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Kenia - Abenteuer pur

Wir wollten ein Badeurlaub machen, aber mit etwas ausgefallenem und ambesten All inklusive.
Die erste Anlaufstelle war das Reisebüro vor Ort. Wir ließen uns einigeZiele vorschlagen und Reisekataloge mitgeben.
Am gleichen Abend durchstöberten wir die Kataloge und brauchten nicht langeum auf eine Safari in Kenia zu stoßen. Der Preis war für eine Safarigünstig, das ganze samt Safari war sogar All inklusive. Wieder ging's insReisebüro und 12 Tage Badeurlaub + 3 Tage Safari, All inklusiv wurdengebucht.

Noch einen Monat und wir sitzen im Flieger nach Kenia. Das wichtigste sind nun die Impfungen und die Malariavorbeugung. Also, ab zum Arzt.

Nachdem dieser Teil erledigt ist können wir uns ganz auf den Urlaubeinstimmen. Wie lange ist der Flug? Welche Sprache spricht man? Wie groß istdie Zeitverschiebung? Was braucht man auf einer Safari? Welche gefahren gibt es?

Hier hilft das Internet weiter:

  • Der Flug dauert etwa 8 Std. und 20 min.
  • Jambo heißt Hallo und Kwa heri = Auf Wiedersehen.
  • Asante sana (vielen) Dank
  • habari - Wie geht es Ihnen?
  • Jambo sana - Danke gut
  • 1 Std. Zeitverschiebung zur Sommerzeit in Deutschland.
  • Über die Safari informiert die private Internet-Seite von Michael Humbert . Für die Safari braucht man eine Taschenlampe, Fernglas, Insektenspray, Mütze oder Kappe, genügendFotomaterial und am besten ein 300er Objektiv für den Foto.

Der Abreise Tag rückt immer näher.

Noch wenige Tage.
Inzwischen heißt es Koffer packen und die erste Malaria Tablette nehmen.23:58 Uhr unser Flieger hebt ab und nach einem leicht Turbulenten Fluglanden wir gegen 9 Uhr in Kenia auf dem Flughafen von Mombasa.

Beim Verlassen des Flugzeuges schlägt einem die Warmfeuchte Luft entgegen,wir checken ein, holen unsere Koffer ab und werden zu einem kleinen Busgeführt, der uns zu unserem Hotel Bahari Beach bringt.

Endlich Urlaub!
Ein beschämendes Gefühl stellte sich ein, als wir durch die Strassen vonMombasa fahren. Ärmliche Hütten aus Blech säumen den Straßenrand, schmutzige Strasse, einekaputte Ampel.

Uns ist bekannt das Kenya ein armes Land ist, doch es so hautnah undwirklich zu erleben und zu sehen ist noch einmal etwas anderes.Nach kurzer Fahrt, etwa 20 min, kommen wir in unserem Hotel an. Werden miteinem heißen, feuchten Tuch begrüßt. Bekommen ein All inklusiv Armband undwerden zu unserem Zimmer gebracht. Ein herrlicher sonniger Blick vonunserem Balkon zum Meer läst uns wieder in Urlaubsstimmung kommen.

Wir ziehen uns schnell um, erkunden die Hotel-Anlage und gehen an denStrand. Dort werden wir herzlich von Einheimische begrüßt, die sich schnellals Händler Herraustellen die einem etwas verkaufen wollen.
Holzschnitzereien, eine Safari, Schnorchelausflug, Ketten, Haare flechtenund, und, und. Wir lehnten ein Angebote nach dem anderen ab und hangelt unsdabei Schritt für Schritt wieder zurück. Sie waren nicht unfreundlich, abersehr hartnäckig, redeten ohne Pausen und liefen mit wenn man weiter gehenwollte. Im Laufe unseres Urlaubes erfuhren wir das die Händler am Strandhorrende Preise gegenüber dem Laden im Hotel habe. Und das es doch möglichist am Strand spazieren zu gehen, wenn man sie einfach Konsequenz nichtbeachtet und weiter läuft. Was uns bei einem 2ten Versuch leider nichtgelang.

Nach etwas Schlaf werden wir um 16:50 Uhr mit dem Bus vom Hotel abgeholt undzum "Kenya Marineland" gefahren. Dort gibt uns der Reiseleiter Fabian Pioeinige Informationen zu unserem Urlaub und wir haben die erste Begegnung miteinheimischen Affen. Wir erfuhren ...

