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... Ulrike Fischer: Sind wir nicht alle irgendwann mal Trotzköpfe?!

Bei der Kindesentwicklung gibt es einen so genannten Übergangsabschnitt, der etwa vom 2. Lebensjahr ab beginnt und als Trotzalter bezeichnet wird. Hier macht sich erstmals der kindliche Selbstbehauptungswille bemerkbar. Genauso geht es der kleinen Nele in Ulrike Fischers neustem Buch. Sie hat einfach keine Lust mehr, immer nach Mamas Pfeife zu tanzen ... Wir haben Ulrike Fischer getroffen und mit ihr über große und kleine Trotzköpfe geplaudert ....

 

Dein gerade erschienenes Buch „Trotzkopf Nele“ beschäftigt sich mit einem Thema, das viele junge Eltern nur allzu gut kennen. Wie bist du auf die Idee gekommen, das alte Trotz-Thema mal wieder aufzugreifen ...

U.F.: Die Idee kam vom Verlag.  
Trotz ist ja noch immer ein negativ behaftetes Wort. Dabei bedeutet es doch bei Kindern nichts anderes, als Selbstbewusstsein für eigene Ideen und Vorhaben entwickeln. Selbstbewusstsein – wer wünscht sich das nicht für sein Kind?    

 

Wie bist du an die Geschichte rangegangen?

U.F.: Bevor ich anfange zu schreiben, überlege ich zuerst, was hätte ich als Kind gern zu diesem Thema gelesen. Und was würde Kindern Spaß machen, die ich kenne. So kommen die Ideen zu mir.

 

In deiner  Geschichte nimmt Nele ihren Regenwurm überall mit hin. Ist das ein besonderer Regenwurm?

U.F.: Ja, auf jeden Fall. Nele ist versunken in ihrem Spiel mit dem Regenwurm. Als sie dann mit zu Mamas Kaffeekränzchen muss, nimmt sie ihren Freund heimlich mit. Nele zeigt ihn stolz beim Kuchen essen.
Mama explodiert und wirft ihn wütend zum Fenster hinaus. Neles Spielwelt zerbricht. Aber am Ende suchen alle nach dem Regewurm. 

 

Mir ist zu Ohren gekommen¸ dass Nele sogar finnisch spricht.

U.F.: Lacht. Ja, das stimmt. Und finnisch ist eine total lustige Sprache. Das Buch heißt da: Kuka saa päättää!

 

Gibt es etwas, was du den Kindern von heute wünschen würdest?

U.F.: Ja, mehr Zeit! Schule ist wichtig. Und Bildung zweifelsohne ein wichtiger Schlüssel zu künftigen Erfolg. Aber m.E. brauchen unsere Kinder und Jugendlichen viel mehr Zeit - Zeit für Beobachtungen und Erfahrungen, die ihnen den Raum für eigene Bewertungen geben. Dazu gehört auch Mut zur Langeweile und eben auch ein Trotzkopf!

 

Gibt es bald wieder ein neues Buch von dir?

U.F.: Ja, im Herbst. Eine ziemlich verrückte Geschichte.

 

Wir sind schon sehr gespannt und wünschen Ulrike Fischer alles Gute!

 

 

Zur Autorin: Ulrike Fischer wurde am 16. Juli 1962 in Münster geboren und ist auf einem westfälischen Bauernhof inmitten einer Großfamilie aufgewachsen, eine Kindheit mit „nix als Flausen“ im Kopf. Als sie den ersten Füller geschenkt bekommt, sprudeln die Geschichten nur so aufs Papier. Da weiß Ulrike Fischer ganz genau, dass sie Bücher schreiben will. Flausen und Füller gibt es immer noch. Und Bücher schreibt sie heute für so einige Verlage. Die Autorin lebt mir ihrem Mann, Kind und Hund in einem Hügeldorf bei Münster.

Surftipp: Antolin ist ein innovatives web-basiertes Leseprotal zur Leseförderung in Schulen. Das Programm wendet sich in erster Linie an Schulen, pädagogische Einrichtungen und an Büchereien. Schüler können nur über ihre Lehrer teilnehmen, die sich bei An-tolin anmelden und für ihre Schüler Punktekonten einrichten. Auch mit „Trotzkopf Nele“ können die Schüler jetzt fleißig Lesepunkte sammeln! Weitere Infos: www.antonlin.de


Trotzkopf Nele: Immer nur Mama! Nele ist trotzig. Sie will nicht mit zu Tante Petra, sie will sich nicht gut benehmen und ein Kleid will sie schon gar nicht anziehen. Nele will viel lieber im Garten spielen und nach Regenwürmern suchen. Aber immer schreibt Mama ihr vor, was sie tun und lassen soll. Das gefällt Nele gar nicht. Sie will auch einmal bestimmen. Alles Infos zum Buch gibt es hier >>

Weitere Infos zum Thema bekommt ihr in unserem Artikel "Die Trotzphase, so meistert ihr sie ...">> lesen

 

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