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Milena Baisch und die Sache mit dem kreativen Hubbel

Die vielseitige Autorin Milena Baisch wurde 1976 in Wuppertal geboren, wo sie auch aufwuchs. Schon als Kind liebte sie es Geschichten zu erfinden und aufzuschreiben. Ihr erstes Kinderbuch schrieb sie 1995 und hat von da an zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht. Seitdem sie in Berlin an der Filmakademie Drehbuch studierte, schreibt sie auch Drehbücher für Film und Fernsehserien sowie Hörspiele.

Mit ihrem neusten Werk "Blumen im Bauch", das im Erika Klopp Verlag  erschienen ist, ist ihr Debüt als Jugendbuchautorin hervorragend geglückt.
Milena Baisch ist mit diesem Jugendroman ein wirklich beeindruckendes und sehr emotional geschriebenes Buch gelungen, mit dem sich sicherlich viele Jugendliche bestens identifizieren können.

Über sich selbst sagt die sympathische Autorin: "Ich habe auf meinem Kopf so einen Hubbel, wie eine kleine Beule. Und ich glaube, dass da mehrere tausend Geschichten drin gelagert sind!"

Über diesen Hubbel wollten wir unbedingt mehr erfahren und haben
deshalb bei Milena Baisch nachgefragt.

Liebe Milena Baisch, 
wann haben Sie diesen Hubbel das erste Mal bemerkt?

Den habe ich wohl schon immer, gemerkt habe ich es nur daran, dass ich kein Buch auf dem Kopf balancieren kann, weil es immer abrutscht. Mein Freund hat die Theorie aufgestellt, dass der Quatsch, den ich manchmal erzähle, aus dem Hubbel kommt. Die ganze Hubbel-Sache ist natürlich nicht so ernst gemeint!


Mit 19 Jahren haben Sie bereits Ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht.
Seit wann schreiben Sie und wie kam es zu diesem "frühen" Erfolg?

Die erste Geschichte, die erschienen ist, war eigentlich auch die erste, die ich geschrieben habe. Natürlich schreibt man während der Schulzeit viele Geschichten, zum Beispiel bei Aufsätzen. Und man denkt sich auch ständig was aus, ohne es aufzuschreiben. Ich glaube, das macht jeder Mensch. Aber die erste Geschichte, bei der es die Idee gab, dass es ein Buch werden könnte, habe ich mit 18 geschrieben. Dazu gekommen ist es, weil meine Mutter (Cris Baisch) auch Kinderbücher geschrieben hat. Sie hat die Geschichten erzählt, die sie mit ihren echten Kindern – also mit meinen Geschwistern und mir – erlebt hat. Die Kinder in ihren Büchern hießen auch so, z.B. geht es in dem Buch „Die kleine Wolke, die mal rennen wollte“ um ein Mädchen namens Milena. Das fand ich als Kind super. Und ich hatte mich schon daran gewöhnt, dass mein Leben und Kinderbücher irgendwie was Ähnliches sind. 


Sie haben zunächst Kinderbücher geschrieben und dann beschlossen
Drehbuch zu studieren. Was ist besonders reizvoll für Sie am
Schreiben für Film und Fernsehen?

Es ist nicht so ein großer Unterschied, denn Geschichten sind Geschichten. Jede Geschichte hat eine Form, die am besten zu ihr passt, und es ist schön, wenn man sich aussuchen kann, ob man eine Idee lieber als Film oder als Buch entwickelt. Ein Vorteil beim Drehbuchschreiben ist, dass man mit anderen Leuten zusammen arbeitet und sich überraschen lassen kann, was am Ende herauskommt. Es macht auch einfach Spaß, sich Szenen auszudenken.


Ihr Debütroman "Blumen im Bauch" ist wirklich gelungen. Meinen
herzlichen Glückwunsch dazu!  Beim Lesen entsteht der Eindruck, als ob die Autorin diese Geschichte nicht nur "erfunden" sondern auch teilweise erlebt hat. Wie viele der Gefühle, Gedanken und Taten der schwerverliebten und zwischen den Eltern hin- und her gerissenen Maja beruhen auf Ihren eigenen Erlebnissen und Empfindungen? Oder handelt es sich wirklich "nur" um eine fiktive Story?
 
