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... Patrick Mölleken

Patrick Mölleken, geboren 1993 in Haan, ist als Schauspieler in Film und Fernsehen zu sehen. Er spielte unter anderem in „Rennschwein Rudi Rüssel“ oder war auch in einer Folge des „Traumschiffs“ mit an Bord. Zudem spricht Patrick in zahlreichen Hörspielen und wurde mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Hoppsala hat dem engagierten Jungstar gesprochen.

 

Lieber Patrick,


wie alt warst du, als du das erste Mal vor der Kamera standest und wie kam es  überhaupt dazu?

  • Meine erste Rolle vor der Kamera hatte ich im Alter von zehn Jahren bei “Alarm für Cobra 11“. Das Projekt wurde von meiner Agentur vermittelt.

 

Ist es nicht schwer, sich lange Texte zu merken?

  • Mir fiel das Auswendiglernen für die Schule nie schwer, daher später auch nicht die Textpassagen der Drehbücher. Den Text auswendig zu lernen - das ist noch der einfachste Teil der Szenenarbeit und streng genommen nebensächlich. Hauptaugenmerk sollte auf dem liegen, was zwischen den Zeilen steht, also die Gedanken und Gefühle meiner zu spielenden Figur.

 

Was war bisher deine Lieblingsrolle und warum?

  • Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Jede Rolle bietet ihre individuellen Reize und Herausforderungen.

 

Aber du stehst ja nicht nur vor der Kamera oder auf der Bühne: Kürzlich hast du für die Hörspielproduktion Hugo hebt ab den Hugo gesprochen. Wie kommt man an einen solchen Job?

  • Jobs, wie zum Beispiel Hörspiel- und Hörbuchproduktionen ergeben sich durch die Anfrage der zuständigen Audioverlage, die mich aufgrund der ihnen vorliegenden Sprachproben als passend erachten und besetzen. Manchmal finden auch im Vorwege so genannte Sprechercastings statt.

 

Was ist das Besondere an Hugo?

  • Das Besondere an Hugo ist seine Eigenschaft, Selbstüberschätzung und Hochmut mit gleichzeitiger Verträumtheit und ausgesprochener Sympathie zu verbinden. Auf Grund seiner Überzeugung, in allen Bereichen der Beste zu sein, bekommt er leider oft zu spüren, wie es ist, zu scheitern. Gerade das macht die Ironie und den Witz seiner Abenteuer aus.

 

Wie lange dauert eine solche Produktion?

  • Ein Hörbuch wie “Hugo hebt ab“ besteht aus zwei CDs. In der Regel benötigen wir pro CD, also ca. 50 Seiten Manuskript, einen Arbeitstag á 6 Stunden.

 

Ist es nicht unglaublich schwer, alles fehlerfrei abzulesen? Und was passiert eigentlich bei einem Versprecher?

  • Ein Hörbuch-Manuskript komplett fehlerfrei zu lesen - das ist schier unmöglich. Ein Sprecher ist ja schließlich auch nur ein Mensch. Versprecher sind überhaupt kein Problem. Der betroffene Satz/Abschnitt wird einfach so lange wiederholt, bis er gut ist, beziehungsweise den Anforderungen der Regie entspricht.

 

Wie lange musst du üben, bis die Betonung hundertprozentig hinhaut?

  • Vor dem Aufnahmetermin im Studio bereite ich mich zu Hause immer rechtzeitig vor, lese das Skript mehrfach und probe alleine für mich. Mein Anliegen ist es, meinen (Erzähler-)Part so flüssig, natürlich und Interesse weckend wie nur möglich zu gestalten, um die Aufmerksamkeit des Zuhörers anzusprechen.

 

Was macht dir mehr Spaß – die Arbeit vor der Kamera oder hinterm Mikrofon?

  • Die Arbeit vor der Kamera ist mein eigentliches Steckenpferd. Hinter dem Mikrofon zu stehen bereitet mir jedoch keineswegs weniger Freude. Letzteres ist vielmehr eine ganz andere Art von Herausforderung, die Gedanken und Emotionen meiner Rolle, die im Film durch Körper und Mimik zum Ausdruck kommen, allein mit der Stimme zu vermitteln.

 

Nur wenige junge Menschen in deinem Alter haben schon soviel erlebt wie du. Was war denn so ein richtig besonderer Moment für dich?

  • Ich habe dank der Schauspielerei bereits viele besondere Momente erleben dürfen. Als am intensivsten sind vielleicht die gemeinsamen Abende mit Schauspielkollegen während meiner Dreharbeiten zu nennen, an denen man viele schöne Anekdoten und Lebensgeschichten aus der Filmbranche zu hören bekommt.

 

Bekommst du eigentlich viel Fanpost? Werden alle Briefe beantwortet?

  • Ja, ich erhalte schon einiges an Fanpost. Alle paar Wochen erhalte ich die gesammelte Post von meiner Agentur. Ich freue mich immer sehr darüber und beantworte jeden Brief persönlich. Aus Zeitgründen jedoch manchmal mit etwas Verspätung.

 

Was hast du für Hobbys?

  • Neben meiner Familie und meinen Freunden spielt vor allem die Musik eine wichtige Rolle in meinem Leben, zumal ich seit meinem fünften Lebensjahr Klavier spiele. Ansonsten lege ich besonders viel Wert auf Sport. Ein dreimaliges Training pro Woche bietet das perfekte Ausgleichsventil zum Alltag.

 

Du spielst verschiedene Musikinstrumente, tanzt leidenschaftlich gerne, sprichst mehrere Sprachen, nimmst Schauspielunterricht, arbeitest als Schauspieler und als Sprecher und machst nebenbei das Abitur … Wie geht das?

  • Es ist natürlich schon eine gewisse Herausforderung, Schauspielerei, Schule und Hobbys, wie auch besonders Familie und Freunde zeitlich unter einen Hut zu bekommen. Glücklicherweise hat es bis heute immer wunderbar geklappt. Ich denke, alles ist möglich, solange man den nötigen Ehrgeiz, Disziplin und viel Spaß an der Sache hat.

 

Was erwartet uns als nächstes von dir?

  • Zunächst stehen die Ausstrahlungstermine meiner letzten Filmproduktionen, sowie die Erscheinungen der zuletzt abgeschlossenen Hörspiel- und Hörbuchproduktionen an. Wegen meiner augenblicklichen Abiturphase  kann ich erst wieder ab Mai uneingeschränkt drehen.

 

Vielen herzlichen Dank weiterhin alles Gute und viel Erfolg!


Vielen Dank auch von meiner Seite für das freundliche Interview und herzliche Grüße an alle Leserinnen und Leser!

 

Das Interview führte Kerstin Klimenta
Foto: © Heike Ulrich

 

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