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Rahn, Helmut

"Der Boß"

"Aus dem Hintergrund müßte Rahn schießen...Rahn schießt...", wahrscheinlich jeder fußballbegeisterte Deutsche kennt die legendären Worte des Kommentators Herbert Zimmermann, die dem entscheidenden 3-2 des deutschen Rechtsaußen vorausgingen.

Rahn, Dribbelkünstler mit harten und präzisen Schuß, kam als 20jähriger zu der damals zur europäischen Spitze strebenden Mannschaft von Rot-Weiß Essen. In seiner ersten Saison schoß er gleich 20 Tore und wurde Nationalspieler. Mit Essen gewann er 1951 den Pokal und vier Jahre später die deutsche Meisterschaft.

Im Jahr zuvor hatte die Weltmeisterschaft in der Schweiz stattgefunden, absoluter Höhepunkt in der Karriere des trainingsfaulen Stürmers. In vier Spielen schoß er vier Tore und hatte damit maßgeblichen Anteil am Gewinn des Weltmeistertitels. Im Finale lag die deutsche Mannschaft schon mit 0-2 zurück, als Max Morlock mit seinem Anschlußtreffer die Aufholjagd einleitete. Rahn erzielte den Ausgleich und den unvergessenen Treffer zum 3-2.

Nach der Weltmeisterschaft feierte er den Triumph ausgiebig, manche meinten er übertrieb es etwas. 1957 landete er wegen Trunkenheit am Steuer gar im Gefängnis. Ein Jahr später hatte er es jedoch überraschend geschafft, gegen den zwischenzeitlich gewachsenen Bierbauch sowie mangelnde Form anzukämpfen und Bundestrainer Sepp Herberger berief ihn in den Kader für die Weltmeisterschaft in Schweden. Ein Glücksgriff, wie sich herausstellen sollte, denn Rahn spielte ein ausgezeichnete Endrunde und wurde durch sechs Treffer zusammen mit dem jungen Pelé zweitbester Torschütze des Turniers. Seine zehn Tore bei Weltmeisterschaften bedeuten Platz 6 der ewigen Bestenliste. In seinen 40 Länderspielen bis 1960 schoß er 21 Tore.

Rot-Weiß Essen hatte er 1959 in Richtung Köln verlassen. In seinem ersten und einzigen Jahr beim FC wurde er Vize-Meister. Sein Weg führte ihn zu Twente Enschede, da ihm der Verein mit einem lukrativen Vertrag ermöglichte, seinen kostspieligen Lebensstil weiterzuführen. Besonders glücklich wurde er dort aber nicht und so kehrte er 1963 zum Meidericher SV in die neugegründete Bundesliga nach Deutschland zurück. Nachdem die Duisburger in dieser ersten Saison mit der Vize-Meisterschaft ihre bis heute beste Plazierung in der Vereinsgeschichte erreicht hatten, ließ Rahn seine Karriere in der folgenden Saison langsam ausklingen.

 

Alle Informationen mit freundlicher Genehmigung von >> weltfussball.de

 

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