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Pubertät - Die Ohnmacht der Eltern

Wenn in ihrem Haus plötzlich Türen knallen, Ihr Kind gegen jede Regel aufbegehrt oder sich stundenlang in seinem Zimmer einschließt und immer wieder denselben Song spielt, dann beherrscht für eine lange Zeit die Pubertät Ihr Leben. 

Leider gibt es kein wundersames Allheilmittel im Umgang mit pubertierenden Jugendlichen. Pubertät ist eine äußerst schwierige Phase, die nicht nur die Jugendlichen sondern auch die Eltern im unglaublichen Maß fordert. Zwar ist es ein Durchgangsstadium, aber vor allem ist die Pubertät eine Phase des Wandels, der Veränderung und der Entwicklung. Eltern gelingt dieser schwierige Drahtseilakt im Umgang mit den Jugendlichen am leichtesten, wenn sie sich die Hintergründe für das Verhalten ihrer Kinder vergegenwärtigen.

Jugendliche in der Pubertät müssen sich und ihre Möglichkeiten bis an die Grenzen und manchmal auch darüber hinaus erproben. An der Schwelle zum Erwachsensein möchten Jugendliche sich spüren, wahrnehmen und herausfinden, wer sie sind. Scheinbar pfeifen sie auf die Hilfe der spießigen Eltern, stattdessen wird das Urteil der Gleichaltrigen immer wichtiger. Es ist ein absolutes Muß, zum Beispiel durch Kleidung oder modernem Styling dazuzugehören. Einerseits egoistisch auf sich als Mittelpunkt der Welt konzentriert, sind Jugendliche nie wieder in ihrem Leben so leidenschaftlich zur Hingabe an Idealen oder in der Liebe bereit.

Es sind diese Widersprüche, die Eltern quälen und verunsichern. Zurecht, denn es ist nicht einfach, Kinder loslassen zu können, und sie gleichzeitig zu unterstützen. Denn auch wenn es manchmal nicht danach aussieht, Jugendliche brauchen vor allem den sicheren Halt durch Eltern oder andere Bezugspersonen. Immer wieder fragt der Jugendliche nach deren Vorstellungen von Werten wie Liebe, Ehrlichkeit und Treue ab oder möchte spontan über ein aktuelles Thema des Zeitgeschehens diskutieren.

Sei es auch noch so ermüdend, geben Sie niemals die Kommunikation auf. Signalisieren Sie immer wieder Ihr Interesse an den Jugendlichen und seinen Bedürfnissen und Interessen - und damit meine ich nicht das Abfragen schulischer Leistungen. Nehmen Sie den Jugendlichen ernst und begegnen Sie ihm mit Respekt. Und vergessen Sie niemals, Streit gehört letztendlich dazu. Hängen Sie nicht diesen falschen Träumen von einem harmonischen Familienleben nach. Es ist ein Utopie, die Jugendlichen nicht hilft. Kinder brauchen auch Frust, aufopfernde Eltern nerven sie nur. Scheuen Sie nicht vor Konflikten zurück, sonst ziehen Sie sich aus der Erziehung und gleichzeitig aus der Beziehung zu Ihren Kindern zurück.

Als Teenager war ich so brav und verantwortungsbewusst, dass meine Mutter mir niemals eine Uhrzeit nannte, wann ich meine abendlichen Unternehmungen beenden sollte. Obwohl ich von meinen Freundinnen beneidet wurde, hatte ich das Gefühl, ich wäre meiner Mutter nicht wichtig. Unnütz zu sagen, dass ich gegen eine Uhrzeit schwer aufbegehrt hätte. Aber dieser Streit gehörte nun einmal dazu, um mir das Gefühl von Liebe und Respekt zu vermitteln. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wenn Ihr Kind also nach endlosen, zermürbenden Diskussionen endlich sein Piercing, Irokesenhaarschnitt oder was sonst gerade "inn" ist, durchgesetzt hat, dann verstellen Sie sich nicht. Nehmen Sie hin, was nicht zu ändern ist, und wenn Ihr Kind über die Veränderung kreuzunglücklich ist, sparen Sie sich Ihre Schadenfreude und spenden Sie ihm lieber Trost.

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

16.03.2012

Kindererziehung - Eltern leben leichter (von Güngör)

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