal auch bis zu 30m.

Die Birke hat kleine geflügelte Nüsschen. Sie sind nur wenige Millimeter groß. Durch ihr leichtes Gewicht können sie sehr weit mit dem Wind fliegen. Wenn sie auf einem Fluss oder Bach landen, können sie auch hier weiter transportiert werden, da sie auf der Wasseroberfläche schwimmen.


Text und Fotos: Silvia Klimenta

 

 

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