Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Journal »» Life & Balance

Suchen

Home

Journal

Kurz gemeldet

Aktionen & Aktuelles

Servicethemen

Kolumne

Ein Plausch mit ...

Familie & Beruf

Familienleben

Junge Erwachsene

Reportage

Beziehungsweise ...

Life & Balance

Generation 60+

Für die Frau

Autorenspecials

Services

Reise

 

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Impressum

 

Aus der Bücherecke

Das große Buch zur Weihnachtszeit

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Yoga für Kinder und Eltern

Eltern und Kinder sind in der heutigen Zeit von Verpflichtungen, Stress, vollgestopften Tagesprogrammen und Aufgaben überfordert.

Viele Kinder verbringen viele Stunden des Alltages vor dem Computer und/oder dem Fernseher, stehen unter Leistungsdruck und verlieren mehr und mehr die natürliche Beziehung zu ihrem Körper und haben gar keine Zeit dazu, „einfach sein“ zu dürfen.

Dabei brauchen wir alles wirkliche Momente der Entspannung, um uns selbst wieder spüren können und sinn-voll mit allen Sinnen unsere Zeit zu verbringen.

 

Wellness für zu Hause

Fünf Elemente, Ayurveda, Shiatsu, Nuad, Tai Chi, Qi Gong, Akupunktur, Akupressur ... das alles soll unseren Akku wieder aufladen!

Für all diese "Wege zur Mitte" braucht man bald eine Wanderkarte! Das Gute daran ist, dass für jeden von uns ein Pfad dabei ist, der uns richtig entspannt und dem Stress ein Schnippchen schlägt!

Yoga ist ebenfalls einer dieser Wege. Yoga hat nichts mit einem neuen Fitnesstrend oder einer esoterischen Bewegung zu tun, sondern ist eine der ältesten Entspannungstechniken überhaupt. Diverse Studien haben ergeben, dass Kinder besonders auf diese Technik ansprechen. Die einzelnen Positionen – Asanas – mit ihren Namen wie „Fisch“, „Hund“ oder „Löwe“ regen die Fantasie der Kleinen an und helfen ihnen, flexibler, konzentrierter und ausgeglichener zu werden. Hauptsache, der Zugang wird spielerisch und kreativ gestaltet!

In diversen Studios werden mittlerweile „Eltern-Kind-Yoga“ oder „Yoga für Kinder“ angeboten. Doch auch in den eigenen vier Wänden macht es Spaß, sich zusammen eine Auszeit zu gönnen!

 

Komm, wir machen Yoga!

Um sich auf die Yogaeinheit einzustimmen, wird das Zimmer aufgeräumt. „Komm, ich brauch deine Hilfe. Du kannst bestimmt ganz toll die Bücher ins Regal stellen!“ Solche Aufgabenstellungen geben dem Kind das Gefühl, einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung zu leisten. Gemeinsam werden Yoga- oder Turnmatten aufgelegt, eine Kerze wird angezündet – die Einheit beginnt!

Die Yogaeinheit sollte immer nach demselben Schema ablaufen, da für Kinder eine Routine sehr wichtig ist. Die Übungen können natürlich variieren, aber Beginn und Ende sollten immer gleich sein. Vor allem vor dem Schlafengehen ist es ideal, sich zu entspannen und den Tag zu verarbeiten. Kinder und Eltern öffnen sich, lassen Spannungen los und können gemeinsam einen spielerischen und kreativen Zugang zum Yoga erfahren, fern von Wettbewerb und Konkurrenz. Es ist nicht wichtig, besonders lang in einer Position zu bleiben, sondern vielmehr darauf zu achten, was dem Körper gut tut! Kinder sind darin oft besser als „Verwachsene“ und werden somit zu Lehrenden!

