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Die Erstkommunion

Kinder lieben die Feste und Bräuche im Kirchenjahr. Oft fragen sie nach ihrem Sinn: Was bedeutet Advent und warum zünden wir vier Kerzen an? Wieso feiern wir Weihnachten mit einem Christbaum? Warum gehen wir zum Osterfeuer? Was passiert bei meiner Kommunion?

Im Mai ist es wieder so weit. Die Erstkommunion steht vor der Tür. Eltern und Kinder sehen diesem Ereignis einigermaßen gespannt entgegen und natürlich tauchen auch einige Fragen auf:

 

  • Wie läuft die Kommunion eigentlich ab?
  • Was lernt mein Kind im Kommunionunterricht?
  • Fragen zur Religion - Wie sag’ ich es meinem Kind?
  • Wie gelingt es uns, ein richtig schönes Fest zu feiern?


 

Wie läuft die Kommunion eigentlich ab?

Während der Kommunionsvorbereitung erfahrt ihr von eurem Pfarrbüro, welche Festgestaltung eure Kirche vorsieht. In den meisten Gemeinden empfangen die Kinder an Christi Himmelfahrt vormittags die Kommunion, am Nachmittag trifft man sich wieder zur gemeinsamen Andacht. Und am Tag danach findet als Dank der Abschlussgottesdienst statt.

„Für die Kinder sei es sehr schön, zwei Tage lang ihr Fest zu feiern“, so Pfarrer J. Streuer von der Münsterschen Petronilla-Gemeinde, „denn andere Kirchenfeste dauern ja auch länger. So erfahren die Kinder die besondere Wertung ihrer Kommunion“. 

 

 

Was lernt mein Kind im Kommunionunterricht?

Das Wort „Kommunion“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gemeinschaft“. Die Mädchen und Jungs werden darauf vorbereitet, in der Gemeinschaft der Gläubigen während einer Messe die Eucharistie zu feiern. Die Eucharistie (griech.: letztes Abendmahl) ist für Katholiken der Höhepunkt der Messe. Während dieser Zeremonie erinnern sie sich an das letzte gemeinsame Mahl Jesu’ mit seinen Freunden.

Meine Tochter (8) hat es vor kurzem so formuliert: „Ich krieg’ dann endlich auch die Hostie“. Kinder wollen das erleben, was die Großen ihnen vormachen. Und warum sollen sie, neben dem religiösen Hintergrund, nicht auch total gespannt auf die Hostie sein. Das ist es doch: sie wollen mitmachen, mitmachen bei Jesus.

In den wöchentlichen Gruppenstunden lernt euer Kind Gott kennen. Es diskutiert mit den anderen darüber, wie Gott sein könnte oder wie man mit ihm „sprechen“ kann. Es erfährt Geschichten aus dem Leben von Jesus. Wie er gelebt hat. Was ihm wichtig war. Wie und warum er gestorben ist. Es lernt die Bibel kennen und erfährt alles über das letzte Abendmahl.
Außerdem lernen eure Kinder „ihre“ Kirche kennen. Sie gehen in ihre Pfarrkirche und schauen sich an, wo die wichtigsten Stationen aus Jesus’ Leben im Gotteshaus wieder zu finden sind.

Thematisch lernen sie natürlich auch die Beichte kennen. Viele von euch wird es überraschen, dass die Beichte heute viel lockerer gehandhabt wird, als vor 30 Jahren! Die Kinder erfahren über die Möglichkeit, mit dem Pfarrer vertraulich über Themen zu sprechen, die sie bewegen. Der Alptraum „Beichte“ von damals hat sich gewandelt in ein „Sich-Aussprechen-mit-Gott“.

Und zu guter Letzt wird wie beim Theater geprobt. Gebete werden auswendig gelernt und der Ablauf der bevorstehenden Kommunion wird besprochen. Schließlich gibt es eine „Generalprobe“ ein paar Tage vor dem eigentlichen Fest. 
 

 

Fragen zur Religion - Wie sag’ ich’s meinem Kind?

„Mama, wieso ist Gott keine Frau?“ und „Mama, hatten die damals wirklich Flammen über dem Kopf?“ oder „Kann ich mir die Hostie nicht einfach so holen, merkt doch keiner?!“ Wohl selten tauchen so viele Fragen auf, bei denen Eltern der Schweiß auf der Stirn steht, wie beim Thema Glaube und Religion.
 
Doch keine bange, wenn ihr nicht alles über Gott, Jesus oder die Bibelgeschichte wisst. Erstmal ist  wichtig, dass die Kinder ihre Fragen auch loswerden können. Ihnen brennt es unter den Nägeln. Also, nicht wegschicken mit fadenscheinigen Ausreden oder öden Beschwichtigungen. Auch Eltern dürfen sagen, dass sie etwas nicht wissen.

Es ist ganz hilfreich, einfach zurück zu fragen, z. B.: „Was meinst du denn?“ oder „Wie stellt du dir Gott vor“. Kinder haben oft eine ziemlich genaue Vorstellung von den Dingen und auch eine Meinung zu scheinbar unerklärlichen Dingen.

Das Tor zu einer lebhaften und phantasievollen Diskussion öffnet sich dann, wenn wir einfach mit unseren Kindern reden. Uns austauschen, über das was wir wissen und glauben und über das, was sie schon wissen oder sich vorstellen. Und warum nicht mal in Frage stellen, ob Gott ein Mann oder eine Frau ist…

Glaube will gelebt werden. Macht euch gemeinsam mit euren Kindern auf die Suche nach Antworten.


 

Wie gelingt es uns, ein richtig schönes Fest zu feiern?

Eltern setzten sich gerade bei der Gestaltung religiöser Feste sehr unter Druck. Aber das muss nicht sein, denn ihr bestimmt, wie, wo und mit wem gefeiert wird. Und euer Filius sollte den Rahmen mit abstecken dürfen.

Macht es wirklich Sinn, Onkel Karl und Tante Magda einzuladen, die man das letzte Mal vor 5 Jahren getroffen hat oder wäre es nicht viel schöner, wenn die besten Freunde auch mitfeiern dürfen?

Es spricht auch nichts dagegen, das Fest zuhause auszurichten, statt die Familienbande ins teure Lokal einzuladen.

Ein Brunch z. B. ist eine gute Idee, die Zeit gemeinsam und in lockerer Runde zu verbringen. Es ist eine kostengünstigere und vor allem auch persönlichere Variante zum traditionellen Restaurantbesuch. Und viele Gäste freuen sich, wenn sie etwas zum Fest beisteuern können.


 

Wie machen es die anderen?

Es kann ganz hilfreich sein, sich im Bekannten- und Freundeskreis umzuhören, um Tipps und Anregungen für die eigene Feier zu bekommen. Meistens gehen die Kinder der Freunde zur gleichen Zeit zur Kommunion. Den Gruppenzwang, den ihr sicher auch aus der Schule kennt, könnt ihr aus der Kommunionsvorbereitung leider nicht ganz heraushalten. Müsst ihr aber auch gar nicht, denn die Kinder sind ja nicht plötzlich kleine Heilige. Sie werden oft nach Hause kommen und sagen: „Bei Jonas gibt es aber …“ oder „Sarah zieht aber … an“.

Fangt den Druck einfach ab, in dem ihr überlegt, was zu euch passt. Wenn ihr den Kindern ruhig erklärt, warum ihr eine bestimmt Sache wollt und eine andere vielleicht nicht, verstehen sie das.  Eine Untersuchung im Bistum Münster hat ergeben, dass es „out“ ist, Kinder im großen Stil für den wichtigen Tag auszustaffieren, und dass selbst Verkäuferinnen in diesem Punkt die Eltern voll unterstützen.    


 

Kleidung – alles neu, alles teuer oder geht’s auch anders?

Die gängigen Farben für Kleid und Anzug sind  immer noch weiß und dunkelblau oder schwarz. Hört euch doch mal um, wie es in eurer Kommunionsgruppe gehandhabt wird. Gehen alle Mädchen in Weiß? Ziehen wirklich alles Jungs einen dunkelblauen Samtanzug an? Auch hier gilt: besprecht euch mit eurem Kind. Möchte euer Sohn vielleicht einmal so aussehen wie Papa, mit Schlips und Anzug, oder fühlt er sich eine Jeans mit schickem Hemd und flotter Jacke wohler?  Und was sagt eure Tochter zum weißen Kleid oder möchte sie lieber so gehen, wie alle anderen Mädchen in der Kommuniongruppe? Wichtig ist, dass sich die Kinder in den Klomotten auch auch wohlfühlen, denn schließlich ist es "ihr" Tag. 

Die Kleiderfrage ist letztlich auch eine Kostenfrage. Es kann richtig teuer werden. Neue Kleider kosten in der Regel ab 89 Euro, dazu kommen Haargestecke (ab 10 Euro), Jacken (ab 30 Euro) und weiße Schuhe (ab 30 Euro). Bei den Anzügen für die Jungs sieht es nicht besser aus. Die Preise liegen hier im gleichen Bereich, nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

Dass es auch günstiger geht, zeigen die Kleiderbörsen für Kommunionkleider, die zurzeit in vielen Pfarrgemeinden stattfinden. Dort bekommt ihr die (nur einmal getragene) Ausstattung oftmals schon für ein Drittel des Originalpreises! Die Termine für diese Börsen könnt ihr über die örtlichen Zeitungen erfahren oder fragt doch mal in eurem Pfarrbüro nach dem nächsten Second-Hand-Markt.

Kleiner Tipp: Baumwollkleider kann man nach der Kommunion prima umfärben!



Tischdekoration

Die Kommunionsfeier ist im Frühling. Da bietet es sich an, frische Blumen auf den Tisch zu stellen. Zwei, drei üppigere Sträuße Narzissen oder Tulpen sehen auf einem mit weißem Porzellan gedeckten Tisch sehr schön aus. Dazu könnt ihr auf der Tischdecke noch grüne Glassteine lose verteilen (gibt’s z. B. bei „Nanu Nana“). Auch Girlanden aus Gänseblümchen oder Margeriten quer über den Tisch drapiert sehen super aus.

 

 

Basteltipps

Für die Kerzenhalter braucht ihr

  • ein kleines Honigglas
  • weiße Butterbrottüten (klein)
  • hell- und dunkelgrünes Bastband
  • Filzstifte
  • Teelichter

Es geht ganz einfach: Das Honigglas in die Papiertüte stellen (ist die Tüte zu lang, einfach ein Stückchen abschneiden) und unten mit Bastband umwickeln. Wer mag, kann die Tüten vorher noch bemalen (Efeuranke, Blümchen etc.). Eure Kinder haben bestimmt Spaß, mitzumachen. Dabei ergeben sich oft schöne Motive. Teelicht reinstellen, fertig!


 

Für die Tontopf-Lichter braucht ihr

  • einfache kleine Tontöpfe
  • Moos (kleine Buchsbaumzweige und anderes Grün gehen auch)
  • weiße Teelichter
  • weiße Abtönfarbe (kriegt ihr günstig im Baumarkt)
  • Pinsel

Die Tontöpfe werden weiß angemalt. Dann könnt ihr sie mit Erde oder Sand füllen, das Moos oben auflegen und ein weißes Teelicht daraufstellen. Ihr könnt anstelle von Moos auch Schleierkraut oder kleine Buchsbaumzweige einbringen. Den Topf könnt ihr noch bemalen oder beschriften mit Namen, dann dient er gleich als Tischkarte.

 

Buchtipps & Geschenkideen

  • Kommunion feiern. Der Erstkommunion sinnvoll gestalten … (Gütersloher Verlagshaus)
  • Kommunion und Konfirmation – Einladungskarten und Tischdeko gestalten (Ravensburger)
  • Die große Kinderbibel von Josef C. Grund (für Kinder ab 6)
  • Ich wünsche Dir einen Engel (Kreuz Verlag)
  • Gemeinsam den Glauben erleben (Verlag Butzon & Bercker)
  • Kette mit Anhänger (z. B. Kreuz, Fisch, Herz)
  • Rosenkranz
  • Bronze-Kreuz
  • Gebetbuch
  • Erinnerungsalbum (z. B. von Coppenrath)
  • Holzfigur/Tonfigur „Schutzengel“ (gibt’s in Münster z. B. bei Kuhlmann)
  • Kerzenhalter „Freundeskreis“ (aus Ton)

 

 

Wir wünschen euch und euren Kindern eine schöne Erstkommunion!


ber; ker

 

Weitere Infos bekommt Ihr unter www.erstkommunion.de

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