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Auf ins Ungewisse (1)

Die 19-jährige Carolin Böckers verbringt ein Jahr in einer der ärmsten Regionen Chinas

 

Bis ihr mit der Schule fertig seid, dauert es noch ein paar Jahre. Carolin Böckers aus Münster hat es schon geschafft. 

Aber statt wie andere Schulabgänger erstmal ausgiebig zu feiern, lange in den Urlaub zu fahren oder direkt mit einem Studium oder einer Ausbildung zu beginnen, hat die 19-jährige Abiturientin ganz andere Pläne: Sie will ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) machen und ein Jahr unentgeltlich Menschen unter die Arme greifen, die Hilfe bitter nötig haben.

„In meiner Freizeit engagiere ich mich seit langem ehrenamtlich. Ich gebe Kindern mit Migrationshintergrund Nachhilfe und trainiere eine Kindergruppe im Judo“, so die junge Frau, die Anfang September mit nur 20 Kilogramm Gepäck für ein ganzes Jahr in die abgelegenen Provinz Yunnan nach China aufbricht, um dort armen Kindern zu helfen.

 

Völlig fremde Kultur

„China ist ein Land mit einer völlig fremden Kultur und Tradition, besonders das Gebiet, in das ich fahre - und das reizt mich sehr", erzählt sie, „In Yunnan gibt es 25 verschiedene ethnische Minderheiten und es ist eine der ärmsten Regionen Chinas“, berichtet Carolin. „Wir können uns kaum vorstellen, wie die Menschen dort leben. Sie haben kaum was zum Anziehen und täglichen Waschen oder Zähneputzen kennt dort niemand. Es ist faszinierend und schockierend zugleich.“

Dass es in einem Land wie China überhaupt solch extreme Armut gibt, ist wenig bekannt. „Während die Entwicklungshilfe in Afrika sehr strukturiert und verplant ist, leisten die Freiwilligen hier noch richtige Pionierarbeit und dieser Herausforderung wollte ich mich unbedingt stellen“, so Carolin.

 

Das Baumhaus-Projekt

Das Baumhaus-Projekt wurde 2007 von der deutsch-chinesischen Kauffrau Wei Qian und dem Hochschullehrer Professor Dr. Peter Jochimsen gegründet. Seitdem entsendet Baumhaus jedes Jahr junge deutsche Freiwillige im Alter von 18 bis 28 Jahren ins Ausland, um dort an Sozial- oder Bildungsprojekten mitzuarbeiten. In diesem Jahr werden 31 Freiwillige für Baumhaus als Schulleiterassistenten an staatlichen Schulen in der chinesischen Provinz Yunnan tätig. Gemeinsam mit zwei weiteren jungen Menschen aus Deutschland wird Carolin an einer Schule in der Stadt Liuku unterrichten. „Meine Aufgabe als Schulleiterassistentin ist es, im Englischunterricht und Lehrerkollegium mitzuarbeiten. Die Englischkenntnisse sind einfach nur schlecht, aber als Hilfe zur Selbsthilfe ist die Sprache unentbehrlich!“ stellt die junge Frau fest. Neben dem Unterricht organisieren Carolin und ihre Mitstreiter weitere Aktivitäten, die an ein größeres Interesse an der englischen Sprache hinarbeiten. Außerhalb des Unterrichts werden soziale Projekte durchgeführt, die besonders die Situation von benachteiligten Kindern verbessern sollen. Sowohl durch materielle als auch ideelle Hilfestellungen wird versucht, den Schulalltag zu erleichtern und gegen die Folgen der sozialen Ungleichheit vorzugehen. „Wir müssen uns da ganz langsam und vorsichtig rantasten und dürfen keinesfalls irgendeine Kritik üben, dann wäre das ganze Projekt in Gefahr“, weiß Carolin, „Die Mentalität der Chinesen ist ganz speziell. Hier zählt in erster Linie die eigene Familie und keiner mag über den Tellerrand schauen. Und die Regierung lässt es nicht zu, dass negativ über das Land berichtet wird. Daher sind diese Zustände auch wenig bekannt“.

Auf Carolin wartet ein spannendes und abenteuerliches Jahr, das viele neue Erfahrungen bringen wird. Wir bleiben in dieser Zeit mit Carolin in Kontakt und werden euch regelmäßig über ihre Erfahrungen in der Fremde berichten und euch auch das Land China näher bringen.

 

Mehr über das Baumhaus-Projekt erfahrt ihr auf  www.baumhaus-projekt.de 

 

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