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Ein ganz normaler Tag im Leben von Ben, dem Hund

Sicher habt ihr euch schon gewundert, warum ich so lange nichts hab von mir hören lassen … Ich muss euch sagen, so ein Tag im Leben von Ben dem Hund ist anstrengend – sehr anstrengend. Seit neustem steht Familie Maus noch früher auf als sonst, warum weiß keiner so genau. Mittlerweile ist es draußen noch dunkel, wenn Herrchen durch das Haus stromert, um die anderen Mäuse zu wecken. Und wer muss mit: ich. Aufstehen, Treppe rauf und kaum krieche ich zu Frauchen ins Bett, um endlich die zweite ausgedehnte Streicheleinheit des Tages zu bekommen und noch ein wenig zu dösen, ist es überall am klappern und klirren. Etwa schon Frühstückszeit? Dummerweise falle ich jeden Morgen auf´s Neue wieder darauf rein, aber die Hoffnung stirbt eben zuletzt …

Während einige Familienmitglieder sich jetzt ordentlich die Wampe voll hauen, liege ich mit knurrendem Magen unter dem Tisch und habe dasad Nachsehen. Bei dem ganzen Lärm und Gewusel ist es mir nicht einmal mehr möglich, noch ein wenig in Ruhe zu dösen …

Zwischendurch wieder ein Scheppern in der Küche. Frühstück für Ben? Nein. Wieder umsonst aufrappelt …

Dann verlässt einer nach dem anderen das Haus und ich beobachte mit Argusaugen, wie Frauchen sich diese Joggingschuhe anzieht. Das tut sie leider fast jeden Morgen. Ein Alptraum! Denn das bedeutet für mich, dass die Zeit bis zum Frühstück noch endlos dauert!

Also, es geht raus und dann wird gelaufen. Wenn ich mal mein Geschäft verrichten oder in meinem Wäldchen nach dem Rechten schauen muss, dann muss ich schon gewaltig aufpassen und einen enormen Sprint einlegen, um Frauchen wieder einzuholen … Ja, und das ganze dauert dann eine Ewigkeit. Also ich würde sagen, dass andere Hunde am Tag nicht halb soviel laufen wie ich. Und manchmal, wenn wir die acht Kilometer lange Runde endlich geschafft haben und ich das Frühstück schon vor mir sehe - sabber - dann taucht da diese Frau aus dem nichts aus... Gut, ich mag sie gerne, ich bekomme immer eine Kleinigkeit von ihr. Nett, aber es ist eben nur eine Klitzekleinigkeit, ein Krümelchen. Aber wenn sie auftaucht, gehen wir nicht nach Hause, sondern noch ein weiteres Stück des Weges! Ihr werdet es kaum glauben, ich bin an manchen Morgenden über anderthalb Stunden unterwegs!

Aber dann, irgendwann: endlich Frühstück! Ich bin so ausgehungert, dass ich mich schon gar nicht mehr darüber ärgere, dass das nur verquirltes Obst- und Gemüse ist. Ich habe oft versucht, diese Thema anzusprechen, denn wie jeder Vollpfosten weiß, lieben Hunde Fleisch. Aber was soll ich sagen: die hören mir überhaupt nicht zu. Egal.

Das Gemüsezeugs füllt den Magen wenigstens etwas... Jetzt dauert es noch Stunden, bis endlich die Hauptmahlzeit – FLEISCH – kredenzt wird. 

Ihr macht euch kein Bild davon, wie anstrengend diese Warterei so ist! Und zum ausgiebigen dösen komme ich auch nicht, das Knurren meines Magens hält mich davon ab! Zwischendurch muss ich immer wieder mal raus, zum Glück bleiben wenigstens die Joggingschuhe bis zum nächsten Morgen in der Ecke stehen. Wenn Frauchen dann noch kurz vor der Abendbrotzeit einen Spaziergang machen möchte, könnte ich kotzen. Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber wenn die keine anderen Hobbys hat, soll sie doch alleine gehen.

Aber dann, irgendwann am Ende eines langes und überaus anstrengenden  Tages gibt es endlich eine große Portion leckeres Fleisch und oft noch einen dicken Knochen. Bei meinem Mordhunger ist das Vergnügen leider meist nur eine Sekunden lang, aber trotzdem bin ich dann erst einmal erfüllt.

Mit dem vollen Magen haue ich mich dann erst einmal aufs Sofa und döse eine ausgiebige Runde. Tja, und dann ist der Tag um. Ihr werdet sicherlich Verständnis dafür haben, dass es mir bei soviel Anstrengung manchmal sehr schwer fällt, noch Tagebuch zu schreiben ….

Aber ich werde mich bessern und ab jetzt jeden Mittwoch von mir hören lassen! Versprochen!

Euer Ben Der Hund

 

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