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Au Pair

Wer für eine ganze Weile ins Ausland möchte, Geld verdienen und sich insbesondere für die Arbeit mit Kindern interessiert, der hat sicherlich selbst schon einmal darüber nachgedacht, ein Au pair zu machen. Wie bewerbe ich mich überhaupt um einen Platz, was erwartet mich und wie kann ich mich vorbereiten? Antworten auf diese Fragen finden sich in diesem Artikel.

Das Wort „au pair“ bedeutet übersetzt „auf Gegenseitigkeit beruhend“ oder „gleichgestellt“. Das trifft auf das Verhältnis zwischen einer Gastfamilie und einem „Austausch-Babysitter“ sehr gut zu. Schließlich erhält man dafür, dass man auf die Kinder der Gasteltern aufpasst neben der finanziellen Vergütung auch eine Unterkunft und Verpflegung. Man wird direkt in den familiären Alltag mit einbezogen, so als wäre man ein Mitglied der Familie. Und innerhalb dieser Familie übernimmt man die Verantwortung für die kleinen Familienmitglieder. Deutlich wird hierbei, dass ein Au pair sicherlich nur ein attraktiver Auslandsaufenthalt für Menschen ist, die sich auch wirklich für Kinder interessieren. Wenn es nur darum geht, ein anderes Land kennen zu lernen und möglichst viel Freizeit zu haben, sollte man sich doch besser für eine andere Alternative entscheiden, denn schließlich ist man für ein halbes bis ein Jahr für die Kinder einer fremden Familie verantwortlich.


 

Die Bewerbung

Die Bewerbung um einen Platz als Au pair verläuft generell über Vermittlungsagenturen. Von der eigenständigen Suche einer Gastfamilie ist abzuraten. Bei Problemen ist man in einem solchen Fall völlig auf sich allein gestellt. Folgende Unterlagen werden bei der Bewerbung von Agenturen verlangt:

  • Ausgefüllter Datenerhebungsbogen (manchmal auch noch zusätzlich einen Bogen, in dem Fragen zu den eigenen familiären Verhältnissen gestellt werden 
  • Aktuelle Schulzeugnisse
  • Passfotos und (wenn möglich) auch noch Bilder der Familie
  • Lebenslauf
  • Referenzen (Charakterreferenzen, die von Menschen ausgestellt werden, die den Bewerber einschätzen sollen, sowie Referenzen über die Qualitäten als Babysitter)
  • Einen Brief in der jeweiligen Landessprache, in dem man sich der Gastfamilie vorstellt
  • Ein ärztliches Attest, das die körperliche Fitness und die gesundheitliche Eignung für ein Au Pair bescheinigt
  • In den USA: polizeiliches Führungszeugnis und PKW-Führerschein

Es gibt keine zeitlich festgesetzten Bewerbungsfristen, allerdings sollte die Bewerbung mindestens drei Monate vor dem gewünschten Antrittstermin erfolgen, damit den Vermittlungsagenturen genug Zeit bleibt, eine geeignete Familie auszusuchen.


 

Wie geht´s dann weiter?

Üblicherweise findet ein Bewerbungsgespräch mit der Agentur statt, das zum Teil in Deutsch und zum Teil in der Fremdsprache geführt wird. Dabei möchte sich die Agentur ein genaueres Bild von dem Kandidaten und insbesondere von seiner Motivation verschaffen. Möglich sind auch Gruppeninterviews, bei denen sich mehrere Interessenten gegeneinander behaupten müssen. Wer dann Glück hat, einen Au pair Platz zu ergattern, muss darauf warten, dass die jeweiligen Agenturen eine geeignete Familie aussuchen. Dann kommt allerdings die „heiße Phase“: Jederzeit kann die potentielle Gastfamilie anrufen, um sich in einem persönlichen Gespräch mit dem Bewerber auseinander zu setzen. Aber keine Angst! Natürlich ist man nervös, wenn man mit einem unbekannten Gesprächspartner telefoniert, bei dem man eventuell das nächste Jahr verbringen soll, aber da geht es der Familie auch nicht anders und in so fern ist es auch nicht so schlimm, wenn man das ein oder andere Mal ins Stottern gerät.


 

Was ist, wenn Probleme mit der Gastfamilie auftreten?

Schwierigkeiten innerhalb der Gastfamilie können natürlich jederzeit auftreten. Das können Kleinigkeiten sein, also irgendwelche Ansichten, die man nicht teilt oder die Umstellung auf eine andere Lebenssituation. Hierbei sollte man sich vor Augen führen, dass man sich als Gast in einem anderen Land unter fremden Menschen aufhält und so einige Sitten und Gebräuche vielleicht merkwürdig wirken. Andererseits gibt es auch Probleme, die sich nicht so einfach „unter den Tisch kehren“ lassen. Das kann z.B. ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Au Pair und Gasteltern sein, gegenseitig fehlende Rücksichtnahme oder sexuelle Belästigung durch die Gastfamilie. In diesem Fall steht es natürlich außer Frage, dass man sich an die Agentur bzw. seinen Betreuer vor Ort wenden sollte, um die Familie zu wechseln.


 

Noch ein paar Tipps zum Schluss…

Es ist höflich und gehört in vielen Ländern zum guten Ton, der Gastfamilie ein Geschenk mitzubringen. Gut ist es daher, sich vorab schon einmal zu erkundigen, was den Gasteltern in spe gefallen könnte, um von vorneherein bösen Überraschungen vorzubeugen.I

n anderen Ländern und Kulturen können einem die Dinge manchmal sehr verworren erscheinen. Insbesondere, wenn man in einer völlig fremden Familie lebt, die ihre eigenen Regeln hat. Wichtig ist, von vorneherein aufgeschlossen für Neues zu sein. Es kann schließlich nur zur Horizonterweiterung beitragen. Und bloß nicht mit Sätzen wie: „Bei uns läuft das aber anders!“ argumentieren, man darf schließlich nicht vergessen, dass man Gast ist.

Es kann außerdem nicht schaden, das Fernsehprogramm des Gastlandes anzuschauen. Zum einen bleibt man dadurch natürlich auf dem Laufenden, was das Zeitgeschehen angeht und hat in so mancher Diskussionsrunde Gesprächsstoff parat, zum anderen erfährt man, wie die Einheimischen Ereignisse beobachten und beurteilen. Das kann ganz neue Blickwinkel auf ein Land eröffnen.

Möglichst vorher schon abklären sollte man auch, welche Gepflogenheiten innerhalb der Familie vorherrschen bezüglich des Rauchens oder des Alkoholkonsums. Gerade in Amerika kann es passieren, dass die Gasteltern das Rauchen allgemein und insbesondere vor den Kids in keiner Art und Weise tolerieren. Auch seine Freizeit sollte man der Situation innerhalb der Gastfamilie anpassen. Wenn man angetrunken von einer Party oder einem Diskobesuch nach Hause kommt, kann das von der Familie schnell als „sternhagelvoll“ und dementsprechend untragbar empfunden werden.

Und zu guter Letzt: Bloß nicht einschüchtern lassen von der großen weiten Welt! Es ist sicher nicht einfach, sich für ein halbes oder ein ganzes Jahr auf eine derart neue Situation einzulassen, aber der Erfahrungsschatz, den man während dieser Zeit machen kann, ist sicherlich enorm und somit einen Versuch wert. Das zeigt auch das Interview mit Kathrin, einer ehemaligen Au pair Teilnehmerin, die diese Zeit auf keinen Fall missen möchte. Aber mehr dazu in der nächsten Woche. (kae)

 

Ansprechpartner

au pair Europa

Barbara Kübler
Königswinterer Str. 1
53277 Bonn

Tel.: 0228/479 75 66

E-Mail:au-pair.europa@t-online.de

Internet:www.aupair-europa.de

 

Au pair Vermittlungsdienst der DASB

Im Römergrund 26

Tel.: 07345/80 08 69

E-Mail: aup@dasb.de

Internet:www.dasb.de

 

Links mit einer Übersicht von Vermittleragenturen

 

 

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