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Steck` deine Nase nicht überall rein!

Ich kann mich noch gut an die erste Zeit bei Familie Maus erinnern – da roch es immer furchtbar gut – meistens abends! Das tut es heute noch, aber es hat sich doch einiges geändert. Damals, als ich noch ein ganz junger und unerfahrener Hund war, konnte ich das noch nicht so richtig einschätzen.

Ich fand es immer furchtbar ungerecht, dass ich einen winzig kleinen Becher mit undefinierbarem Zeugs vorgesetzt bekam und alle anderen sich aus einem riesigen Topf, aus dem es hervorragend duftete, mehr als reichhaltig bedienten. Dass das nicht fair ist, wird mir wohl jeder normal tickende Hund bestätigen! Tja, und manchmal stand der große Topf dann noch eine Weile auf dem Esstisch … Und irgendwann war es ruhig im Haus. Der Topf aber stand immer noch an seinem Platz und den guten Duft hatte ich selbstverständlich in der Nase! Ich habe ein außerordentlich gutes Riechorgan, das nur so nebenbei … Und dieser Duft kitzelte förmlich in meiner Nase, und zwar unaufhörlich. Im Nachhinein betrachtet war das eine wirkliche Belästigung! Eine Belästigung, die mich nicht mehr losgelassen hat! Und da der Topf da stand und stand habe ich natürlich irgendwann gedacht, dass da vielleicht noch ein kleines Portiönchen für mich dabei sein. Ich bräuchte ja nicht alles zu essen …. Und wenn die das so offen stehenlassen?!

Also habe ich mich irgendwann aufgemacht, um einfach mal nur so zu schauen, was denn überhaupt so alles in dem Topf drin war. Ich kann euch sagen, da hätte keiner widerstehen können! Dieser Geruch zog mich magisch an und ich kletterte mit allen Vieren auf den Tisch und mein Kopf wurde förmlich in den Topf gezogen! Was auch immer das war, es war einfach fantastisch. So etwas ist bisher noch nie in meinen Magen gerutscht!Herrchen kocht wie ein junger Gott! Ich konnte nicht anders und fraß den ganzen Topf bis auf das letzte Krümelchen leer, bis mich ein hysterischen „BEEEEEEEENNNNN!“ aus meinem Schlaraffenland riss. Voller Panik sprang ich vom Tisch und der Topf gleich hinterher. Ein ohrenbetäubender Lärm. Ich wedelten heftigst mit meiner wunderschön anmutenden Rute und setzte meinen besten Unschuldsblick auf, doch Herrchen war nicht davon zu überzeugen, dass das genauso hätte das Werk von einem der beiden Kleinherrchens gewesen sein können. Die sind auch gerade so am Heranwachsen und haben einen mächtigen Appetit! Gut, ich stand mit dem Kopf im Topf, aber es hätte ja auch sein können, dass ich einfach nur geguckt habe! Ehrlich, das fand ich im Nachhinein ganz schön ungerecht! Herrchen hat mächtig gewettert und mich auf meine Decke verbannt.

Dort lag ich dann, traurig, einsam und vielleicht ein klein wenig schuldbewusst …. Aber dieses Schuldbewusstsein war spätestens dann, als wenige Tage später eine Platte voller Grillfleisch in der Küche stand, wie weggeblasen…. Hunde haben eben ein Kurzzeitgedächtnis, das hätte Herrchen wissen müssen, als er nachts vergeblich nach einem kleinen Nachtmahl suchte … Und wieder gab er mir die Schuld! Und immer bekam ich zu hören, dass ich meine Schnauze gefälligst nicht überall reinzustecken habe.

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis ich den Sinn dieser Worte verstehen sollte. Eines wunderschönes Tages während eines Spazierganges entdeckte ich ein Erdloch und vermutete eine kleine Maus oder irgend einen anderen leckeren Snack. Mein schöne Schnauze grub sich immer tiefer in das Loch und irgendwann verspürte ich einen leichten Stich. Schnell zog ich die Schnauze raus und merkte aber gleich, dass das irgendwie unangenehm war. Ich hatte vom Schnüffeln gehörig die Schnauze voll.

Gegend Abend sah man dann auch das ganze Ausmaß! Ich war über und über besät mit roten Pusteln. Die juckten und schmerzten furchtbar! Als Frauchen mich sah, schrie sie vor Schreck und war ganz besorgt. Der Tierarzt, bei dem ich wenig später auf dem Behandlungsstuhl saß, meinte, dass das irgendwelche Stiche sein müssten – vielleicht Ameisenstiche.

Er verschrieb mir eine Salbe und riet mir, meine Nase künftig nicht mehr überall reinzustecken. Ich litt noch einige Woche unter den Stichen und Bissen und habe auch heute noch Erinnerungsnarben an meiner sonst so schniecken Schnauze.

Heute bin ich ein erfahrener Rüde von fast drei Jahren und stecke meine Nase nicht mehr so leichtfertig überall rein – meistens jedenfalls ;-) ...

 

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