Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Junge Familie »» It´s Baby-Time!

Suchen

Home

Journal

Erziehung

Junge Familie

Schwangerschaft

It´s Baby-Time!

Gymnastik in der Schwangerschaft

Stillzeit

Gymnastik zur Rückbildung

Services & Tipps

Vornamenslexikon

Steffis Tagebuch

 

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

Kreativecke

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Kindermedien

Mitmach-Aktionen

Treffpunkt family

Services

Grußkarten

Gewinnspiele

Newsletter

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

13.05.2013

Was passt ins Altglas? Quiz zum richtigen Glasrecycling

lesen


Aus den Grußkarten

Reiseschnappschüsse

zur Galerie


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Die Sprache der Babies besser verstehen

Jedes Baby kommt schon mit einer erstaunlichen Auswahl an Fertigkeiten zur Welt, die ihm die Natur – genauer gesagt die Genetik -  buchstäblich mit in die Wiege gelegt hat und die es nicht, wie so viele andere Dinge, erst erlernen muss: Babys aller Länder, Kulturen und Nationen beherrschen diese erste, universelle "Sprache", die überall auf der Welt verstanden wird.
Die Natur hat sich was dabei gedacht, als sie die winzigen Wesen mit einem solch süßem Aussehen ausstattete, auf das jeder Erwachsene förmlich reagieren muss und sich nicht entziehen kann: Die großen, runden Kulleraugen, der im Gegensatz zum Rest des Körpers überdimensional große Kopf mit der hohen Stirn und einer Stupsnase, der weiche, runde Körper.

Diese körperlichen Merkmale nennt die Wissenschaft „Kindchenschema“ - es dient dazu, die Aufmerksamkeit und das Versorge- und Umsorgebedürfnis beim Erwachsenen anzuregen.

Sogar im Tierreich kommt dieses Schema zum Zuge: Man braucht sich nur kleine Katzen- oder Hundebabys anzusehen. Wer kann da schon widerstehen und möchte sie nicht umhegen und sich mit ihnen beschäftigen? 

 

Körpersignale, anhand derer man die Sprache des Kindes besser verstehen lernt

Gerade zu Anfang ist die Vielfalt der möglichen Ausdrucksweisen noch sehr eingeschränkt und es kann sein, dass eine Geste, die das Kind nutzt, für mehrere verschiedene Aussagen herhält: So kann z.B. das Reiben der Augen einerseits bedeuten, dass das Kind einfach nur müde ist, andererseits heißt es aber vielleicht auch einfach : „Jetzt lass` mich mal bitte einen Moment einfach nur in Ruhe!“ 

Keine Angst: Sie als Eltern kennen Ihr Kind am besten und werden mithilfe Ihrer Intuition und Beobachtungsgabe schon bald genau wissen, welches Verhalten welche Bedeutung hat - so werden sie mit der Zeit „Babysprache-Experte“ für Ihr Kind sein.


Zufriedenheit/die aktive Wachphase

Am leichtesten ist wohl ein zufriedenes, freundlich und offen gestimmtes Baby zu erkennen. Es liegt lachend, zufrieden gurrend und mit den Armen rudernd vor ihnen, spielt leise brabbelnd und erkennbar zufrieden mit seinen Zehen oder Fingern. Neugierig sieht es sich seine Umgebung an, greift nach Spielsachen und betastet sie. Kommt eine Person zu ihm, wird es sie vielleicht mit einem fröhlichen Glucksen oder Lachen und Ausstrecken seiner Arme zur Kontaktaufnahme auffordern.  Dieses Verhalten fasst man unter dem Begriff  "aktive Wachphase" zusammen. Es bedeutet, dass das Kind freundlich gestimmt ist und eine Kontaktaufnahme mit seiner Umwelt wünscht.

 

Die inaktive Wachphase

Neben der "aktiven Wachphase" gibt es die sog. "inaktive Wachphase", in der sich das Baby kaum zu bewegen scheint und vor sich hin starrt- es wirkt fasst so, als würde es angestrengt über etwas Wichtiges nachdenken. Hierbei handelt es sich um Ruhephasen, die der Körper des Kindes auch im wachen Zustand immer wieder einlegen muss.

Bei älteren Kindern kann man in dieser Stimmung beobachten, dass sie sich dann in eine ruhige, ablegende Ecke zum Spielen zurückziehen, vielleicht legen sie sich auf ihre Lieblingsdecke oder halten einfach nur ein Kuscheltier fest und ziehen sich in sich selbst zurück. Sie müssen in solchen Fällen nicht immer sofort ins Bett. Sie sind nicht unbedingt richtig müde und erschöpft, sondern wollen einfach ein kleines Päuschen machen – so wie wir Erwachsenen manchmal auch.

