Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Pädagogik »» Medienerziehung

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Erziehung & Entwicklung

Kleinkinder

Kindergartenalter

Schulanfänger

Schulkinder & Teens

Besser Lernen

Medienerziehung

Gute Kindermedien

TV-Programm für Kids

Leseförderung

Ängste bei Kindern

Sexualpädagogik

Pädagogische Konzepte

Debatte

 

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aus der Bücherecke

Nestküche: Ein Kochbuch für Eltern und Babys erstes Jahr

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

10 Jahre Facebook: kindgerechte Alternativen

Facebook begeht am 4. Februar sein 10-jähriges Bestehen – nicht nur ein Grund zum Feiern. Denn das größte soziale Netzwerk der Welt ist in punkto Daten- und Jugendschutz noch lange nicht Spitze. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt Eltern daher, kindgerechte Alternativen auszuwählen sowie Profile gemeinsam einzurichten und die Einstellungen genau zu prüfen.

Soziale Netzwerke üben einen besonderen Reiz auf Kinder und Jugendliche aus. Das beliebteste Netzwerk ist weiterhin Facebook. Laut JIM-Studie 2013 sind vier von fünf Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren in dem sozialen Netzwerk aktiv, über drei Viertel davon täglich oder mehrmals die Woche. Eine Mitgliedschaft ist laut der Geschäftsbedingungen von Facebook zwar erst ab 13 Jahren erlaubt, jedoch mit Risiken verbunden. „Generell ist aufgrund des nachlässigen Umgangs mit dem Daten- und Jugendschutz von einer Nutzung von Facebook durch Minderjährige abzuraten“, meint Kristin Langer, Mediencoach von „SCHAU HIN!“. Der Medienratgeber für Familien rät Eltern, zusammen mit ihrem Kind ein soziales Netzwerk zu wählen, das auch deren Alter, Interessen und Schutzbedürfnis entspricht.

Kindgerechte soziale Netzwerke sind leicht zu bedienen, altersgerecht gestaltet und werden von Moderatoren begleitet, die notfalls in die Diskussion eingreifen können. Die Anmeldung erfordert die Erlaubnis der Eltern und verzichtet auf die Abfrage sensibler Daten. Sichere soziale Netzwerke für Kinder sind beispielsweise http://seitenstark.de/chat/, www.tivitreff.de, www.kindernetz.de/ netztreff, www.knipsclub.de (alle ab 8 Jahren) oder www.mein-kika.de (ab 10 Jahren).


Einstellungen prüfen

Erlauben Eltern ihrem Nachwuchs dennoch die Nutzung von Facebook, ist es besonders wichtig, dass sie zusammen mit ihm das Profil einrichten und dabei genau auf die Einstellungen für Sicherheit, Privatsphäre sowie Chronik und Markierungen achten. Minderjährige sollten unbedingt ihr richtiges Alter angeben, da in diesem Fall andere Voreinstellungen gelten. Damit wird sichergestellt, dass eigene Inhalte nur mit „Freunden“ geteilt werden. Doch bieten diese Funktionen keinen aus­reichenden Schutz, da mit wenigen Klicks Beiträge und Profile für alle sichtbar werden und damit Kontaktmöglichkeiten für fremde Personen eröffnen.


Privatsphäre schützen

Keine privaten Details preisgegeben, Daten nur „Freunden“ zugänglich machen und nur Leute in die Kontaktliste aufnehmen, die Heranwachsende auch persönlich kennen – dafür sollten Eltern ihre Kinder sensibilisieren. Bei der Nutzung der App auf mobilen Geräten ist außerdem darauf zu achten, dass bei Beiträgen der Standort nicht mitgeschickt wird. Da sich die Einstellungen immer wieder ändern, ist es ratsam, dass Eltern mit ihren Kindern diese Einstellungen immer wieder kontrollieren.

Nutzer können nur wenige Einschränkungen zur Verwendung ihrer Daten vornehmen, die sie jedoch unbedingt nutzen sollten: Dazu zählt die Einstellung, Texte oder Bilder, in denen sie markiert werden sollen, vor der Veröffentlichung zu überprüfen und einzelne Beiträge nur auf vorab definierte Personenkreise zu beschränken. Zudem kann festgelegt werden, dass nur „Freunde“ nach ihnen suchen oder sie kontaktieren dürfen. Um ungebetene Kontakte zu vermeiden, sollten Nutzer Veranstaltungen „nur für eingeladene Gäste“ sichtbar machen. Nutzer können von Facebook eine Aufstellung gespeicherter Daten verlangen sowie ihren Zugang deaktivieren oder löschen. Verbreitete Inhalte werden dann vom Profil getrennt, bestehen jedoch weiter fort, wenn sie nicht einzeln entfernt werden – auch dann verbleiben sie aber noch auf den Servern von Facebook.

Auf der Website www.schau-hin.info bietet SCHAU HIN! in der Rubrik „Soziale Netzwerke“ weitere Informationen, „10 Goldene Regeln“ sowie einen Netzwerk-Atlas. Zusätzliche Tipps erhalten Eltern auf dem Portal „Klicksafe“. Empfehlenswert ist zudem der Ratgeber „Facebook und andere Netzwerke“ von Thomas Feibel sowie die Studie „Jugendliche und Online-Werbung im Social Web“ des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), die am  10. Februar 2014 vorgestellt wird.

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Medienerziehung

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Yoga & Spirit

Auf unserer Partnerseite so-ham.de findest du viele Inspirationen rund um Yoga und Achtsamkeit. Gönn dir eine Auszeit auf




Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz