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Trautmann, Bernd

1956 wird der erste deutsche Fußball Legionär beim Endspiel um den FA-Cup in London zur Legende: Bert Trautmann, Torwart von Manchester City, verletzt sich kurz vor Spielende bei einer waghalsigen Parade schwer am Hals. Obwohl er immer wieder zusammenbricht und sehr starke Schmerzen hat, spielt er weiter und sichert seiner Mannschaft den Pokalsieg.
2 Tage später kommt die Diagnose: Bernd Trautmann hatte sich beim Spiel das Genick gebrochen. Es war ein Wunder, dass er überhaupt noch am Leben war.

Spätestens nach diesem tapferen Auftritt war er zum beliebtesten Torwart Englands geworden und wurde von Kollegen wie Stanley Matthews und Bobby Charlton sogar als "bester Torwart aller Zeiten" gelobt.

Die ganze Karriere des Deutschen auf der Insel gleicht einem Wunder. Nachdem er von einem deutschen Kriegsgericht als Saboteur verurteilt wurde, entkam der Fallschirmjäger in letzter Sekunde der Urteilsvollstreckung. Als Kriegsgefangener kommt er 1945 nach England, wo er im Lager Fußball spielt und entdeckt wird.

Der Erstligist Manchester City wagt es – nur 4 Jahre nach Kriegsende – den deutschen Soldaten als Torwart zu verpflichten. In der Stadt bricht ein wütender Proteststurm los. 40000 aufgebrachte Engländer gingen 1948 auf die Straße, um gegen seinen ersten Auftritt zu demonstrieren. Doch schon bald erobert Trautmann mit seinen Paraden das Herz der Briten. Beim ersten Auswärtsspiel in Fulham verabschiedeten ihn sogar die gegnerischen Spieler mit Applaus in die Kabine.

Als untadeliger Botschafter des Nachkriegsdeutschlands verdiente er sich höchsten Respekt in seinem Gastland, dem zuliebe er seinen Vornamen Bernd zum benutzerfreundlichen "Bert" verkürzte.

60000 Anhänger im überfüllten Stadion an der Maine Road verabschiedeten schließlich 1964 ein großes Fußball-Idol, das seine schwersten Kämpfe jenseits der Stadien bestreiten musste. Sein 5-jähriger Sohn verstarb bei einem Unfall, seine erste Ehe scheiterte und sein Engagement als Trainer bei unterklassigen Mannschaften blieb ohne Erfolg.

Schließlich schickte ihn der deutsche Fußball als Entwicklungshelfer in alle Welt als - nachträgliche Anerkennung seiner Ausnahmeleistungen. Denn da der Nationaltrainer Sepp Herberger damals den Einsatz von "Legionären" strikt ausschloss, blieb Trautmann sein großer Wunsch für Deutschland zu spielen, verwehrt.

Heute lebt er in der Nähe von Valencia, ist aber regelmäßig Gast in Manchester, wo er von den Fans noch immer wie in den 50er Jahren verehrt wird.

 

Alle Informationen mit freundlicher Genehmigung von >> weltfussball.de

 

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