Erstmal vielen Dank für die Blumen! Die Geschichte von Maja ist komplett frei erfunden. Ich bin aber selbst ein Scheidungskind und habe viele Scheidungskinder in meinem Freundeskreis. Den meisten macht es auch Jahre später noch viel aus, wenn ihre Eltern sich getrennt haben. Darum habe ich auch mit Erwachsenen schon oft über das Thema geredet. Mir ist aufgefallen, dass sich vieles wiederholt. Zum Beispiel bestimmte Gefühle, die die Scheidungskinder empfunden haben, aber nicht beschreiben können. So entstand die Idee, dass ich versuchen wollte, die unbeschreibbaren Gefühle in einem Buch zu beschreiben.


Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie einen Jugendroman geschrieben
haben? War das Ihr Wunsch oder auch Traum oder kam der Anstoß von
anderer Seite?

Mein Wunsch und Traum war schon lange, eines Tages einen Roman zu schreiben. Aber ich habe mir vorgestellt, dass man dazu viel Lebenserfahrung und auch viel Schreiberfahrung und schneeweiße Haare haben muss. Der Vorschlag kam vom Verlag, das war natürlich sehr verlockend, also habe ich eine Ausnahme gemacht. Eigentlich bin ich nämlich immer noch der Meinung, dass ich erst Romane schreiben will, wenn ich alt bin. 


Über welche Neuerscheinung dürfen sich die Leser demnächst von Ihnen
freuen? An welchen Projekten arbeiten Sie gerade oder sind geplant?

Zur Zeit arbeite ich an verschiedenen Kinderbüchern und Drehbüchern und endlich auch an Kinder-Drehbüchern! Darüber freue ich mich besonders. Das neueste Buch, das erscheint, ist ein Bilderbuch zu Weihnachten. Es heißt „Die kleine Maus im Weihnachtsland“ und handelt von einer Maus, die unbedingt verschenkt werden will. 


Ich muss noch einmal auf diesen Hubbel zurück kommen. Wie sehr
bestimmt er den Autorenalltag von Milena Baisch?

Oh, wenn der Hubbel sich zu viel ausdenkt, setze ich einen Hut auf. Ganz einfach.


Zum Schluss noch ein paar persönliche Fragen:  

Welches Buch / Autor haben Sie als Kind am liebsten gelesen?

Ich habe sehr gerne Bücher von Astrid Lindgren gelesen und von Erich Kästner, das Sams habe ich auch geliebt und Detektivgeschichten von Enid Blyton. Jugendbücher über alle möglichen (meistens ja ganz schön problematischen) Themen habe ich auch gerne gelesen. 
 
Was würden Sie schreibbegeisterten Kids empfehlen?

Schreibt nur Ideen auf, die ihr wirklich wahnsinnig gern habt, sonst macht ihr euch zu viel unnötige Arbeit. Denkt euch verrückte Sachen aus, und habt sie gern! Und wenn ihr Lust habt, jeden Satz mit „und“ anzufangen und dauernd „dann“ zu sagen, dann macht das ruhig (aber verratet es nicht euren Lehrern!). 
 
Was schätzen Sie an anderen Menschen?

Wenn sie eine eigene Meinung haben, eigenen Geschmack, eigenen Humor. Überhaupt, wenn sie was ganz Eigenes sind. Besonders gut sind doch immer so kleine Marotten, daran erkennt man Menschen sicher wieder und freut sich jedes Mal, dass sie immer noch die alten sind. Aber es gibt natürlich noch viel mehr wichtige Eigenschaften. 
 
Und was gefällt Ihnen überhaupt nicht?
 
Leute, die sich zu sehr an anderen orientieren und nie von selber über etwas nachdenken.
 