 

Hier ein paar Anregungen für eine kreative Yogastunde:

 

  1. Übung – Lotussitz                             

    Man setzt sich im Schneidersitz oder Lotussitz aufrecht hin, denn dieser hilft, gerade zu sitzen und Energie fließen zu lassen. Die Hände liegen auf den Knien auf, Daumen und Zeigefinger bilden einen Kreis, die restlichen Finger werden wie Sonnenstrahlen weggespreizt.
    Die Energie der großen Sonne kommt nun über den Kopf und den Rücken in die Hände. Nun stellt man sich vor, wem man besonders viel Energie schicken will. (Haustier, Großeltern, Freunden etc)


  2. Übung – Blumenstrauß     

    Man kniet sich auf den Boden, ein Bein wird aufgestellt, die Arme werden senkrecht über den Kopf gestreckt und die Handflächen berühren sich. Beim Einatmen werden Hände und Oberkörper so weit es geht und angenehm ist nach hinten gebracht. Nach ein paar Wiederholungen wird das Bein gewechselt.
    Man kann sich vorstellen, dass man über eine große Blumenwiese läuft. Welche Blumen gibt es da? Wie riechen sie? Wie schauen sie aus?


  3. Übung – Der Baum                      

    Man richtet sich auf, streckt die Arme seitlich aus. Ein Bein wird abgewinkelt und auf das Knie des anderen Beines gestellt Wenn man die richtige Balance findet, kann man versuchen, die Handflächen über dem Kopf zu einer Spitze zusammenzuführen. Danach wird die Beinstellung gewechselt.
    Man stellt sich vor, wie man in einem Wald oder auf einer Wiese steht. Vielleicht spürt man die Wurzeln im Boden, fühlt sich erdverbunden und stark.


  4. Übung – Knospe       
           
    Aufrecht kniet man auf dem Boden, legt die Hände in den Schoß und bringt dabei die großen Zehen zueinander. Beim Einatmen richtet man sich auf und beim Ausatmen setzt man sich mit aufrechtem Oberkörper auf die Fersen und genießt die Stille. Beim Einatmen stellt man sich vor, wie als kleiner Samen aus der Erde schaut und die Welt zum ersten Mal betrachtet kann. Kinder lieben es, wenn man von ihrer Geburt erzählt!


  5. Übung – Kastanienkind    

    In Rückenlage bringt man die Knie zur Brust und umfasst mit je einer Hand ein Knie. Beim Einatmen dreht man sich nach rechts bis das Handgelenk aufliegt, der Kopf dreht weiter und schaut über die Schulter, ausatmen. Beim nächsten Einatmen folgt dasselbe auf die andere Seite. Diese Übung massiert die Wirbelsäule und tut gut nach langem Sitzen!


  6. Übung – Endentspannung

    Man liegt entspannt auf dem Rücken, die Beine locker auf dem Boden, Füße fallen nach außen, die Arme liegen mit den Handflächen nach oben neben dem Körper. Man stellt sich nun einen Fantasieort vor, an den man gehen kann, wenn es einem nicht gut geht und den man so gestalten kann, wie man will. Wo ist dieser Ort? Wie sieht es dort aus? Wen möchte man dorthin mitnehmen?
    Zum Abschluss kann man noch ein genussvolles, langes „OM“ sprechen, den Urklang des Universums, der die drei Klänge a, u und m verbindet.

 

Wie gesagt, Yoga ist nicht der einzige Weg, seine Mitte zu finden, aber ein sehr schöner, der Eltern und Kindern gleichermaßen richtig gut tut!

Lena Wiesbauer


 

Die Bilder und Anleitungen zur Yogaeinheit stammen aus dem Buch „LIES MAL YOGA“ von Sibylle Schöppel, Iris Schöppel und Lena Wiesbauer. Dieses Buch, das einfache Anleitungen, Malbilder und Yogamärchen verbindet, ist erhältlich bei:

Sibylle Schöppel sibysch@yahoo.de
Lena Wiesbauer mungg@gmx.at 

 

Weitere Artikel zum Thema "Entspannung":

 

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Life & Balance

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Yoga & Spirit

Auf unserer Partnerseite so-ham.de findest du viele Inspirationen rund um Yoga und Achtsamkeit. Gönn dir eine Auszeit auf




Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz