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Auf ewig Liebe - Paare verraten ihr Geheimnis

Am Anfang ist jede Liebe aufregend und es fliegen unzählige Schmetterlinge umher, doch oft geht die Luft schneller raus, als man möchte - besonders dann, wenn Kinder ins Spiel kommen und aus dem Paar eine Familie wird ... Doch mit etwas "Good will" kann man die Liebe auch auf Trab halten. Hoppsala Redakteurin Kerstin Klimenta hat Paare nach ihrem persönlichen Liebesrezept gefragt ....

Der Anfang vieler Beziehungen ist vielversprechend und durch Glückshormone geprägt. Ein wunderschönes Gefühl, bei dem Fehler an dem anderen geflissentlich übersehen werden. denn Doch dieses Gefühl hält in der Regel kein Leben lang. Irgendwann hält der Alltag Einzug, die „Fehler“ des Partner werden sichtbar und nicht nur das: die Marotten fangen an, richtig zu nerven. Und ehe wir uns versehen, wird aus dem Traumprinzen oder der Traumprinzessin ein quakender Frosch.

Besonders dann, wenn Kinder dazu kommen, wird es immer schwerer, dem Alltag ein Schnippchen zu schlagen. Am Anfang überwiegen die Glücksgefühle über das neue Vater- und Mutterglück, aber die neue Verantwortung und die zusätzlichen Aufgaben nehmen junge Mütter und Väter oft so sehr ein, dass sie sich als Paar aus den Augen verlieren.

Wenn ihr gar nicht erst in diese Sackgasse geraten wollt bzw. jetzt Wege aus diesem Dilemma sucht – es geht auch anders!

Hoppsala Chefredakteurin Kerstin Klimenta hat mit einigen Paaren gesprochen, die uns ihre Tipps für eine glückliche Beziehung verraten haben.


Zeit füreinander

Um als Paar dauerhaft bestehen zu können, ist es wichtig, qualitative Zeit miteinander zu verbringen. Das meinen jedenfalls Jörg und Renate. Sie sind seid über 30 Jahren ein Paar und haben heute zwei erwachsene Kinder. „Am Anfang unserer Beziehung hätte ich Renate am liebsten liebsten täglich gesehen. Wir hatten uns eigentlich immer viel zu erzählen“, erinnert sich Jörg, doch als die beiden dann zusammen gezogen sind und dann auch eine Familie gründeten, machte sich der Alltag immer breiter. „Jörg ging mir manchmal furchtbar auf die Nerven. Kaum waren die Kinder im Bett, lief die Glotze und er lag im Jogginganzug auf der Couch“, gesteht Renate heute. „Irgendwann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe meinem Mann gesagt, dass es höchste Zeit ist, was zu ändern!“ Und tatsächlich haben die beiden nochmal die Kurve kratzen können! Seit dieser Aussprache hat das Paar mindestens einmal pro Woche eine Verabredung. „Wir haben unseren Tag immer so gestaltet, als wäre es ein erstes Date“, sagt Jörg, „Wir geben uns größte Mühe, dem anderen zu gefallen und machen tolle Sachen. Auch kleine Geschenke und sonstige Aufmerksamkeiten spiele eine große Rolle Und später am Abend knistert es wieder richtig. Nein, eigentlich schon vorher!“ Mittlerweile sind die Kinder aus dem Haus, doch ihren ganz besonderen Tag haben die beiden bis heute beibehalten.


Tolerant sein

Svenja und Ralf sind seit fünf Jahren ein Paar und haben eine gemeinsame Tochter. Aus erster Ehe bringt Ralf noch seinen neunjährigen Sohn mit, der jedes zweite Wochenende und in den Ferien bei ihnen lebt. „Meine Ehe ist seinerzeit zerbrochen, weil wir einander nicht tolerant waren“, erinnert sich Ralf. Der Alltag und seine Tücken hatte das einstige Liebespaar irgendwann so aufgeheizt, dass kaum mehr ein liebes Wort füreinander da wahr – jeder hat nur die Schwächen des anderen gesehen und sich daran gestört. „Schließlich war es uns emotional nicht mehr möglich, da noch eine positive Linie in die Beziehung zu bekommen“, sagt Ralf. Eine Trennung war unausweichlich. Trotzdem hat Ralf für sich alles in einer Therapie analysiert und weiß heute, dass es unglaublich wichtig ist, den Partner zu respektieren und seine schönen Dinge und die Stärken in den Vordergrund zu heben, statt seine jeweiligen Schwächen hochzuschaukeln. „Klar gibt es Eigenschaften und Eigenheiten, die uns an dem anderen stören und das darf man selbstverständlich auch ansprechen“, so der 43-jährige Ingenieur, „aber sie sollten niemals  so hochgeschaukelt werden, dass man am Ende den Respekt voreinander verliert.“
Mit der chronischen Unpünktlichkeit seiner neuen Partnerin geht der pedantische Ralf heute ganz cool um. „Klar nervt das manchmal“, sagt er, „aber ich steigere mich da nicht mehr rein. Wenn ich warten muss, hole ich mein Buch heraus und lese. Meine Partnerin hat so viele tolle Eigenschaften, sie ist ein wahres Organisationstalent – wen interessiert da, dass sie mal ein paar Minuten später kommt.“


Freiräume schaffen

Während viele Paare auf Gemeinsamkeiten schwören, ist es Ines und Paul wichtig, dass jeder auch „sein eigenes Ding“ hat. Ines liebt Pferde und ist mehrmals in der Woche reiten, Paul hingegen spielt Handball und freut sich auf das Training mit seinen Jungs. „Die Gemeinschaft ist toll und wir gehen nach einem Punktspiel oder dem Training oft noch auf ein, zwei Bierchen in unsere Stammkneipe – das ist gesellig und gehört dazu“, findet Paul. „Leider kommt es häufig vor, dass die Herren Druck von ihren Frauen bekommen, das finde ich schlimm“, ergänzt der Handballer und ist froh darüber, dass seine Ines ihn meistens in Ruhe lässt. „Ich finde, zwei Abende die Woche mal etwas alleine zu unternehmen, sollte das wohl mal drin sein.“ Ines zieht darin auch viele Vorteile. „Ich freue mich immer auf meine Abende alleine“, sagt sie, „denn ich lese abends auch gerne mal oder setzte mich an die Nähmaschine. An diesen Tagen gibt es einfach keine Interessenskonflikte“.

Qualität statt Quantität ist das Motto der beiden. „Wir nehmen uns jede Woche ein bis zwei Abende füreinander, an denen wir was schönes unternehmen, uns mit Freunden treffen oder es uns auch Zuhause mal richtig gemütlich machen“, so Paul. Die Tochter kann mittlerweile auch mal alleine zu Hause bleiben, aber durch Regelung kam auch früher jeder mal raus, was der Beziehung bis heute guttut.


Kleine Aufmerksamkeiten statt großer Geschenke

„Ich sehe immer bei Arbeitskollegen und Freuden, das es vor Weihnachten und den Geburtstage der Herzdame hoch hergeht“, berichtet der 33-jährige Grundschullehrer Klaus, der seit dem Studium mit seiner Freundin Karina zusammen ist und Nachwuchs erwartet. „Ich habe noch nie ein gutes Händchen für große Geschenke gehabt – um ehrlich zu sein lege ich darauf auch keinen Wert“, so der Pädagoge. „Karina ist da schon anders gepolt, aber sie hat es mittlerweile akzeptiert. Und statt an „großen“ Tagen auf Krampf mit  dem ganz tollen Geschenk aufwarten zu müssen, schenken wir uns jedes Jahr gegenseitig eine Honeymoon-Wochenende in einer Stadt, die wir noch nicht kennen und gemeinsam entdecken!“ Aber wie wird es, wenn der Nachwuchs da ist? „Keine Ahnung, was da auf uns zukommt“, gesteht der Vater in spe und zuckt mit den Achseln,  „aber wir werden versuchen, dieses Wochenende mithilfe der Großeltern aufrecht zu erhalten. Vielleicht nicht im ersten Jahr, aber wir haben uns schon jetzt fest vorgenommen, uns als Paar nicht aus den Augen zu verlieren. Dafür gibt es in unserem Bekanntenkreis zu viele negative Beispiele“, schmunzelt Klaus, der seiner Liebsten übrigens auch ganz oft mit Kleinigkeit wie einer unvermittelten Rose oder einem „perfekten“ Dinner seine Aufwartung macht. „Unverhoffte kleine Aufmerksamkeiten im Alltag finde ich viel wichtiger als auf Krampf große Geschenke zu machen.“


Euer Liebestipp

Habt ihr auch ein kleines Liebesrezept und wollt es uns verraten? Wir freuen uns auf eure Geschichte! Schreibt an redaktion@hoppsala.de.


Kerstin Klimenta

Fotos (v.o.n.u.): Rike, Jörg Brinckheger, Katharina Wieland Müller / pixelio.de)



 

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