  • das der Wechselkurs in der Bank besser ist wie im Hotel.
  • die Balkontür geschlossen sein sollte, wenn man das Zimmer verlässt. (Da die Affen gerne mal etwas Chaos auf der Suchenach Nahrung in den Zimmer anrichten.)
  • das es zwischen 18:00 Uhr abends und 6:00 Uhr morgens gefährlich ist die Hotelanlage zu verlassen und an den Strand zugehen.
  • das es nicht weit von den Hotels einen Supermarkt - Nakumatt - gibt. In dem man alles bekommt. Welchen man Problemlos zu Fuß erreichen kann...
  • Wir erfuhren noch das unsere Safari leider erst gegen Ende unsere Urlaubes vom 17-19.06 stattfindet

...dann ging es wieder zurück zu unserem Hotel. Den Abend verbringen wir an der Bar und lernen ein paar nette Leute kennen.

Wir leben uns schnell ein, gewöhnen uns an den langsameren Lebenstakt (Polepole = langsam) und genießen die Tage am Pool der Anlage. Hin und wiederspazieren wir zum Supermarkt (Nakumatt), was wirklich ohne Problem und ohneangesprochen zu werden möglich ist.

Ich genieße es nicht kochen zu müssen. Von 7:30 - 10:00 Uhr gibt esFrühstück, von 12:30 - 14:00 Uhr Mittagessen und ab 19:30 Uhr wird dasAbendessen angeboten, immer als Buffet. Das Essen schmeckt ganz gut, esfehlt beim Fleisch und Gemüse etwas die Würze, was aber häufig die Soßendazu wieder wett machen. Es gibt meist Reis, Nudeln, Kartoffeln, Bohnen undverschiedene Fleischsorten und auch mal Fisch dazu. Als Vorspeise wirdtäglich zum Mittag- und Abendessen eine Suppe angeboten und eine Auswahl anSalaten gab es auch. Der Nachtisch darf natürlich nicht fehlen. Der meistaus Obst, Vanillepudding und diversen süßem Gebäck besteht.
Sehr lecker sind die Snacks die man sich den ganzen Tag über an der Barbestellen kann. Praktisch für Kinder die gerade dann Hunger haben, wennkeine Essenzeit ist.

Animation gibt es auch, doch die noch wenigen Gäste lassen sich nicht sorecht zum Wasserball spielen ermuntern. Abends gibt es mal AkrobatischeDarbietungen, einheimische Tänze oder Livemusik.
So verstreicht die erste Woche bis wir von unseren ersten Bekanntschaftenschon wieder abschied nehmen müssen, aber auch endlich unsere Safarianfängt. Auf die wir schon sehr gespannt sind, da wir von allen Seiten nurdas Beste darüber gehört haben. Und wichtig heute, die 2. Malarie Tablettenehmen.

Um 8:05 Uhr werden wir wieder mit dem Bus am Hotel abgeholt. Wir haben dasseltene Glück unser Hotelzimmer während der 3 Tage Safari behalten zudürfen. Aus unserem Hotel nehmen noch 2 weitere Personen an der Safari Teil.So lernen wir Nancy und Thomas kennen.

Nach ca. 20min fahrt gibt es eine kurze Toilettenpause an einer Tankstelle.Dann geht es auf der anfangs holprigen A109 Richtung Tsavo-Ost-National-Parkweiter. Bis zum Voi-Gate dauerte es ca. 2 Std. Dort wechseln wir vom Bus inden Jeep und können noch einmal auf die Toilette gehen. Auf dem Weg zumSatao-Camp beginnt schon die erste Pirschfahrt. Als erstes sehen wir einenSekretärvogel und wenig später die ersten Elfanten und Gazellen.

Im Camp werden wir mit kühlen Handtüchern und einem Erfrischungsgetränkbegrüßt. Wir bekommen erklärt das man die Affen auf keinen Fall füttern darfund es nicht erlaubt ist sobald es dunkel ist im Camp alleine umher zulaufen. Da dieser nicht eingezäunt ist und hin und wieder Löwen durchlaufen.Jeder hat in seinem Zelt eine Taschenlampe mit der er vor seinem Zelt etwasleuchten soll und schon kommt jemand der einen Begleitet. Anschließendwurden uns die Zelte zugeteilt.

Die Zelte sind 1A. Mit richtigen Betten und einem genialen Bad. Nachdem Mittagessen haben wir bis um 16:00 Uhr zur nächsten Pirschfahrtzeit. Wir nutzten dies um ein wenig zu schlafen. Das Essen im Camp istSpitze, besser (würziger) wie im Hotel.

Um 16:00 Uhr startet die 2te Pirschfahrt. Im Camp und auf der erstenPirschfahrt haben wir Elfanten und Gazellen schon zu genüge gesehen, alsohalten wir gespannt nach neuem Ausschau. Da! - ein Gepard. Weit entfernt,aber zu erkennen und 3 Gazellen die ganz angespannt den Geparden beobachtenund sich nicht bewegen. Der Gepard hat entweder keinen Hunger oder sieht dieGazellen nicht. Er spaziert weiter (zum Glück denke ich so bei mir) und auchwir setzten unsere Fahrt fort. Bis auf die üblichen Elefanten und Gazellensehen wir noch eine Büffelherde, dann geht es nach ca. 2 Std. wieder zurückzum Camp.

Wir werden zum Lagerfeuer geführt, genießen eine Zeitlang das flackern derFlammen, beobachten die Gazellen in der Nähe und die Elefanten in der Ferne.Und natürlich wird über den Tag geplaudert. Anschließend gibt es Abendessenund in gemütlicher runde klinkt der Abend aus.

Um 6:00 Uhr werden wir geweckt. Ein Tasse Kaffee, Tee oder Kakao werden unsangeboten und um 6:30 Uhr geht die nächste Pirschfahrt los. Wir sehen wiedereinige Elefanten, Gazellen, Büffeln und Zebras. Leider keine Löwen oderGiraffen wie wir gehofft haben und nach 1 ½ Std. geht es wieder zurück. Nunkönnen wir ausgiebig Frühstücken.

Die Zeit bis um 16:00 Uhr zur nächsten Pirschfahrt zieht sich etwas. Anfangsschauen wir noch ganz gespannt zum Wasserloch, beobachtet die sich dorttummelten Elefanten, Gazellen, Affen, Schweine und Zebras. Sind fasziniertvon den bunten Vögeln. Das Mittagessen ist eine willkommene Abwechslung undden Rest der Zeit stecke ich meine Nase ins Buch und lese.

Mit neuer Hoffnung endlich Löwen und Giraffen zu sehen starten wir unsere4te und damit vorletzte Pirschfahrt. Die Fahrt beginnt enttäuschend, dieersten 25min nichts, noch nicht einmal Elefanten, dann wenigstens Gazellendoch unser Interesse daran ist nur noch gering. Wir fahren wohl einigetypische Plätze für Löwen ab, aber auch dort nichts. Dann an einemWasserloch deutet unser Fahrer nach rechts. Wir sehen nichts. Dann doch, dasind Löwen. Ganz klein in weiter Ferne. Der Fahren sagt den andereSafaribussen bescheid und fährt näher an die Löwen heran.

Wir beobachtenbegeistert wie der Löwe sich nicht weiter von uns beirren Läst, während erweiter geht. Die Weibchen fauchen und sind wenig begeistert von unsereAnwesenheit. Legen sich nach wenigen Schritten aber auch wieder in das hoheGras, in dem nur noch ihre Ohren und Augen zu erkennen sind. Viel Zeit istvergangen wir müssen wieder den Rückweg antreten. Bei dem es noch einmalrichtig spannend wird. Eine Elefantenherde überquert unsere Fahrbahn. Wirbleiben kurz zwischen ihnen stehen, fahren dann weiter. In diesem Momentwill ein junger Elefant zurück auf die andere Seite und rennt los. DenZusammenstoss schon vor Augen setzten wir uns alle wie auf ein Kommando hin.Knapp entgehen wir dem Zusammenstoß, nun ist aber die ganzeElefantenherde aufgebracht und läuft auf uns zu. Zum Glück ist unser Jeepschneller als die Elefanten und wir bringen uns in sichere Entfernung. Auchder Jeep hinter uns wurde von den Elefanten verfolgt und entging nur knappschlimmerem.

Nach diesen Erlebnissen haben wir beim Abendessen und am Lagerfeuer viel zuerzählen. Allzu spät wird es dennoch nicht, da es am nächsten Tag um sechsUhr wieder aufstehen heißt.

Ein Schluck Tee am Morgen und wir starten zur letzte Pirschfahrt, immer nochin der Hoffnung Giraffen zu sehen. Wir müssen nicht weit fahren und schonbegegnen uns 5 Geparden. Diesmal direkt neben der Strasse.

Voller Begeisterung beobachten und fotografieren wir die Tiere, bevor esweiter geht. Und da, endlich auch eine Giraffe, sogar mit Jungtieren. Aufdieser Pirsch sehen wir noch mehr Giraffen und immer wieder Elefanten,Kauffernbüffeln, Gazellen, Zebras und Flusspferde. Zurück im Camp heißt esschnell Frühstücken, Koffer packen bevor es zurück zum Hotel geht. Die letzten drei Urlaubstage vergehen wie im Flug und wir sitzen bald indem selben auf dem Heimflug.

Wie immer war der Urlaub viel zu kurz, nur diesmal ging ein ganz besondererUrlaub für uns zu Ende.

Text und Fotos: Birgit Büsse

 

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