Liebe Milena Baisch, vielen Dank für das Interview und alles Gute
für Ihre Zukunft.

Vielen Dank!

Das Interview führte Antje Szillat im August 2007


 

Weitere Infos über Milena Baisch und ihre Bücher findet ihr hier:

 

 

                 +++++ Bücher von Milena Baisch +++++ 

Blumen im Bauch ( mittendrin )
Von Milena Baisch

Maja durchlebt eine schwere Zeit: total verliebt in den coolen David und völlig verzweifelt über die Trennung ihrer Eltern. In Majas Leben scheint nichts mehr so zu sein, wie es einmal war. Die Sache mit ihren Eltern schmeißt sie völlig aus der Bahn und mit David läuft es auch nicht wirklich gut. Eigentlich sollte sie sich über den Kuss im Park und seine Einladung  freuen, doch Maja ist so sehr mit ihren Problemen beschäftigt, dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Als ihr Vater sie dann "zwingt" mit ihm in den Ferien nach England zu reisen, hält es Maja nicht mehr aus. Mitten in der Nacht haut sie aus der Ferienwohnung ab und beschließt zu David nach Spanien zu "fliehen". Die Reise endet allerdings in Davids Wohnung und somit beginnt eine aufregende und sehr schwierige Zeit für die beiden, die allerdings für Maja eine sehr wichtige ist.
Ein wirklich sehr beeindruckender Roman über die erste große Liebe, über Familie und das Erwachsenwerden und das Auf- und Ab der Gefühle. 

Broschiert, 219 Seiten
Verlag: Klopp; Auflage: 1 (Februar 2007) 
ISBN-10: 3781702103
ISBN-13: 978-3781702103
Preis: 9,90 Euro


Weltbeste Freunde für immer
Von Milena Baisch

Zusammensein ist doch am schönsten! Das stellte Emil Hase fest, nachdem er sich beim Spielen furchtbar über seine langen Ohren geärgert hat. Immer wird er deswegen sofort beim Verstecken spielen entdeckt. Doch schließlich findet Emil das allerbeste Hasenversteck. Diesmal werden ihn seine Freunde garantiert nicht finden, denkt Emil. Und so ist es auch, doch dann vermisst er seine Freunde ganz schrecklich und die ihren Emil auch...
Ganz tolle Zeichnungen und eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft. Sehr zu empfehlen auch für ältere Kinder.

Gebundene Ausgabe
Verlag: Arena (Januar 2007) 
ISBN-10: 3401091697
ISBN-13: 978-3401091693
Preis: 9,90 Euro


Die Verschwörung der frechen Mädchen
Von Milena Baisch

Die Klasse 3b hat Fahrradprüfung. Ellen stellt sich beim Fahrradfahren immer vor, sie würde reiten. Ihr Fahrrad-Pferd heißt Waslo. Alles ist prima, nur der Angeber Kai "Kai-Papagei" nervt mal wieder. Schließlich lassen sich die Mädchen auf ein Rennen mit den Angebertypen Kai und Tom ein. Und dann wird auch noch Ellens Pferde-Fahrrad Waslo geklaut. Wie es weiter geht verrate ich nicht. Aber es ist ganz spannend und ich fand das Buch echt gut.

Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1 (Juni 2003)
ISBN-10: 3785547781
ISBN-13: 978-3785547786
Preis: 5,90 Euro


Lesespatz - Hokuspokus in der Hexenschule
Von Milena Baisch

Die Hexe Wanda ist aufgeregt: In der Schule stehen die Hexenprüfungen an, und nur wer gut zaubern kann, kommt in die nächste Hexenklasse. Wanda hat sich natürlich einen ganz außergewöhnlichen Zauberspruch ausgedacht. Doch nicht alles läuft nach Plan, und schon bald herrscht jede Menge Hokuspokus in der Hexenschule. Ein schönes Buch für Lesespatzen.

Gebundene Ausgabe: 36 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (Juni 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785557329
ISBN-13: 978-3785557327
Preis: 7,90 Euro

 

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10.03.2008

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