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Viele der Tiere, die im Wald leben, verstecken sich, weil sie sich vor den Menschen fürchten. Andere schlafen am Tage und sind nur in der Dunkelheit unterwegs. Sie alle wirst du nicht zu Gesicht bekommen. Aber einige der scheuen Waldbewohner hinterlassen Spuren. Und diese Spuren kannst du »lesen«, das heißt, du kannst erkennen, welches Tier hier unterwegs war und manchmal sogar, was es gefressen hat. Hier verraten wir dir, was du als Walddetektiv wissen musst.
Zur Ausrüstung eines richtigen Walddetektivs gehören: - eine Lupe
- ein Maßband
- ein Buch zur Spurenbestimmung
- Papier und Stift
Fußspuren Die Fußspuren der Waldtiere findest du am besten im Schnee, an matschigen Stellen oder in weichem Untergrund.

Fraßspuren Viele der kleineren Waldtiere sind fast den ganzen Tag damit beschäftigt, Nahrung zu suchen, und dabei hinterlassen sie so genannte Fraßspuren. Wenn du einen abgeknabberten Fichtenzapfen findest, schau ihn genau an, um zu erkennen, wer sich hier das Bäuchlein vollgeschlagen hat. 
Die Waldmaus nagt sorgfältig und ordentlich Schuppe für Schuppe ab. Zurück bleiben die fein säuberlich abgeknabberten Spindeln. Ein Eichhörnchen reißt die Schuppen mit seinen kräftigen Zähnen ab und lässt hier und da ein paar Fasern stehen. Findest du einen ganzen Haufen mit Nussschalen, die an der Spitze ein kleines Loch haben und einen Riss aufweisen, dann ist klar: Hier war ein Eichhörnchen am Werk. Ist an der Spitze mit winzigen Zähnchen ein rundes Loch geknabbert worden, war das eine Waldmaus. Blätter mit vielen kleinen Löchern zeigen dir, dass hier hungrige Raupen unterwegs waren. Und die sind ziemlich gefräßig! Dass Nüsse etwas besonders Köstliches sind, wissen viele der Waldbewohner. Aber diese harten Dinger zu knacken, ist für sie eine ziemlich mühselige Angelegenheit. An den Fraßspuren auf der Schale kannst du erkennen, welches Tier hier gehackt oder genagt hat: Aus: "Zwergenreich und Wurzelwald. Ein Natur-Erlebnisbuch für Kinder" von Katharina Tebbenhoff und Renate Seelig (Ill.). Mit freundlicher Genehmigung des Patmos Verlagshauses, 2006.
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