Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Journal »» Junge Erwachsene »» Das erste Mal

Suchen

Home

Journal

Kurz gemeldet

Aktionen & Aktuelles

Servicethemen

Kolumne

Ein Plausch mit ...

Familie & Beruf

Familienleben

Junge Erwachsene

Auslandsreport

Auf und davon

Das erste Mal

Berufswahl

Fragen rund um die Pubertät

Reportage

Beziehungsweise ...

Life & Balance

Generation 60+

Für die Frau

Autorenspecials

Services

Reise

 

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Impressum

 

Aus der Bücherecke

Feuerschlucker

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Mechanische Verhütungsmethoden

Mechanische Verhütungsmittel werden auch als Barrieremethoden bezeichnet, da sie auf verschiedene Weise eine Barriere für Spermien bilden. Sie sorgen dafür, dass Samenzellen nicht zu einer befruchtungsfähigen Eizelle gelangen können und verhindern so eine ungewollte Schwangerschaft. Alle mechanischen Verhütungsmittel sind frei von Hormonen.

 

Das Kondom

Das bekannteste mechanische Verhütungsmittel ist das Kondom. Es ist eine Hülle aus Gummi oder Latex, die vor dem Geschlechtsverkehr über das erigierte Glied abgerollt wird und verhindert, dass Spermien in die Scheide gelangen. Es ist besonders reißfest und undurchlässig für Flüssigkeit.

Das Kondom schützt nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern auch vor der Übertragung von Krankheiten. Das ist heute ein sehr wichtiger Aspekt. Sowohl der Mann, als auch die Frau sind vor AIDS, Hepatitis B und anderen Erkrankungen geschützt.

Kondome bekommt man in Apotheken, Drogerien und Supermärkten. Das Gütesiegel auf jeder Packung garantiert die Qualitätsprüfung des Herstellers. In vielen Kneipen und Clubs hängen auch Automaten. Die Kondome darin sind aber häufig extremen Temperaturen ausgesetzt, die ihnen nicht immer bekommt. Sie werden dann brüchig. Aber besser die benutzen, als gar keine!

Bei richtiger Anwendung sind Kondome sehr sicher. Die Verpackung sollte vorsichtig geöffnet werden. Es ist darauf zu achten, dass das Kondom nicht mit den Fingernägeln oder einem Ring beschädigt wird.
Noch ein wichtiger Punkt ist das Verfallsdatum. Bei Überschreitung kann das Kondom brüchig werden und reißen.

Kondome werden häufig auch mit Cremes, Gleitmittel oder Ölen kombiniert. Dies kann die Sicherheit beeinträchtigen. Es ist deshalb unbedingt darauf zu achten, dass sie das Kondom nicht angreifen. Am besten eignen sich wasserlösliche Gleitmittel.

 

Diaphragma

Das Diaphragma besteht ebenso wie das Kondom aus Latex. Die Latexhaut ist geformt wie eine halbrunde Kuppel und ist über einen Gummiring gespannt.

Das Diaphragma wird kurz vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt. Dort sitzt es wie eine Schutzwand vor der Gebärmutter und sorgt dafür, dass keine Spermien hineinkommen. Vor dem Einlegen sollte der Rand des Rings mit einer spermienabtötenden Creme eingerieben werden.

Nach dem Geschlechtsverkehr muss das Diaphragma noch ungefähr 8 Stunden an seinem Platz bleiben, damit man sicher sein kann, dass alle Samenzellen abgetötet sind. Nach dem Herausnehmen kann es einfach mit klarem Wasser abgespült und bis zum nächsten Mal an einem sauberen, trockenen und dunklen Ort aufbewahrt werden.

Bei jedem Frauenarzttermin sollte das  Diaphragma auf Risse und kleine Löcher überprüft werden. Man sollte dies auch regelmäßig selbst tun, indem man es gegen das Licht hält oder mit Wasser füllt. Die Lebensdauer beträgt etwa 2 Jahre. 

Die Sicherheit hängt sehr stark von der richtigen Anwendung und der korrekten Größe und dem perfekten Sitz ab. Nimmt man mehr als 5 Kilo ab oder zu, muss das Diaphragma erneut vom Frauenarzt angepasst werden. Frauen mit einer Gebärmuttersenkung sollten kein Diaphragma benutzen, weil es dann den Muttermund nicht ausreichend abschließt.
 

Die Kupferspirale

Die Kupferspirale besteht aus einem kleinen Plastikkörper, der mit einem feinen Kupferdraht umwickelt ist. Sie wird  in die Gebärmutter eingesetzt und verhindert so ziemlich sicher eine ungewollte Schwangerschaft.

Der Frauenarzt setzt die Spirale während der Blutung ein, da in dieser Zeit der Gebärmutterhals leicht geweitet ist. Sie kann bis zu 3 Jahren in der Gebärmutter bleiben. Alle 6 Monate sollte der Arzt per Ultraschall den richtigen Sitz überprüfen.

Die Spirale gibt Kupferionen ab, die die Beweglichkeit der Spermien hemmt. Die Gebärmutterschleimhaut wird so verändert, dass das Einnisten einer eventuell befruchteten Eizelle nicht möglich ist.

Die Spirale kann sich allerdings nachteilig auf die Menstruation auswirken. Die Blutung kann dadurch länger, stärker und schmerzhafter sein. Frauen, die sowieso Probleme damit haben, sollten auf die Spirale als Verhütungsmittel verzichten. Außerdem ist sie ungeeignet für sehr junge Frauen, bei denen die Gebärmuttergröße noch keine Spirale zulässt.

 

Weitere Infos unter

 

Jenny Schnabel

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Das erste Mal

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Yoga & Spirit

Auf unserer Partnerseite so-ham.de findest du viele Inspirationen rund um Yoga und Achtsamkeit. Gönn dir eine Auszeit auf




Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz