Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Seite für Kinder »» Natur & Umwelt

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

News für Kids

Kreativ-Club

Brieffreundschaften

Thema Spezial

Wieso & Warum

Natur & Umwelt

DonnerWetter!

Einfach tierisch!

Reportage

Kinderhelden

Rund um die Welt

Fußball

Pias Ponyseite

Spiel & Spaß

Kochecke für Kinder

Einfach einzigartig: Kunst!

 

Bücher für Kids & Co

Kindermedien

Grußkarten

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

23.06.2017

Hitze belastet das Herz-Kreislauf-System

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Frühlingsbote: Marienkäfer

Marienkäfer gehören zu den beliebtesten Frühlingsboten bei Jung und Alt. Wenn dir die ersten Käfer begegnen, dann ist der Frühling nicht mehr weit.

Marienkäfer (Coccinellidae) sind eine weltweit verbreitete Familie halbkugeliger, flugfähiger Käfer, die bis zu acht Millimeter groß werden.  Es gibt sie in unterschiedlichen Farben mit jeweils andersfarbigen Punkten.  Die Anzahl der Punkte sagen übrigens nichts über das Alter der Käfers aus, die Zahl der Punkte ist charakteristisch für die Art. Die Punkteanzahl bleibt den Käfern, die bis zu drei Jahre alt werden können, ihr Leben lang gleich.
Auf der Welt gibt es geschätzte 4000 verschiedene Marienkäfer-Arten. In Europa begegnen uns aber nur um die 100 unterschiedlichen Marienkäfer, in Deutschland leben etwa 70-80 Arten.

Die hier am häufigsten gesichtete Art ist der rote Siebenpunkt-Marienkäfer. Je drei Punkte sitzen auf den beiden Deckflügeln, der siebte Punkt befindet sich in der Rückenmitte am Übergang vom Halsschild zum Rücken.  Sein Kopf, das Halsschild und die Beine sind schwarz gefärbt und er trägt zwei kurze Fühler am Kopf.

Alle Marienkäfer besitzen vier Flügel. Die zwei Hautflügel befinden sich unter den bepunkteten Deckflügeln. Die dünnen Hautflügel dienen zum Fliegen und werden von den harten Deckflügeln geschützt, wenn der Käfer nicht in der Luft ist.  Marienkäfer haben sechs Beine und damit sind sie recht flink unterwegs.

Marienkäfer gehören zur Tiergruppe der Insekten, der größten Tiergruppe der Arten, die eine unvorstellbare Artenvielfalt hervorbringt.

 

Lebensraum

Marienkäfer können dir eigentlich überall da begegnen, wo es Pflanzen gibt. Ab und zu verirren sie sich auch in Häuser und Wohnungen.  Marienkäfer sind sehr nützliche Tiere, da sie einen unglaublichen Appetit auf Blattläuse haben. Ein ausgewachsener Käfer kann bis 90 dieser Schädlinge am Tag vertilgen, daher sind sie in Gärten auch gerne gesehen …

 

Käfer im Winter

Marienkäfer halten Winterruhe. Im Herbst suchen sie an einem kühlen Ort, z.B. unter Moos oder in Baumritzen, Unterschlupf und überdauern mit heruntergefahrenen Körperfunktionen dort den Winter. Vor dem Winter haben sie in ihrem Körper Nährstoffe gespeichert, von denen sie in den kalten Monaten zehren.

Dank einer Art Frostschutzmittel im Blut können Temperaturen bis minus 15 Grad (Celsius) den Tieren nichts anhaben.

Wenn dir im Winter ein Marienkäfer über den Weg läuft, solltest du ihn schnellstens an einen kälteren Ort verfrachten, in der Wohnung wird er früher oder später verhungern.

Und sobald die Temperaturen ansteigen, kommen die Marienkäfer mit einem Heißhunger auf Blattläuse hungrig aus ihren Löchern gekrochen…

 

Vermehrung

Die weiblichen Käfer legen nach der Paarung mehrere hundert winzige Eier (einzeln oder in Klumpen von 20 bis 40 Stück) auf der Unterseite von Blättern ab.  Sie suchen die Blätter gerne in der Nähe von Blattlauskolonien, damit die Larven nach dem Schlüpfen schnell etwas zu fressen findet. 
Wenn der Nachwuchs aus dem Ei schlüpft, vertilgt er zunächst die Eierschalen und dann  geht es auf direkt auf Blattlaussuche.

Wenn die Marienkäferlarven wachsen, dann wird die alte Haut zu eng und sie müssen sich häuten. Nach der dritten oder vierten Häutung verpuppen sich die Larven.  Sie hören dann auf zu fressen und kleben ihren Hinterleib mit Hilfe einer Körperflüssigkeit an ein Blatt oder einen Pflanzenstängel. In dieser Position verharren die Tiere etwa zwei Tage, dann verwandeln sie sich in eine Puppe, aus der schließlich der fertige Käfer schlüpft. Dieser ist zunächst hell gefärbt und bekommt erst nach ein paar Stunden seine typische rote Farbe mit den schwarzen Punkten. In der Regel pflanzen sich Marienkäfer einmal im Jahr fort. Wenn es allerdings sehr warm ist, dann auch zweimal. Die Entwicklung eines Marienkäfers vom Ei über die Larve und Puppe bis zum fertigen Käfer dauert bei uns bis zu zwei Monate.

 

Jungfrau Maria als Namensgeberin

Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, daher hat der Käfer auch seinen Namen. Er beschützt die Kinder und heilt die Kranken, wenn er ihnen zufliegt. Niemals – so heißt es – soll man das Tier abschütteln oder gar töten, denn das bringt Unglück.

Noch heute verbindet man mit dem Marienkäfer Glück und er als symbolischer Glücksbringer genutzt.

 

Du möchtest noch mehr über die Glückskäfer erfahren? Wie haben hier noch ein paar Links für dich:

 

 

Weitere Artikel

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Natur & Umwelt

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben



Quicklinks



Reisezeit

In unserer Rubrik Reise findet ihr spannende Reisereportagen und wertvolle Infos rund um das Thema "Reisen mit Kind/ern". Viel Spaß!

Jetzt stöbern >>


Aus der Bücherecke

Die ganze Welt der Lieder und Reime: Hausbuch für Große und Kleine

lesen


 

© hoppsala.de | ein Projekt von FamilyConcepts | Entwicklung: HEIM:SPIEL