Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Journal »» Junge Erwachsene »» Auf und davon

Suchen

Home

Journal

Kurz gemeldet

Aktionen & Aktuelles

Servicethemen

Kolumne

Ein Plausch mit ...

Familie & Beruf

Familienleben

Junge Erwachsene

Auslandsreport

Auf und davon

Das erste Mal

Berufswahl

Fragen rund um die Pubertät

Reportage

Beziehungsweise ...

Life & Balance

Generation 60+

Für die Frau

Autorenspecials

Services

Reise

 

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Impressum

 

Aus der Bücherecke

Wilde Stämme - Kinder spielen Kelten und Germanen

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Auslandsaufenthalte

Für einige ist es vielleicht eine Notwendigkeit, die Englisch- oder Französisch-Note in der Schule aufzubessern, für andere ist es die Erfüllung eines langgehegten Traums: der Auslandsaufenthalt.

Endlich einmal Neuland betreten, raus aus der Enge der altbekannten Umgebung und ein Stück weit eine Art der Eigenständigkeit erfahren, die vielen im wohlbehüteten Schoße der Familie versagt bleibt. Unbestreitbar bleibt auch die Tatsache, dass gute Fremdsprachenkenntnisse heutzutage im Berufsleben wichtiger sind denn je. Was auch immer die Beweggründe für einen Auslandsaufenthalt sein mögen, ein Abenteurer ist es in jedem Fall.

 

Was sollte ich beachten?

Bevor man nun aber mit der eigentlichen Planung beginnt, sollte man sich fragen, ob man überhaupt bereit ist, einen solchen Schritt zu machen. Schließlich ist man in der Ferne auf sich allein gestellt, Eltern und Freunde sind weit weg und die Dauer eines solchen Aufenthalts ist wesentlich länger, als die eines Urlaubs.

Über folgende Fragen sollte man besser schon im Voraus nachdenken, damit es während der Reise nicht zu unnötigen Komplikationen kommt.

 

Warum plane ich überhaupt einen Auslandsaufenthalt? Was ist meine   Motivation?

In erster Linie sollte es hierbei um ein Interesse an anderen Ländern und Kulturen gehen oder um eine Verbesserung der Sprachkenntnisse oder Berufsaussichten. Wenn jemand nur ins Ausland möchte, weil er daheim Stress mit den Eltern oder in der Schule hat, der sollte seinen Plan noch einmal gut überdenken. Schließlich löst man Probleme nicht durch Davonlaufen. Vielmehr nimmt man sie in ein anderes Land mit und die Situation wird dadurch nicht gerade einfacher.

 

Bin ich kontaktfreudig? Gehe ich gerne auf andere Menschen zu und lerne gern neue Freunde kennen?

Menschen, die sich nur schwer in ein neues Umfeld eingewöhnen können und oftmals Schwierigkeiten haben, neue Freundschaften zu knüpfen, könnten bei einem Auslandsaufenthalt durchaus an ihre persönlichen Grenzen stoßen.

Wer sich ohnehin schwer damit tut, auf Fremde zu zu gehen und dann noch abgeschnitten ist von seinen gewohnten Freunden, der wird sich in der Ferne schnell einsam fühlen und mit der Situation überfordert sein. Fakt ist schließlich, dass die Leute, die man dort kennen lernt, bereits einem Freundeskreis angehören und sich auf Grund dessen vielleicht nicht wirklich um neue Freundschaften bemühen. Außerdem wird man für geraume Zeit in einer völlig fremden Familie wohnen, zu der man Kontakt aufbauen muss. Auch dies könnte zu einem Problem werden.

 


Bin ich in der Lage, mich einer neuen Situation an zu passen? Komme ich ohne die gewohnten Tagesabläufe aus?

Während eines Auslandaufenthalts bewegt man sich ständig in einer ungewohnten Umgebung. Man lernt neue Kulturen und somit auch neue Sitten und Gebräuche kennen. Dies ist auf der einen Seite natürlich sehr spannend, kann aber auf der anderen Seite auch ganz schön anstrengend sein, wenn man eine gewisse Regelmäßigkeit in seinem Leben gewohnt ist. Dies fängt beispielsweise schon bei den Nahrungsmitteln an und hört bei Angewohnheiten wie dem Rauchen auf.

 

Bin ich ein eigenständiger Mensch? Habe ich genug Selbstbewusstsein, um eine geraume Weile ohne meine Eltern und Freunde zurecht zu kommen?

Natürlich kann man nicht von vorneherein wissen, ob man es schafft, ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr ohne jene Menschen aus zu kommen, die man am besten kennt. Aber man sollte sich die Frage nach der Eigenständigkeit schon in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Wenn man Aktivitäten am liebsten mit den Freunden unternimmt oder sich doch wohler fühlt bei dem Gedanken, dass die Eltern sich jederzeit um die eigenen Unannehmlichkeiten kümmern, ist die Überlegung ,plötzlich nur auf sich gestellt zu sein, vielleicht schon ein wenig beängstigend.

 

Bin ich körperlich und seelisch belastbar? Habe ich ansonsten gesundheitliche Probleme?

Psychische oder physische Erkrankungen können bei einem Auslandsaufenthalt ein weiteres Problem darstellen. Schließlich kann es dadurch zu Einschränkungen der Belastbarkeit kommen, die die ungewohnte Situation zusätzlich erschweren können.

All diese Dinge sollten vorher in Ruhe überdacht und geplant werden, damit aus dem Traum von der Ferne kein Albtraum wird.

 

Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?
 
Ist die Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt dann letztendlich gefallen, steht man schon vor der nächsten Problematik, nämlich der Frage, für welche Art von Auslandsaufenthalt man sich entscheiden soll. Ist ein Au Pair das richtige für mich oder versuche ich es lieber mit einem Austauschschuljahr? Wie wäre es, wenn ich mich für ein Praktikum im Ausland entscheiden würde, bei dem ich nicht nur Land und Leute kennen lernen kann, sondern auch die Möglichkeit habe, mich beruflich zu orientieren? Wie plane ich einen solchen Trip überhaupt sinnvoll und an wen kann ich mich wenden, wenn es in der Ferne zu Schwierigkeiten kommt?

An dieser Stelle werden wir Euch in den kommenden Wochen einen Überblick darüber verschaffen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, für einige Zeit in die Ferne zu schweifen, was man jeweils beachten sollte und an welche Ansprechpartner oder Agenturen man sich wenden kann, um seinen Plan zu realisieren.

Und eines noch vorne weg: Nur keine Panik, wenn der Auslandsaufenthalt im Endeffekt doch nicht das Richtige zu sein scheint und man wieder zurück nach Hause möchte, kann man jederzeit wieder den Heimweg antreten!

Katja Embacher

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Auf und davon

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Yoga & Spirit

Auf unserer Partnerseite so-ham.de findest du viele Inspirationen rund um Yoga und Achtsamkeit. Gönn dir eine Auszeit auf




Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz