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13.04.2019

„Gute Kommunikation für Gute Kitas“

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... André Marx & Boris Pfeiffer

Unser Junior-Reporter Joshua ist ein großer Fan vom wilden Pack, der neuen kultverdächtigen Buchreihe der beiden Kinder- und Jugendbuchautoren André Marx & Boris Pfeiffer.

Im Mittelpunkt der Reihe steht eine Bande von Tieren, die in verlassenen U-Bahnschächten und Höhlen unter der Stadt lebt. Angeführt wird sie vom Wolf Hamlet. Die Tiere wollen endlich wieder frei sein und dabei erleben die unterschiedlichen und ungewöhnlichen Charaktere spannende Abenteuer ...

Joshua ist von Hamlet und seinen Freunden total begeistert und wartet gespannt auf die nächsten Abenteuer. In der Zwischenzeit hat er so allerlei von den Autoren wissen wollen ... 

 

 

 

Joshua: Hallo Herr Marx, Hallo Herr Pfeiffer! Wer von euch hatte eigentlich die Idee zu dieser Buchreihe und wie seid ihr darauf gekommen?

Boris: Die Idee haben wir zusammen entwickelt. Wir haben uns vor ein paar Jahren auf der Buchmesse in Frankfurt kennengelernt, uns gemocht und schon nach ein paar Stunden darüber nachgedacht, wie es wäre, etwas zusammen zu machen. Das funktionierte schon genauso, wie wir auch jetzt zusammen schreiben. Einer warf einen Gedanken hin, der andere nahm ihn auf oder verwarf ihn, wir fingen an zusammen rumzuspinnen, und das Ganze machte uns Spaß. Dieser Abend auf der Buchmesse war der Anstoß. André und ich, wir leben ja beide in Berlin, fingen an uns zu mailen, trafen uns dann regelmäßig und dachten uns Stück für Stück „Das Wilde Pack“ aus. Wir entwickelte Pläne, entwarfen die Geschichte, verwarfen wieder, lachten viel und merkten, dass wir miteinander arbeiten können. Und irgendwann schrieben wir dann ein Exposé und schickten es an den Kosmos-Verlag. Und die sagten: „Wollen wir mit euch machen.“ So wurde das „Das Wilde Pack“ geboren.

 

 

Joshua: Wie lange schreibt ihr schon Bücher?

Boris: Ich habe angefangen zu schreiben, als ich etwa zwölf war. Und zwar Gedichte. Viele hundert, fast jeden Tag ein oder zwei. Später habe ich dann auch Kurzgeschichten geschrieben, und noch später habe ich erst am Theater gearbeitet und mir dabei auch Theatertexte ausgedacht und dann Drehbuchschreiben studiert und auch eine Zeit als Drehbuchautor gearbeitet. Von da bin ich dann zu meinem eigentlichen Traum, dem Bücherschreiben, zurückgekommen.

André: Ich habe meine ersten Geschichten mit neun geschrieben und durfte sie dann sogar in der Schule vorlesen. Das ging dann nahtlos. Als Jugendlicher habe ich viel Fantasy geschrieben, auch mal einen richtigen Roman, aber aus dem ist nie ein Buch geworden. Mein Geld verdiene ich damit, seit ich 23 bin, also seit zwölf Jahren.

 

 

Joshua: Respekt! Welches Tier aus den Büchern mögt ihr am liebsten?

Boris: Ich habe kein Lieblingstier in der Bande. Wenn ich ein Tier schreibe, braucht es meine ganze Aufmerksamkeit.

André: Ich habe ein paar Favoriten. Ampel, weil er oft so zynisch ist. Oskar, weil er eine tolle Entwicklung durchmacht. Ludwig, weil er schwer zu greifen ist. Und natürlich Barnabas, weil er lustig ist.

Joshua: Ich mag auch Barnabas am liebsten!

 

 

Joshua: Ist Autor euer Traumberuf? Wie seid ihr Autor geworden?

Boris: Ja, es ist mein Traum gewesen, Schriftsteller zu werden, eben damals, als ich anfing, Gedichte zu schreiben. Und geworden bin ich es, weil ich geschrieben habe. Ich habe immer geschrieben. Natürlich habe ich auch Schreiben studiert, Dramaturgie, Dialoge, Formen, diese handwerklichen Seiten des Autorendaseins, die dazu gehören, wichtig sind, aber nicht den ursprünglichen Willen zum Schreiben darstellen. Geschrieben habe schon, bevor ich das alles kannte, weil ich es unbedingt wollte.

André: Ja, ich wollte auch nie was anderes machen. Wenn ich früher gefragt wurde, was ich später mal werden wolle, sagte ich immer: Schriftsteller. Als ich zwölf war, fanden das noch alle lustig. Als ich siebzehn war und immer noch keine andere Antwort hatte, fanden das die Erwachsenen schon merkwürdig. Und mit einundzwanzig machten sich meine Eltern ernsthaft Sorgen, was aus mir bloß werden soll. Dann erschien mein erstes Buch, und seitdem machen sie sich natürlich keine Sorgen mehr.

 

 

Joshua: Wie schreibt man zu zweit an einem Buch? Sitzt ihr zusammen am Computer?

Boris: Nein. Zuerst erzählen wir uns unsere Gedanken und spinnen unsere Geschichte. Dann schreibt einer einen Teil und gibt ihn dem anderen. Der liest und überarbeitet ihn, schreibt dann noch einen Teil dazu und gibt das dem anderen zurück - und so geht es dann immer weiter, bis ein Buch fertig ist

André: Das Ping-Pong-Prinzip. Das klappt erstaunlich gut. Dadurch, dass wir das Buch immer wieder hin und her reichen, wird es jedes Mal auch ein bisschen besser.

 

 

Joshua: Worum geht es in den nächsten Büchern vom wilden Pack?

Boris: In den nächsten beiden Bänden geht es darum, dass die Menschen dem Wilden Pack auf die Spur kommen, bis dahin, dass die Tiere fliehen müssen. Allerdings haben sie dann doch noch eine ziemlich gute Idee, wie sie den Spieß wieder umdrehen könnten. Und dann geht es um eine geheimnisvolle Geschichte tief im Wald, wo angeblich die Schwarzwasser-Biber leben sollen ...

 

 

Joshua: Könnt ihr schon sagen, wie viele Bücher es vom wilden Pack noch geben wird?

Boris: Nein, nicht genau. Aber ich denke, es wird ungefähr zwischen 15 und 20 Bände geben.

André: Wir wissen, dass es ein Ende der großen Geschichte gibt. Wir haben auch eine ungefähre Ahnung, wie dieses Ende aussieht, aber noch nicht so ganz genau. Was wir nicht wissen: Wann wir dieses Ende erreichen. Aber ich schätze auch etwa, dass das irgendwo zwischen Band 15 und 20 sein wird, vielleicht etwas mehr sogar, weniger auf jeden Fall nicht.

 

 

Joshua: Gibt es auch einen Film vom wilden Pack?

Boris: Noch nicht. Aber vielleicht gibt es bald Hörspiele. Das stellt sich in den nächsten Monaten raus.

André: Ich habe ja oft Probleme mit Buchverfilmungen, aber beim Wilden Pack könnte ich es mir gut vorstellen.

 

 

Joshua: Wie lange braucht ihr überhaupt, um ein Buch zu schreiben?

Boris: Das ist verschieden. Manchmal geht es etwas rascher, manchmal etwas langsamer. Zusammen brauchen wir für einen Band des Wilden Packs mit Ausdenken, Überlegen, Schreiben und Bearbeiten so ungefähr zwei Monate.

André: Wobei manchmal auch zwischen der ersten Idee und dem ersten Satz schon zwei oder drei Monate liegen. Und dann überarbeiten wir eine Geschichte ja auch noch einige Male. Also sind es etwa zwei Monate Arbeit, aber auf sechs Monate Zeit verteilt.

 

 

Joshua: Habt ihr noch andere Bücher geschrieben?

Boris: Ja. Bücher und Theaterstücke. Ich schreibe zum Beispiel auch „Die drei ??? Kids“ und „Die drei ??? Kids und Du“ und auch Romane für Jugendliche. Im Moment läuft am Grips Theater in Berlin das Stück „Wehr dich, Mathilda!“, das ich zusammen mit einer Freundin geschrieben habe. Nächstes Jahr wird es dann ein Stück am Jungen Schauspielhaus in Düsseldorf von mir geben. Ganz genau findet sich das alles auf meiner Homepage: www.borispfeiffer.de

André: Ich schreibe seit vielen Jahren für „Die drei ???“ (die Ur-Serie, nicht die Kids) und habe schon sehr, sehr viele Bücher dafür gemacht. Theater habe ich jetzt auch mal ausprobiert. Das waren zwei Krimi-Stücke, und die haben auch Spaß gemacht, aber auf Dauer ist Theater nicht meine Welt. Ich schreibe doch lieber Bücher.

 

 

Joshua: Könnt ihr vom Verkauf dieser Bücher leben?

Boris: Ja, ich lebe von meinem Beruf.

André: Vom Wilden Pack allein könnten wir nicht leben, aber zusammen mit den anderen Büchern geht es ganz gut.

 

 

Joshua: Habt ihr auch Kinder? Wenn ja, wie heißen die?

Boris: Ich habe keine eigenen Kinder. Ich habe allerdings schon oft über Namen für Kinder nachgedacht, wenn ich welche bekommen würde. Der erste für einen Jungen war, glaube ich, Anton, der letzte Michele. Und für ein Mädchen waren es zuerst Anna und zuletzt Roberta und Marta.

André: Ich habe auch keine Kinder.


 

Joshua: Das war sehr interessant! Danke für eure Antworten!

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

14.07.2008

Spannend! Professionnell (von giovanna tassinari)

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