Ob die Ernte der Bauern gut wächst und gedeiht, ist vom Wetter abhängig. Die Pflanzen auf den Feldern benötigen zum Wachsen ausreichend Regen, aber auch genügend Sonne. Kein Wunder, dass die Bauern daher das Wetter immer genau beobachten.
So lautet einer der vielen Reime, die wir von unseren Großvätern und Urgroßvätern übernommen haben. Diese sogenannten Bauernregeln sind schon sehr alt und sie waren damals der erste Versuch, das Wetter vorherzusagen. Die Meteorologen, die mit Computern und Wettersatelliten die Wettervorhersage machen, gibt es nämlich noch gar nicht so lange.
Brrr! Im Winter ist es oft bitterkalt! Manchmal ist es sogar so frostig, dass die Seen zufrieren. Während sich die Eisläufer unter uns freuen, endlich wieder ein paar Pirouetten im Freien zu drehen, fragen sich andere, wie es jetzt wohl den Fischen geht! Die müssen doch erfrieren, oder...
Bei der Beantwortung dieser Frage scheitern oft sogar Erwachsene. Ja, selbst der berühmte Physiker Isaak Newton konnte zu seinen Lebzeiten die blaue Färbung des Himmels nicht erklären. Newton machte Wassertröpfchen in der Atmosphäre verantwortlich, irrte sich aber genauso wie Jahrhunderte zuvor der große Forscher Leonardo da Vinci, der Blau für eine Mischung aus Licht und Finsternis hielt.
Nun steht sie wieder vor der Tür, die dunkle und trübe Jahreszeit. Oft wachen wir jetzt am Morgen auf und sehen beim Blick aus dem Fenster statt des gewohnten Nachbarhauses nur eine grau-milchige Nebelwand.
Ob Orkan, Tornado, Hurrikan, Windhose, frische Brise oder laues Lüftchen. Wind ist fast immer und überall - wenn nicht gerade absolute Windstille herrscht. An einem heißen Sommertag sind wir froh um jeden Windhauch, der uns ein wenig kühlt. Aber im Winter verkriechen wir uns in unseren Häusern, wenn ein kräftiger Orkan wie Kyrill die Wolken und den Regen über das Land peitscht.... Und obwohl der Wind so unterschiedliche Erscheinungsformen und Namen hat, entsteht er doch immer auf die gleiche Weise.
Der Wind hat im Prinzip immer die gleiche Ursache hat: einen Luftdruckunterschied zwischen zwei Orten, der die Luft veranlasst, vom hohen zum tiefen Druck zu fließen. Doch es gibt viele unterschiedlichen Namen und damit auch Erscheinungsformen des Windes. Welche, das wollen wir Euch hier erklären.
Wenn du im Flachland wohnst, kennst du das: endlich rieseln mal große weiße Schneeflocken vom Himmel. Und dann? Sobald die Schneeflocken den Boden berühren verwandeln sie sich oft in Wasser. Der Schlitten muß im Keller bleiben. Keine weiße Pracht wie man sie von Bildern aus dem Gebirge kennt. Woran liegt das?
Heute wollen wir uns mit einem Phänomen beschäftigen, was vor allem im Winter manchmal unangenehme Wirkung hat. Die sogenannte statische Reibungselektrizität. Mit diesem Begriff wirst Du erstmal nichts anfangen können. Aber sicher hast Du schon mal "einen gewischt", also einen kleinen elektrischen Schlag bekommen, wenn Du einen Türgriff oder andere metallische Gegenstände angefasst hast.