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Maier, Sepp

Sepp Maier - "Katze von Anzing"

Bei ihm konnte man den Eindruck gewinnen, dass nicht Torwartlegenden wie Zamora, Jaschin oder Turek seine großen Vorbilder waren, sondern eher ein Komödiant wie Karl Valentin. Bei der Nationalhymne zwinkerte er in die Kamera, während des Spieles jagte er eine Ente mit einem Hechtsprung oder baute auch mal eine Sandburg in seinem Strafraum. Doch diese Späße dienten nicht etwa dazu, mangelnde Leistungen zu überspielen, nein - Sepp Maier war einer der weltbesten Torhüter des 20. Jahrhunderts.

Bis zum Alter von 16 Jahren spielte er beim TSV Haar, mal als Stürmer, mal als Torhüter. Als solcher kam er 1960 zu Bayern München, wo er beim Bundesligaaufstieg 1965 schon zur unangefochtenen Nummer 1 werden sollte. Von 1966 bis 1977 bestritt er für die zu Weltruhm aufsteigenden Münchner 400 Spiele in Folge, ohne auch nur ein einziges zu verpassen. Dank Maier etablierte sich der Aufsteiger schnell in der Bundesliga und so war es nur natürlich, dass er bald in die Nationalmannschaft berufen wurde. 1966 fuhr er als Vertreter von Hans Tilkowski zu seiner ersten Weltmeisterschaft, nach deren Ende er auch bald Stammspieler im Nationalteam wurde.

Mit den Bayern hatten sich inzwischen erste Erfolge eingestellt. 1967 hatte man den Pokal zum zweiten Mal hintereinander und auch den Europapokal der Pokalsieger gewonnen, 1969 gewannen die Münchner das Double. Mit einem weiteren Pokalsieg wurde die glohrreiche Ära der 70er Jahre eingläutet, in denen die Münchner von 1972 bis 1974 dreimal deutscher Meister wurden und von 1974 bis 1976 auch dreimal in Folge den Europapokal gewannen.

1972 war der erste große Erfolg im Nationalteam dazu gekommen. Deutschland wurde Europameister und Maier hatte in den zehn Spielen bis zum Titel nur vier Gegentreffer zugelassen. Absoluter Höhepunkt war jedoch zwei Jahre spätere die Weltmeisterschaft im eigenen Land. In vier von sieben Spielen blieb er ohne Gegentor und ermöglichte durch überragende Leistungen im Halbfinale gegen Polen sowie im Endspiel gegen Holland den Titelgewinn. 1978 war er in einer ansonsten enttäuschenden Nationalmannschaft der herausragende Spieler bei der Weltmeisterschaft in Argentinien. Sein Weg zum Rekordspieler wurde 1979 abprupt beendet, als er nach einem schweren Autounfall seine Karriere beenden mußte. Seine Ausnahmestellung untermauern auch drei Titel als Deutschlands Fußballer des Jahres, eine Auszeichnung, die sonst eher den Offensiv-Strategen vorbehalten ist.

In den 80er Jahren wurde Maier Torwarttrainer der Nationalmannschaft und hatte so auch seinen Anteil an dem erneuten Gewinn der Weltmeisterschaft 1990. Zum Posten beim DFB ist inzwischen auch der beim FC Bayern dazugekommen, wo er Oliver Kahn zum Weltklasse-Torwart formte.

Nach einer kleinen Unstimmigkeit mit dem neuen DFB-Führungstrio um Jürgen Klinsmann, konzentriert sich Maier nun aber ganz auf seine Tätigkeit beim FC Bayern.

 

Alle Informationen mit freundlicher Genehmigung von >> weltfussball.de

 

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