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Wie das Guerilla-Knitting das Strick-Image aufpolierte

Langweilig, altmodisch, spießig. Das sind Attribute, die die meisten von uns mit Stricken in Verbindung bringen. Der Trend „Guerilla Knitting“ widersetzt sich den alten Klischees. „Guerilla“ ist Spanisch und heißt so viel wie „Kleiner Krieg“, „Knitting“ ist der englische Begriff für „Stricken“. Bei dieser Form der Street Art geht es darum, Gegenstände im öffentlichen Raum durch Strickwerke zu verändern. Hierunter fällt das Anbringen von gestrickten oder gehäkelten Accessoires oder das komplette Einstricken von Parkbänken, Bäumen oder Statuen. Die Absichten der Kreativen könnten unterschiedlicher nicht sein: Einige Knittings dienen lediglich der Verschönerung von Städten, andere verfolgen eine tiefere Absicht und enthalten symbolische oder feministische Botschaften. Das gestrickte Graffito ist heute überwiegend in Amerika, Spanien und England bekannt; die ersten Kunstwerke auf deutschem Boden entstanden im Jahr 2010 in Frankfurt am Main. Der rebellisch-kreative Trend des Guerilla Knittings entstaubte das Handarbeiten und machte Stricken straßentauglich.


Langweilig, altmodisch, spießig wird zu modern, gesund und trendy!  

Gerade wenn die Tage wieder länger werden und das Wetter ungemütlich umschlägt, ist Stricken ein angenehmes Hobby. Die Ausrüstung ist relativ günstig zu erwerben und gerade so groß, dass man sie bequem in der Handtasche verstauen kann. So kann man auch auf langen Autofahrten und an allen Orten der Welt stricken. Voraussetzung sind einzig und allein Stricknadeln, Wolle und ein Platz, an dem man in der Arbeit versinken kann. Wer sich voll und ganz auf das Handwerk konzentriert und komplizierte Muster strickt, erhöht seine geistige Aufnahmefähigkeit. Experten bewiesen, je schwieriger die Muster sind, desto intensiver sind im Nachhinein die Erinnerungen an einen Film oder die Musik, die im Hintergrund liefen. Psychologen der Universität Cardiff fanden zudem heraus, dass Menschen, die stricken, häkeln oder nähen, glücklicher sind als Handarbeitsmuffel. Strickliebhaber empfinden ihr Leben als sinnerfüllter und gehen Aufgaben zielstrebiger an. So erreicht das Stricken im 21. Jahrhundert nicht nur ein positives Image, sondern auch eine positive Auswirkung auf die Gesundheit.


Strick-Trends für den Herbst 2014 

Wer diesen Herbst das Hobby für sich entdeckt, findet auf Blogs, in Internetforen oder auf YouTube eine Vielzahl an kostenlosen Anleitungen für Einsteiger. Auf denselben Plattformen können sich Strickende Inspirationen für neue Projekte holen. Ob warme Bankauflagen für den Herbst auf dem Balkon oder Häkelkörbe und umhäkelte Vasen für das rustikale Flair in der Wohnung als kuschelige Einstimmung auf den Winter. Ob klassische Wollsocken oder der einfache Häkelschal. Ob exotische Wollturbans oder hippe Strickbeutel. Den Strickideen sind – solange der Faden reicht – keine Grenzen gesetzt. Dass Stricken deshalb langweilig ist, weil es monoton die gleichen Handgriffe erfordert, kann so widerlegt werden. Jeder Gegenstand, jedes Kleidungsstück, das genäht wird, kann in unterschiedlichsten Strickmustern angefertigt werden, sodass Abwechslung und Kreativität mit dem Stricken einhergehen. Der Internetanbieter Fischer-Wolle kennt die Trends für die Saison 2014/2015: Auf seiner Internetseite präsentiert er neuestes Garn in satten Trend-Tönen wie Beere, Rubinrot oder Kürbis und zusammen mit flauschiger zweifarbiger Wolle ergibt das unsere diesjährigen Winterfavoriten für Strickprojekte!


Inspirationen und neue Kontakte: Strick-Events in ganz Deutschland 

Spezielle Strick-Events machen das als einsam verschriene Hobby gesellschaftstauglich. Schon länger treffen sich Frauengruppen zu Stricktreffs in Café oder Wolläden, um dort mit anderen zusammen die Nadel zu schwingen. „Knit Nites“ sind Stricknächte, bei denen Kreative zusammen an ihren Projekten arbeiten können und dabei häufig die ein oder andere neue Methode oder einen unbekannten Trick von ihrer Nachbarin lernen können. Es gibt sogar speziell für strickende Männer entwickelte Events: Bei der Männerrunde „Maleknitting“ trifft sich regelmäßig der Teil der Bevölkerung zum Stricken, der laut Klischee rein gar nichts mit Handarbeiten am Hut hat. Der dazu passende Blog zeigt jedoch, dass es keinen Grund gibt, warum nicht auch Männer die Nadeln in die Hand nehmen sollten und in der Lage sind, erfolgreich Dinge zu kreieren. Und wem Stricktreffs schlussendlich doch noch zu konservativ sind, der schließt sich einfach aktiven Guerilla Knitting-Gruppen an, verschönert seine Heimat oder kommuniziert Botschaften durch die Wolle.

Foto: © fotolicious2904


 

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