 

Aufmerksamkeit

Ein aufmerksames, neugieriges Kind erkennt man sofort an seinen weit geöffneten Augen. Ist dazu der Mund noch geöffnet und die Arme ausgestreckt, so fordert es Aufmerksamkeit und zur Unterhaltung auf.  Neben diesen Merkmalen können die weit geöffneten, großen Augen beim Kind aber auch die reine Freude an etwas Bestimmten, Erstaunen oder auch Angst bedeuten. Was tatsächlich in der jeweiligen Situation hinter dem jeweiligen Verhalten steht, werden sie unter Berücksichtigung der äußeren Umstände als Eltern meist schnell herausgefunden haben – dafür kennen Sie Ihr Kind gut genug!

 

Unbehagen/Unsicherheit

Sind die Augenlider nur noch halb geöffnet,  können Gefühle wie Zweifel, Langeweile oder einfach nur Müdigkeit/Erschöpftheit dahinter stecken. Bildet sich in der Mimik des Kindes eine sog. „Denkerfalte“ auf der Stirn, und nimmt das Kind eine angespannte Körperhaltung ein, so ist es von irgendetwas irritiert oder mit etwas unzufrieden. Werden dann die Augen schließlich richtig fest zusammengezwickt und die Hände fest geballt, so fühlt sich das Kind unbehaglich.
Schlägt ein Kind die Augen wieder auf und dreht den Kopf etwas weg, will es meistens sagen: "... ich will das gar nicht wissen ..." Ein oder mehrere Finger im Mund deuten beim Säugling auf Hunger hin, bei älteren Babys kann es auch bedeuten: "... jetzt will ich es aber genau wissen ..!". Fasst sich das Kind ans Ohr, steckt oft Verlegenheit bzw. Unsicherheit dahinter. Oft kann man dieses Verhalten in der sog. „Fremdelphase“ zwischen dem 7.und 12. Lebensmonat beobachten. Manchmal steht vielleicht auch die Frage: "... wie sag' ich jetzt es Mami ..?" dahinter.

 

Erstaunen

Werden die Augenbrauen hochgezogen, so drückt das Baby Erstaunen aus. Eine oder mehrere steile Falten über der Nasenwurzel signalisieren ähnlich wie die schon erwähnten Querfalten auf der Stirn eine kritischere Stimmungslage - es fühlt sich irgendwie nicht wohl und ist unsicher. Wenn sich bei einem schon älteren Baby dabei das Kinn etwas nach vorn schiebt, so möchte es gerne seinem eigenen Willen Nachdruck verleihen. Bekommt ein Baby den sog. "Seemannsblick", schaut also etwas glasig - so als ob es durch einen hindurch sehen könnte- ist es dabei, abzuschalten und möchte in Ruhe gelassen werden. Wahrscheinlich geht es jetzt über in eine müde, kuschelige Stimmung.


Was auch immer sie bei Ihrem Kind beobachten - sie werden mit Sicherheit bald selbst am besten wissen, was in Ihrem Kind vorgeht. Diese Beispiele sollen Ihnen einige Hinweise darauf geben, wie man bestimmte Körpersignale beim Säugling/beim Kind deuten kann.
Generell können Sie sich meist am besten auf  Ihren eigenen Instinkt verlassen. Der wird Ihnen in Bezug auf Ihr Kind am sichersten sagen können, was Ihr Kind Ihnen vermitteln möchte. Seien Sie aufmerksam, treten sie so oft wie möglich in Kontakt mit Ihrem Kind - nehmen sie wahr, wie es auf verschiedene Situationen reagiert, tauschen Sie sich über ihre Körpersprache, Ihre Mimik, Ihre Sprache/Stimme mit Ihrem Kind aus , so kann jeder von dem anderen etwas lernen: Sie lernen Ihr Kind besser verstehen, Ihr Kind lernt Sie besser verstehen und übt durch den Kontakt mit Ihnen seine zukünftige Kommunikation mit der Umwelt ein.

Auch wenn es einmal Missverständnisse gibt, ist das ganz normal und natürlich - sie brauchen kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie einmal nicht herausfinden, was Ihr Kind Ihnen mitteilen möchte. Die Frustration, die entsteht, wenn das Kind sich nicht verständlich machen kann, gibt ihm nämlich auch die Chance, etwas zu lernen: Es lernt damit umzugehen, dass auch die Eltern nicht allmächtig sind und nicht jeden Wunsch erfüllen können und auch nicht müssen.

Sonja Lobbe

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich It´s Baby-Time!

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Dänemark ...



... jetzt last minute buchen!

Der Sommer steht vor der Tür und die besten Angebote werden langsam knapp. Zögern Sie nicht und sichern Sie sich jetzt Ihren Lieblingsplatz in Dänemark. >> weitere Infos




Quicklinks



Aus dem Elternforum

10.05.2013, 09:12 Uhr

Muttertag - gute Ideen gesucht

ins Forum


Aus der Bücherecke

Wimmel-Guckloch-Buch. Wo ist der Fußball?

lesen


 

© hoppsala.de | ein Projekt von FamilyConcepts | Entwicklung: HEIM:SPIEL