Osterzeit ist Eierzeit – da haben die Hühner jede Menge zu tun. Natürlich können sie nicht auf Knopfdruck Eier legen. Normalerweise legen wilde Hühner sogar nur etwa 38 Eier im Jahr.
Sie ist nicht erst seit Harry Potter bei uns Menschen sehr beliebt: die Schleiereule. Während sich andere Eulenarten wie der Waldkauz eher in Wäldern aufhalten, ist die hell gefärbte Nachtschwärmerin in waldarmen Feld- und Wiesengebieten zu Hause und kommt daher eher in ländlichen Regionen vor.
Nachwuchs ist bei den Seepferdchen Männersache! Das Weibchen legt die Eier in die Bruttasche des Männchens, in der sie etwa drei Wochen ausgebrütet werden. Öffnet der Seepferdchenmann die Bruttasche, werden die Jungtiere „geboren“. Weil der Vater sich beim Ausstoßen der Jungen wehenartig krümmt, erinnert der Vorgang tatsächlich an eine Geburt.
Sie werden verschmäht und geächtet, und manch einer läuft bei ihrem Anblick sogar schreiend davon: Die Rede ist von Spinnen. Von ihnen gibt es unzählige Exemplare, wobei „nur“ rund 36 000 überhaupt erforscht sind. In Deutschland leben über 1500 Arten der achtbeinigen Krabbeltiere, die übrigens nicht zu den Insekten zählen.
Sicherlich hast du am Gartenteich, am Bach oder im Moor schon mal Libellen beobachten können. Ihre Vorfahren lebten schon vor rund 250 Millionen Jahren. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 70 cm waren sie die größten Insekten, die jemals auf der Erde gelebt haben.
Wenn sich die besten Sportler vom 27. Juli bis 12. August bei den Olympischen Sommerspielen in London messen, fiebert die ganze Welt neuen Rekorden entgegen. Doch bei aller Bewunderung für die sportlichen Großtaten der Athleten: Im Vergleich zu den Höchstleistungen im Reich der Tiere verblasst so manche Goldmedaille. Ob beim Laufen, Gewichtheben oder Weitsprung – im direkten Vergleich mit den tierischen Rekordhaltern sehen die menschlichen Sportler ganz schön alt aus.
Es gibt auf der Welt Hunderte verschiedener Rassen von Katzen. Es gibt kurz- und langhaarige Exemplare, welche mit platten Schnauzen, großen Ohren oder kurzen Beinen. Es gibt sogar Katzen ohne Fell!
Die Zoobesucher in Münster freuen sich seit Wochen über das laute Geklapper hoch über den Anlagen der Pferde, Elefanten, Zebras oder Geier. Immer wenn ein Altstorch mit Regenwürmern oder anderer Beute zum Nest zurückkehrt, klappert der Partner – und viele Nachbarn stimmen ein. Die Weißstörche im Allwetterzoo lieben die Gesellschaft und brüten erstaunlich nah beieinander. So ziehen allein auf den Pfeilern und dem Gittergeflecht der Großflugvoliere fünf Brutpaare insgesamt elf Storchenküken auf.
Insekten bilden die größte Tierklasse der Welt. Zu ihr gehören mehr als eine Million Arten. Fast 80 % aller Tiere weltweit sind Insekten. Menschen und die restlichen Säugetiere machen dagegen einen nur verschwindend geringen Prozentanteil aus. Aber nicht alles, was krabbelt, ist ein Insekt.
Vor einigen Jahren noch sah man den Maikäfer eher selten, er galt sogar als bedroht. Mittlerweile sieht und hört man den hübschen Käfer wieder häufiger – es gibt sogar Jahren, in denen die Tiere in Schaaren auftreten – den so genannten Maikäferjahren.