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Beast Quest 05. Nanook, Herrscherin der Eiswüste

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Über den Namen Ben

Ich heiße Ben. Den Namen habe ich mir NICHT ausgesucht. Früher, als ich noch ein ganz winziger Hund war, hieß ich einfach Hund. Genau genommen ist es fast egal, ob nun BEN oder HUND, denn wenn im Park jemand nach Ben ruft, dann fühlen sich sämtliche Fellschnauzen angesprochen. Fast so, als würde jemand rufen: HUND!  Genau genommen ist HUND sogar noch besser, denn bei „BEN“ drehen sich nicht nur sämtliche Fellschnauzen um, auch jeder zweite Junge fühlt sich angesprochen … Ich zähle es schon gar nicht mehr mit, wie oft ich bei einem Besuch im Park den Kopf hebe, weil irgendwer wieder einmal lauthals "BEN!" ruft …

Ich bin schon ziemlich fassungslos darüber, wie man einem so besonderen, außergewöhnlich schönen und klugen Hund wie mir so einen Allerweltsnamen geben konnte! Herrchen und Frauchen reden sich da immer raus und sagen, dass ich eben schon mit diesem Namen zu ihnen gekommen bin und sie es dann dabei belassen haben. Aber wenn die mal richtig nachgedacht hätte, dann hätte ihnen klar sein müssen, dass dieser schnöde, ein wenig dumpf klingende Name nicht zu so einem edlen Hund wie mir passt! Andere Hundefreunde heißen „Herr Rossi“ oder „Lehmann“ oder „Zora“ oder „Shirkan“ – alles ganz besondere und besonders schöne Namen. Okay, nicht alle hatten Glück, einer heißt Emil. Hmmm. So heißen zwar nicht viele Hunde, aber richtig schön ist das nicht, oder? Naja, sooo ein guter Freund ist der Emil nicht, aber der lungert eben auch jeden Tag im Büro rum und da sieht man sich halt … Zwischendurch mal kurz „zugewufft“ und dann ist auch gut gewesen.

Neulich waren wir wieder Park und ich war gerade emsig damit beschäftigt, einem flotten Häslein nachzustellen, als ich eine laute dunkle Stimme meinen Namen rufen hörte: „Ben, hier!“ Ätz. Ich hatte echt null Bock, schon nach Hause zu trotten … Missmutig habe ich mich umgedreht und gesehen, wie Herrchen von mehreren Artgenossen und kleinen Jungs umringt war! Lauter Bens! „Hah!“ habe ich bei mir gedacht, das hätte ich jetzt auch überhören können. Das hätte auch ein anderer rufen können, zumal sich Herrchens Stimme, wenn sie laut wird, fast überschlägt und gar nicht mehr nach Herrchen klingt! Also bin ich einfach weiter ins Gebüsch und habe dort nach dem niedlichen Häschen Ausschau gehalten. 15 Minuten später musste ich mir eingestehen, dass es wie vom Erdboden verschluckt war …. Schade, ich wollte doch nur spielen …

Also bin ich durchnässt und mit raushängender Zunge zurück zur Hundewiese, wo Herrchen mit verschränkten Armen stand und mich böse musterte …
„Ach, hast du schon auf mich gewartet“, fragte ich mit treuen Augen, aber Herrchen hat – wie so oft – nichts verstanden!

Mal ganz unter uns: Wer einem solch außergewöhnlichen Hund wie mir einen solch gewöhnlichen Namen wie BEN gibt, der darf sich nicht wundern, wenn HUND diesen so manches Mal überhört ….

 

 

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