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... Kai Haferkamp

Kai Haferkamp ist ein bekannter Spieleautor. Mittlerweile hat der 44-Jährige weit über 100 Spiele für Kinder erfunden und jetzt ist er auch mit der viel versprechenden Buchserie „Detektivbüro Kniffel & Knobel“ an den Start gegangen. Hoppsala hat den verspielten Autoren getroffen und sich mit ihm über seine Arbeit und seine beiden „Pfiffikusse“ unterhalten.

 

Herr Haferkamp, im vergangenen Jahr ist der erste Band Ihrer neuen Buchreihe „Detektivbüro Kniffel und Knobel“ im Coppenrath-Verlag an den Start gegangen. Wer genau sind Kniffel und Knobel?

  • K.H.: Knax Kniffel und sein vierbeiniger Partner Knobel sind nicht nur dicke Freunde, sondern vor allem auch beide leidenschaftliche Detektive, denen kein Fall zu schwer ist: Mit Logik, Kombinationsgabe, Phantasie und einer feinen Spürnase für alles, was für einen guten Detektiv wichtig ist, lösen beide als Team gemeinsam jedes noch so kniffelige Rätsel und verfolgen jede Spur, bis sie den Fall gelöst haben.

 

Was macht diese beiden Charaktere und ihre Fälle so besonders?

  • K.H.: Ein Hund und ein Mensch, gemeinsam als gleichberechtigte Partner in einem Detektivbüro, ich glaube, das gab es so noch nicht. Zumal Knobel kein gewöhnlicher Hund ist: Denn obwohl er natürlich nicht direkt sprechen kann, kann er sich doch immer mit Kniffel verständigen, beide verstehen sich praktisch blind und wissen stets, was der andere gerade denkt. So helfen sich sie gegenseitig und lösen wirklich jeden Fall gemeinsam. Das Besondere ist, dass die Leser dabei aktiv mitmachen können und die beiden Dektektive von einer kniffeligen Aufgabe zu nächsten begleiten und mithelfen, diese zu lösen.

 

Was hat Sie dazu bewogen, jetzt Detektivgeschichten zu schreiben?

  • K.H.: Als Kind war ich selbst ein großer Fan von Detektivgeschichten aller Art und hätte am liebsten mit meinem Hund, einem Terrier, selbst so ein Detektivbüro gegründet. Beim Lesen von Detektivbüchern habe ich mich immer geärgert, wenn ich einen Fall nur lesen, nicht aber wirklich mitmachen und selbst wie ein Detktiv Rätsel lösen konnte. Das wollte ich jetzt mit meinem Buch ändern.

 

Die Geschichten werden von Reiner Stolte illustriert, der schon „TKKG“ Gesichter verpasst hat. Vielleicht können Sie unseren Lesern kurz erklären, wer „TKKG“ sind und warum Sie so glücklich darüber sind, dass gerade Reiner Stolte für dieses Projekt gewonnen werden konnte.

  • K.H.: TKKG steht für Tim, Karl, Klößchen, Gaby, vier Freunde, die gemeinsam spannende Kriminalfälle lösen. Das waren die Helden meiner Kindheit und ich habe alle Bücher von TKKG geradezu verschlungen. Dass heute, 30 Jahre später, der Künstler, der TKKG ein Gesicht gegeben hat, die Figuren zeichnerisch zum Leben erweckt, die ich mir ausgedacht hat, macht mich sehr stolz und glücklich und ich möchte Reiner Stolte ganz herzlich dafür danken, dass er Kniffel & Knobel genauso illustriert hat, wie ich sie mir in meiner Phantasie vorgestellt habe.

 

Von „Kniffel und Knobel“ sind aber nicht nur Bücher erschienen? Was gibt es sonst noch so von den beiden sympathischen Spürnasen? Bestimmt auch (bald) ein Spiel, oder?

  • K.H.: Zu Weihnachten kommt ein Adventskalender heraus, bei dem man die ganze Vorweihnachtszeit über Tag für Tag beide Detektive bei einem spannenden Fall auf Burg Felsenfest begleiten und 24 kniffelige Rätsel lösen kann. Außerdem gibt es zwei Detektivsets und eimem Kugelschreiber mit unsichtbarer Tinte.

 

Als Spieleautor sind Sie bekannt wie ein bunter Hund. Über 100 Spielideen haben Sie entwickelt und dafür so manche Auszeichnung bekommen. Ganz schön kreativ für einen Juristen! Denn eigentlich haben Sie irgendwann einmal Jura studiert und wollten als Rechtsanwalt arbeiten. Wie kamen Sie überhaupt dazu, Spiele zu erfinden statt Prozesse zu gewinnen?

  • K.H.: Ich habe schon als Kind immer gerne Brettspiele gespielt und mit 12 Jahren meine erste eigene Spielregel zu einem fremden Spiel geschrieben. Irgendwie steckt mir diese Leidenschaft im Blut. Während meines Jurastudiums habe ich dann begonnen, eigene Spiele zu erfinden. Das Bauen der Spielemuster hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Jede Spielregel ist dabei ja im Grunde so wie ein kleines Gesetz, das genau sagt, was man im Spiel  tun darf und was nicht. Insofern passt das Spielregelschreiben sogar gut zu meinem eigentlichen Beruf, wo ich ja auch mit vielen Gesetzen zu tun habe. Heute bin ich sehr glücklich, dass ich neben meiner Arbeit als Rechtsanwalt Spiele erfinden und dabei auch immer weiter ein bisschen Kind sein darf.

 

Und dann gleich so viele? Woher nehmen Sie die ganzen Ideen?

  • K.H.: Ich versuche in meinen Spielen Themen umzusetzen, die mich schon als Kind immer fasziniert haben: Alte Burgen und Schlösser, Gespenster, Hexen, Zauberer, Märchen, Piraten und Schätze, das sind einige meiner Lieblingsthemen. Wenn ich mich in Gedanken in diese Welten hineinversetze, dann kommen die Ideen zu den Spielen wie von selbst.

 

Wie funktioniert das eigentlich, ein Spiel zu erfinden und wie lange dauert es ungefähr?

  • K.H.: Am Anfang steht eine Grundidee, ein Gedanke zu irgendeinem besonderen Element in einem Spiel. Um diese Idee herum entwickele ich dann nach und nach das ganze Spiel, zunächst auf einem Blatt Papier in Form von Zeichnungen, einer Spielgeschichte und Grundregeln. Irgendwann beginne ich dann, ein Muster vom Spiel aus Papier, Pappe oder Holz zu basteln, das ich dann mit Freunden und natürlich auch viel mit Kindern in Kindergärten und Schulen teste. Bis hierhin dauert das einige Wochen, manchmal auch Monate. Wenn das Spiel gut funktioniert und allen Spaß macht, stelle ich es einem Verlag vor, der das Spiel dann auch noch einmal genau prüft und es dann, wenn es ihm gefällt und ins Verlagsprogramm passt, veröffentlicht. Bis alle Materialien dafür hergestellt sind, also Karton, Spielbrett, Figuren usw. illustriert und produziert sind, kann es schon mal ein Jahr dauern, bevor das Spiel dann eines Tages als bunter Karton in den Regalen der Geschäfte steht.

 

Was macht Ihnen mehr Spaß: Spiele erfinden oder Bücher schreiben?

  • K.H.: Beides macht mir gleichermaßen Spaß und die Grenzen zwischen beiden Tätigkeiten sind auch fließend: Buch und Spiel hängen bei mir sehr oft eng zusammen. Zum einen habe ich zu vielen bekannten Kinderbüchern Spiele entwickelt, etwa zum Buch von Otfried Preußler "Das kleine Gespenst". Zum anderen steht bei meinen Spielen am Anfang zumeist eine eigene Geschichte, die ich mir ausdenke und oft in einer kleinen Einleitungsstory zu Papier bringe: Diese Geschichte setze ich dann in einem Spiel um. Anstatt meine Geschichte zu lesen, spielt man sie dann praktisch nach, zum Beispiel, indem man in einer alten Burg ein Gespenst jagt oder Abenteuer auf Schloss Schlotterstein erlebt oder mit einem Piraten auf Schatzsuche geht. Einmal habe ich sogar ein kleines Märchenbuch geschrieben und die Spieler haben das Märchen dann im Spiel selbst erlebt, indem sie es gespielt haben. Insofern bin ich als Spieleerfinder zugleich auch immer ein wenig Buchautor. Und umgekehrt sind in meinen Büchern ja auch viele Rätselspiele enthalten, etwa wenn es darum geht, mit Kniffel & Knobel Geheimschriften zu entschlüsseln, Rätsel zu lösen und Wege durch Irrgärten oder Hinweise in einem Bild zu finden, so dass ich beim Bücherschreiben eben auch immer ein bisschen Spieleerfinder bleibe.  Was Spiele und Bücher beide gemeinsam haben, das ist die Phantasie. Mit Phantasie ist alles möglich und wir können, ohne unser Zimmer zu verlassen, ganz leicht in andere Welten reisen und dort Abenteuer erleben. Und das fasziniert mich an Büchern wie Spielen gleichermaßen.

 

Wir freuen uns auf die kommenden Wochen, denn wir starten eine neue Aktion. In der ihr gemeinsam mit Kniffel und Knobel verzwickte Fäll losen könnt. Wer etwas Grips mitbringt und auch mal um die Ecke denken kann, hat die allerbesten Chancen, einen prall gefüllten Koffer mit tollen Detektivutensilien und weitere Sachen rund um Kniffel & Knobel zu gewinnen! Dabei wünschen wir euch schon jetzt viel Spaß und ein gutes detektivisches Gespür!

 

Buchtipp: Detektivbüro Kniffel & Knobel: Der Feuerteufel 

 

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